[caption id="attachment_643" align="alignleft" width="150" caption="Kunst in Peking 798"]Kunst in Peking 798[/caption] 798 ist das bekannteste Künstlerviertel für moderne Kunst in Peking. Ursprünglich handelt es sich bei dem Künstlerviertel 798 um eine alte Militärfabrik im Nordosten (Chaoyang Distrikt) von Peking. Diese wurde übrigens als Chinesisch Russisches Gemeinschaftsprojekt mit der Hilfe von DDR-Architekten und Ingenieuren entworfen und in den 1950ern erbaut. Man erkennt, dass einige Hallen die, für die DDR typischen, viertelkreisrunden Dächer mit Schrägen auf der gegenüberliegenden Seite besitzen. Die Dachschrägen sind alle nach Norden ausgerichtet und sind die einzigen Fenster der Fabrikhallen. So wollte man ein gleichmäßiges Licht, ohne zu große Schattenwürfe gewährleisten.

[caption id="attachment_642" align="alignright" width="150" caption="Künstlerviertel 798"]Künstlerviertel 798[/caption] Nachdem die Fabrik eine Zeit lang still stand hat Anfang der 90er ein chinesischer Künstler beschlossen in einem dieser Gebäude seine Kunst auszustellen. Die Räumlichkeiten waren großflächig und sehr günstig zu mieten. Innerhalbt weniger Jahr haben ihm dieses viele Künstler aus Peking und später ganz China nachgemacht und es hat sich eine Eigendynamik entwickelt. Ca. seit der Jahrtausendwende ist 798 zu dem angesagten Künstlerviertel in Peking für moderne chinesische Kunst avanciert. Die Mietpreise haben sich vervielfacht und man findet neben den Kunst-Ausstellungen eine große Ansammlung von westlichen Bars und Straßencafés.

[caption id="attachment_652" align="alignleft" width="150" caption="Europa by Ai Weiwei"]Europa by Ai Weiwei[/caption] Da es sehr kalt war und keines der Gebäude (außer den Bars) beheizt ist, haben wir uns nur 2 Stunden im Künstlerviertel 798 aufgehalten. Die interessantesten Kunstwerke möchte ich euch kurz vorstellen. Natürlich merkt man dabei, dass ich ein weltreisender Mathematiker bin. Beginnen wir mit der Weltkarte des berühmten chinesischen Architekten Ai Weiwei. Aus Stofflappen hat er eine 3-dimensionale Weltkarte angefertigt, die ca. 1,20 Meter hoch und ungefähr 3*5 Meter groß sein durfte.  Diese Weltkarte habe ich aus verschiedenen Perspektiven fotographiert. Leider sind nur die Fotos von China, Amerika und Europa halbwegs brauchbar geworden.

[caption id="attachment_644" align="alignright" width="150" caption="Chinesischer Abakus"]Chinesischer Abakus[/caption] Barbara das folgende Stück Kunst habe ich extra für dich fotographiert und in den Blog-Artikel aufgenommen. In einem der Gebäude des Künstlerviertels haben wir nämlich einen ca. 3 Meter hohen chinesischen Abakus entdeckt, der aus Metall und Autoreifen bestand. Leider konnte ich den Abakus nicht für dein Mathematik Museeum erwerben. Auch wäre der Transport sicherlich nicht ganz einfach gewesen, aber vielleicht kannst du dich an den Fotos erfreuen und eines gerahmt anstelle des Jadeabakus in euer Museeum integrieren?

[caption id="attachment_650" align="alignleft" width="150" caption="E=MC² in 798"]E=MC² in 798[/caption]Der Abakus ist allerdings nicht das einzige Ausstellungsstück gewesen, das Bezug auf mein Studienfach genommen hat. Auf der Hauptsraße habe ich einen roten, menschengroßen Affen gefunden, der mit seiner Hand auf Einsteins berühmte Formel E = MC² gedeutet hat. Ob der Affe und die Formel wirklich zusammen gehörten konnte mir leider keiner erklären. Die meisten Passanten haben sich auch eher für den Affen als für die Physik interessiert. Aber ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es einen tieferen Zusammenhang zwischen dem Affen und der Formel gibt. Schließlich hat der gute Herr Einstein ja oft genug in seinem Leben betont, dass wir Menschen primitiv und nicht halb so entwickelt sind, wie wir das gerne hätten.

