Unsere zweite Reise begann in der chinesischen Stadt Luoyang. In Luoyang konnte man bereits den roten Faden und die große Erkenntniss der Reise sehen. Es gibt in China Millionenstädte und man bekommt einfach nichts davon mit. Das ist unvorstellbar! Luoyang befindet sich in der Provinz Henan und liegt am Luohe Fluss. die Stadt ist aus mehreren Gründen in China sehr berühmt. Es wird behauptet, dass die berühmten chinesischen Philosophen Konfuzius und Laozi in Luoyang studiert haben. Mit über 6 Millionen Einwohnern ist Luoyang ca. doppelt so groß wie Berlin. Von der Stadt selbst haben wir kaum etwas gesehen. Nach unserer Ankuft um 7:30 morgens hatten wir ein etwas außerhalb gelegenes Ziel. Ein altes Shaolin Kloster in dem heutzutage immer noch Mönche im Kung fu ausgebildet werden.

Sehenswürdigkeiten im Shaolin Kloster

Die Anlagen des südöstlich von Luoyang gelegenen Shaolin Tempels sind auf einer recht großen Fläche ausgedehnt. Neben den Gebäuden, die sich in der Architektur kaum von anderen Klostern und Templen, die ich in China bislang gesehen habe unterscheiden, bekommt man im Shaolin Temple noch einige andere Sehenswürdigkeiten geboten.

  1. Pagodenwald
  2. Kungfu Show
  3. Skulpturensammlung
  4. schöne Landschaft

In diesem Artikel gehe ich vor allen Dingen auf die Kungfu kämpfenden Mönche ein.

Shaolin Kungfu

Im Shaolin Temple gibt es 3 mal täglich eine Kungfu Show, die man kostenfrei besuchen kann. Kostenfrei heißt, dass sie im Eintrittsgeld von 100 Yuan enthalten ist. Hierbei habe ich mehrere Kungfu Videos aufgenommen und stelle sie weiter unten bereit. Shaolin Kungfu wird als Teil der Chan-Buddhistischen Glaubenstradition von diesem Mönchsorden praktiziert. Der Orden ist weltberühmt und auch ich kannte diese Kampfkunst bereits aus dem Deutschen Fernsehn. Seit 1996 ist das Kloster des ersten Patriarchen und der Pagodenwald übrigens auf der Liste der Chinesischen Denkmäler.
Der Tempel ist 1600 Jahre alt und hat entsprecehend mehrere Dynastien überlebt. Den Höhepunkt der Kampfkunst bildte die Zeit zwischen 1368 bis 1644 in der Ming-Dynastie, in der die Armee des Tempels etwa 2500 Soldaten stark gewesen sein soll. bis 1928 wurde der Tempel von mehreren Kriegsfürsten und Kaisern mehrfach zerstört, da man Angst vor der Stärke der Soldaten und Mönche hatte. Der Tempel wurde nur in kleinen Teilen wieder aufgebaut.

Shaolin Mönch zerstört Glasplatte und Luftballon mit Nagel

Shaolin Mönch zerstört Eisenstab mit seinem Kopf

Junger Shaolin Mönch (Kind)

2 Shaolinmönche

Konzentrierter Shaolin Mönch hält Waffen mit Körper auf

Endkampf der Shaolin Mönche

Freies Training

ohne Waffen

mit Waffen

  • Longmen Grotten (Luoyang ) – Unesco Weltkulturerbe Bei unserer Reise nach Luoyang haben wir natürlich auch die...
  • 3 Kommentar zu “Shaolin Kloster – Kung fu Video – Shaolin Mönch (Luoyang)”

    1. Jeanine

      Hey, wie geht’s dir? Ich konnte mich ja leider nicht mehr von dir verabschieden.

      Ich war auch in Luoyang beim Shaolin-Kloster!! Kurz vor Weihnachten, es war sehr eindrücklich, fand ich. Musstest du auch auf die Bühne bei der Kung Fu-Vorstellung? Ich leider schon. War fast zu erwarten als einzige Ausländer und dann noch weiblich. War aber trotzdem witzig.

      Bin gespannt auf deine Reiseberichte über die anderen chinesischen Städte! ;)

      Möchte auch noch in Beijing sein, buhu! *wein*
      Liebe Grüsse aus der Schweiz

    2. zia

      你好
      功夫我来自伊朗卡伦
      请我
      意见要求做
      感谢

    3. Longmen Grotten (Luoyang ) – Unesco Weltkulturerbe – Peking China Blog

      [...] zum Weltkulturerbe der Unesco anerkannten Longmen Grotten besichtigt. Da wir etwas viel Zeit im Shaolin Tempel verbracht haben, waren wir leider so spät, dass es sich nicht mehr rentiert hätte eine [...]

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