[caption id="attachment_113" align="alignleft" width="150" caption="Sogar in China kennt man Black Metal"]
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Konzerte in China sind das absolute Gegenteil von allem was man in Deutschland kennt und gewohnt ist. Eine Ähnlichkeit gibt es jedoch. Die Besucher tragen fast alle Merchandise von europäischen und amerikanischen Bands, so habe ich von Norther über Blind Guardian und Iron Maiden bis hin zu Blackmetal T-Shirts alles gesehen.
Frosty Eve heizen das Publikum ein
[caption id="attachment_105" align="alignright" width="150" caption="Frosty Eve heizen die Fans ein"]
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Das Plattenlabel Mort Productions welches gute Kontakte zum Mao Live House pflegt war in der Lage die Vorband Frosty Eve als Support zu platzieren. Es hat lange gedauert, bis ich den Namen dieser Band herausfinden konnte. Für Frosty Eve die einen ähnlichen Stil wie Children of Bodom haben und technisch brilliant sind, interessierte sich nämlich außer mir anscheind niemand auf dem Konzert. Zwar hat das Publikum Stimmung gemacht aber mehr auch nicht.
Merchandise und VIP Tickets
[caption id="attachment_96" align="alignleft" width="150" caption="Merchandise Stand von Stratovarius im Mao Live House"]
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Bei Konzerten in China wird scheinbar kein Merchandise verkauft. Zwar gab es einen Merchstand von Stratovarius, aber dieser entsprach eher einem Campingtisch, an dem 5 CDs und 3 T-Shirts lagen. Auch hier hatte ich keine Chance den Namen von Frosty Eve herauszufinden.
[caption id="attachment_120" align="alignright" width="150" caption="Meet & Greet mit Stratovarius"]
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Womit in China bei Konzerten allerdings Geld verdient wird sind die VIP-Tickets. Das normale Ticket hat im VVK 18 Euo gekostet. Wer 50 Euro gelöhnt hat, durfte sich Besitzer eines VIP-Tickets nennen. Hierfür bekommt man folgende extra Leistung. Man erhält ein DIN A3 Tourposter der Band und darf nach dem Konzert, sobald die Band wieder Lust hat Menschen zu sehen, zum Meet and Greet. Hier wird das Poster von der Band unterschrieben und man darf noch ein gemeinsames Foto mit der Band machen.
Von den ca. 600 Gästen haben etwa 30 den VIP Deal gebucht.
Das Mao Live House
[caption id="attachment_103" align="alignleft" width="150" caption="Barbereich des Mao Live House"]
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Das Mao Live House gilt als der beste Live Club in Peking. Zumindest hat der Club für seine Anlage eine Auszeichnung gewonnen. Seit dem machen auch viele internationale Acts einen Stopp in Peking, um ihre Instrumente zu bedienen. Der Club ist etwas kleiner als die Battschkapp in Frankfurt. Die Preise für Getränken fangen bei 2 Euro für ein großes Bier an und enden bei 4 Euro für einen großen Cotail. Das sind die gängigen Pekinger Barpreise. Ob die Anlage des Live Club wirklich so gut ist kann ich bislang nicht beurteilen. Der Mann am Mischpult war beim Soundcheck nur noch am Fluchen und er hatte keine Chance mit den Leuten der Bühne zu komunizieren, da nicht Mal ein Micro vom Sound auf die Monitore gelegt war. Bei dem Gig selbst fand ich den Sound jedoch grandios.