798 wird im Sommer bei lauwarmen Abenden sicherlich erneut mein Ausflugszielt werden. Dann verspreche ich euch auch eine größere Vielfalt an Fotos und noch mehr Hintergrundinformationen.

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Arbeitende Chinesen

Written by Rene-Pickhardt in Sehenswertes, Tourismus

China gilt als das Land mit dem größten Wirtschaftswachstum und ist von der Banken und Konjunkturkriese kaum getroffen. Man hat in diesem Jahr immer noch ein Wirtschaftswachstum von ca. 7 bis 8 Prozent. Arbeit gibt es in China viel, so dass man fast überall Menschen arbeiten sieht. Natürlich gibt es in China und gerade der Gegend um Peking heraum auch sehr viele Bürojobs und Arbeitsplätze im Hightechsektor. Einige dieser Firmen durften wir im Rahmenprogramm des DAAD bereits besuchen. Leider ist dort das Fotographieren immer verboten, so dass ich euch mit Fotos von der Straße versorgen muss. Doch sieht man auf der Straße und im Alltag eher die gewöhnlicheren, traditionelleren Arbeiten. So habe ich in den vergangenen Monaten einfach ein Mal ein Paar Fotos von arbeitenden Chinesen gesammelt und zusammengestellt, so dass man einen Eindruck haben kann, was man hier so beobachten kann.

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[caption id="attachment_210" align="alignleft" width="150" caption="Blick auf den Sommerpalast"]Peking Sommerpalast[/caption]

Der Sommerpalast (Yiheyuan, 颐和园) am Kungming See in Peking ist vermutlich eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten. Der Sommerpalast liegt mittlerweile am Stadtrand von Peking und wird seinem chinesischen Namen Garten der Harmonie und des Friedens sehr gerecht. Da er auf einem kleinen Hügel liegt, kann man am Horizont die Skyline von Peking sehen. Wenn man allerdings darauf aus ist sollte man jedoch lieber den Zentralen Fernsehturm aufsuchen.

Viele Touristen, wenig Tourismus

[caption id="attachment_195" align="alignright" width="150" caption="Schützen Sie die Absperrung"]Schützen Sie die Absperrung[/caption]

Zwar befinden sich sehr viele Touristen am Sommerpalast doch wird mit 3 Euro Eintritt kein Tourismus betrieben. Im Gegensatz zur Großen Mauer befinden sich kaum Straßenhändler, die einem Ansichtskarten oder ähnliches andrehen wollen, um den Palast. Die vielen Besucher stören auch kaum, denn der Park ist ist landschaftlich so schön, dass man die anderen Touristen kaum war nimmt. Beachtlich ist, dass die Chinesen die Touristen dazu auffordern die Kulturgüter sowie deren Absperrung zu beschützen.

UNESCO Weltkulturerbe

[caption id="attachment_213" align="alignleft" width="150" caption="TV-Leinwand Mitten im Park"]TV-Leinwand Mitten im Park[/caption]

Seit 1998 gehört der häufig in Kriegen zerstörte und immer wieder restaurierte Sommerpalast zu den Weltkulturerben. Ihm wird damit die Chinesische Gartenkunst und die architektonischen Fähigkeiten der Chinesen attestiert. Obwohl der Park zum Weltkulturerbe gehört haben wir neben einem der Pavillions eine Großleinwand gesehen, auf der ein Snookerspiel aus dem TV übertragen wurde. Das hat weder in den Park gepasst, noch hat es die Chinesen interessiert. Warum diese Leinwand dort aufgestellt war wissen wir nicht so genau. Wenn jemand die Antwort weiß, freue ich mich aber über den entsprechenden Kommentar.

Flanieren am Kunming See

[caption id="attachment_187" align="alignright" width="150" caption="Brücke der 17 Bögen am Kunming See"]Brücke der 17 Bögen am Kunming See[/caption]

Man sollte für den Sommerapalst mindestens einen Tag einplanen. Neben den Gebäuden kann man die Gärten und den See genießen. Wem es zu Fuß zu langweilig ist, kann bei nicht zu stürmigem Wetter für kleines Geld ein Boot mieten und den See überqueren. Dort wird man sicherlich noch besser zur Ruhe kommen und kann die schöne Landschaft im vollen Ausmaß genießen. Da es bei meinem Besuch sehr windig war, konnten wir keine Bote mieten, das hatte jedoch den Vorteil, dass wir den See ohne Fremdkörper überblicken konnten.

Aufstieg zum Palast

[caption id="attachment_204" align="alignleft" width="150" caption="Langer Korridor"]Langer Korridor[/caption]

Während der lange Korridor überfüllt ist, trifft man quasi keine Menschen, die die 60 Höhenmeter zum Palast aufsteigen. Dabei ist es weder steil noch ansträngend. Der Aufstieg zum Palast ist ein absolutes Muss. Von dort aus kann man die Park- und Gartenanlagen schön überblicken. Außerdem lernt man China kennen. Neben der traumhaft schönen Landschaft beginnt hinter dem Park die Skyline von Peking, mit den unzähligen Hochhäusern. Dieser recht unnatürliche Anblick ist jedoch nicht wirklich störend, sondern eher beeindruckend. Man sollte bei einem Besuch also auf jeden Fall auch diesen Teil der Anlage mit einplanen

Sorry für die umfrangreiche Fotogallerie, es war echt schwer aus den 280 Fotos die spannensten auszuwählen.

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zentraler_fernsehturm_pekingWer sich über einen längeren Zeitraum in Beijing aufhält sollte auf jeden Fall einen Abstecher beim zentralen Fernsehntrum machen. Er liefert die perfekte Möglichkeit, sich einen Überblick über die Stadt zu machen. Der zentrale Fernsehnturm ist 405 Meter hoch und hat bei ca. 230 Meter eine Aussichtsplattform und ein sich drehendes Restaurant. Der Turm gehört zur bekannten chinesichen Mediengruppe CCTV. Eintritt kostet 50 Kuai pro Person. Viele Metropolen haben heut zu Tage ein sehr hohes Gebäude, aber im Peking Fernsehturm ist alles anders. Peking ist anders. Bei gutem Wetter, das heißt man braucht nicht nur klaren Himmel sondern auch eine weite Sicht, kann man etwas sehr außergewöhnliches erleben:

Eine Landschaft von Hochhäusern

manhatten_in_chinaAuf dem zentralen Fernsehturm in Beijing kann man so weit weit das Auge reicht, bis zum Horizont ein Hochhaus neben dem anderen sehen und das quasi in sämtliche Richtungen. Nur im Nordwesten sieht man den Stadtrand mit dem Sommerpalast und den beginnenden Pekinger Bergen. Zum Stadtzentrum hin kann man alle Pekinger Sehenswürdigkeiten wie xizhimen oder die Verbotene Stadt und einige Parkanlagen sehen. In dem Video lässt sich sehr schön der Ausblick zusammenfassen.

Geheimtipp in Peking: Wenig Tourismus

peking_stadtzentrumWir haben trotz bestem Wetter kaum Touristen am Pekinger Fernsehturm gesehen. Vermutlich ist es für Reiseveranstalter zu gefährlich dieses Ziel mit einzuplanen. Bei schlechtem Wetter und Smog hat man kaum Sichtweite und wird sicherlich wenig Spaß haben. Für den Tripp sollte man trotzdem mindestens einen halben Tag einplanen. Da man aus dem Stauenen nicht mehr herauskommt und so fasziniert ist verbringt man auf der Aussichtsplattform sicherlich 2 Stunden. Anschließen kann man übrigens gut auf der gegenüberliegenden Straßenseite in den Park gehen und mit einem Tretbot oder einem Motorbot den ruhigen See und das schöne Wetter genießen.