Stratovarius und die Fans
Stratovarius, die sich gerade auf der Polaris Asia Tour befinden und deren Stil ich eigentlich nicht so gerne mag, haben bei dem chinesischen Ambiente live derb das Haus gerockt. Wer das nicht glauben will kann sich gerne dieses Video anschauen:
Für eine CD einer Chinesischen Band zahlt man in China etwa 3 Euro. Somit ist kein Chinese bereit für europäische Musik europäische Preise zu zahlen. Die Rechteinhaber der Musik (Plattenlables) wollen natürlich nicht die Rechte der Musik an die Chinesen für diesen niedrigen Preis rausgeben. Als Folge davon wird europäische Musik in den meisten Fällen in China gar nicht vertrieben und man kann sie, wie Freddy mir erklärte, nur auf dem Schwarzmarkt oder im Internet erstehen. Daher ist der Bekanntheitsgrad europäischer Bands meist sehr gering, so dass es sich für viele Künstler nicht lohnt einen Gig in Peking oder Shanghai zu spielen. Aus diesem Grund werden die europäischen Bands, die ein Konzert in China geben um so mehr gefeiert.
[caption id="attachment_111" align="alignright" width="150" caption="Wörterbuch"]
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Ich habe noch nie ein so aktives Publikum gesehen. Auch Stratovarius selbst waren gut auf das Konzert vorbereitet. Neben der aus 16 Tracks bestehenden Setliste waren auf dem Boden der Bühne ein paar chinesische Vokabeln zusammen mit ihrerer finnischen Aussprache geklebt.
Painkiller Magazin
[caption id="attachment_98" align="alignleft" width="150" caption="René & Freddy"]
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Das Painkillermag als wichtigster Medienpartner für Heavy Metal Konzerte in Peking war natürlich auch mit seinen Mitarbeitern vertreten. Freddy einer der Chefredakteure hat mich nach dem Konzert in seinem Chevy nach Hause gefahren. Er hat diesen Wagen ganz neu und war noch recht vorsichtig unterwegs. Freddy ist eine bemerkenswerte Persönlichkeit. Er hat Journalismus in Sichuan studiert. Spricht fließend british English und war dabei noch nie im Ausland. Nach eigener Aussage hat er sein Englisch von seiner Mutter und aus Filmen gelernt. Er kennt sich außergewöhnlich gut in der europäischen und deutschen Metalszene aus, als wäre er dort aufgewachsen. Zu seinen Lieblingsbands zählen übrigens Slayer, AC/DC und Motörhead. Am Ende des Abens habe ich ihm noch eine CD von den Apokalyptischen Reitern geschenkt, er hingegen wollte mich noch auf seine Hochzeit am 19. September einladen. Ein Erlebnis auf das ich mich hier ganz besonders freuen würde.
- Merchandise Stand von Stratovarius im Mao Live House
- René & Freddy
- Barbereich des Mao Live House
- Beim Einlass
- Frosty Eve heizen die Fans ein
- Jens Johansson
- Jörg Michael
- Lauri Porra
- Mao Live house shirt für 3 Euro
- Matias Kupiainen
- Wörterbuch
- Chinesische Tontechniker
- Sogar in China kennt man Black Metal
- Chef des Painkillermag hilft beim Einlass
- Eine der Klimanalagen
- Stratovarius auf der Bühne
- Orgateam und Band
- Poster und Autogrammkarte
- Meet & Greet mit Stratovarius
- Timo Kotipelto
- Setliste Stratovarius
Ich freue mich über eure Gedanken und Anregungen in den Kommentaren zu diesem Konzertbericht und werde bei dem nächsten Mal gerne auf eure Wünsche eingehen.
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Hi Rene,
sehr cooler Blog, scheinst dich ja schon einigermaßen wohl zu fühlen ;) bin richtig gespannt auf deine nächsten nachrichten. viele grüße und alles gute
Schosch
Hätte ich nicht gedacht dass das Publikum soviel anders ist als bei uns :) aber coole Bericht mach weiter so :)
Ahoi Rene,
Die Bilder sprechen für sich^^
Klingt aber auch sehr interessant deine Geschichte, war sicher nen geiler Abend!
Aber die Chinesen sind echt zu beneiden… 3,- € für ne CD, da zahlen wir ja gut das 6- Fache dafür.
Und dann haben die auch noch echt gute Metal Bands :P