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The World of Suzie Wong

Written by Rene-Pickhardt in Sehenswertes, Tourismus

The World of Suzie Wong ist eigentlich eine englische Novel aus den Fünfzigern. Der Protagonist, ist ein Künstler, der sich nach Hong Kong begibt und ausversehen in dem Bordell Nam Kok Hotel unterkommt. Das nicht, wie er zunächst annahm, ein Hotel ist. Das findet der Protagonist allerdings gar nicht so schlecht, da er sich von den Bargirls inspirieren lassen möchte. Obwohl er sich vornimmt mit keiner der Prostituierten näheren Kotakt zu haben, knistert es relativ schnell zwischen ihm und Suzie Wong. Suzie Wong gibt sich dabei als Wong Mee-Ling eine Jungfrau aus einer wohlhabenden, chinesischen Familie aus.

Eine Interpretation des Buches besagt, dass es sich um eine Sozialkritik gegenüber Prostitution handelt, da viele Bargirls sich durch Armut dazu genötigt fühlen. Im Übrigen gibt es dieses Hotel wirklich unter dem Namen Luk Kwok Hotel. Allerdings findet man dort heutzutage keine Prostitution mehr, sondern eher ein paar Straßen weiter. Da der Lebensstandard in Hong Kong besser geworden ist, sind es meist auch ausländische Frauen die dort zur Prostitution gezwungen werden.

Um so absurder ist es eigentlich, dass es in Beijing im Chaoyang Park den The World of Suzie Wong Club gibt, dessen Geschäftsmodell eigentlich nur ein Ziel hat. So schnell wie möglich westliche Männer mit Frauen zu verkuppeln. Die Leser des bekanntesten Nachtleben und Lifestyle Magazins aus Beijing voten den Suzie Wong Club jedes Jahr erneut zur Bar mit der besten Chance auf ein Date. Das Ganze läuft folgender maßen ab.

Ladies night at Suzie Wong Club

Mittwochs ist Ladyies night im Suzie Wong Club. Frauen haben freien Eintritt. So weit ist das noch nichts außergewönliches. Von 20-22 Uhr haben allerdings Männer keine Erlaubnis den Club zu betreten und die Frauen bekommen alle Drinks, inklusive Cocktails, kostenlos. Was jetzt passiert wenn ab 22 Uhr die Männer dazu durfen, die übrigens 7 Euro für ein Long Island Ice Tea und 4 Euro für ein Bier bezahlen müssen, kann sich jeder denken und es bedarf keiner weiteren Worte…

Dieses Konzept hat mich dermaßen übereugt, dass ich mich gestern auf einen Männerabend eingelassen habe und mich mit 7 Jungs zur Ladies Night im Suzie Wong Club begeben habe. Das ganze war ein wirkliches Erlebnis. Ein Teil meiner Kumpanen ist Stammgast und in Besitz einer VIP Karte, so dass wir insgesamt auch keinen Eintritt zahlen mussten. In China haben es europäische Männer sowieso sehr leicht bei Frauen zu landen. Die Gründe sind vielfältig, Europäer sind groß, exotisch, haben vermutlich Geld und sind nicht zu letzt, viel charmanter und zuvorkommender als chinesische Männer, was kulturelle Gründe hat. Im Suzie Wong Club musste ich nur kurz dem Hampelmann zur (zugegebenermaßen recht guten Tanz-) Musik machen und schon war ich umkreist von willigen, besoffenen chinesischen Frauen.

Leider ist mir beim Anblick ekliger Expats, die Frauen Geld in den Auschschnitt gesteckt haben jegliche Lust am flirten vergangen, so dass ich 45 Minuten Sport auf der Tanzfläche begangen und mich danach zu meinen Jungs auf die Dachterasse des Clubs begeben habe. Dort haben wir noch ein bissel geplaudert und ich bin irgendwann nach Hause gefahren, während die anderen für den rest des Abends auch noch ein Mal die Tanzfläche ausprobieren wollten. Heute morgen um 8 Uhr hieß es allerdings schon wieder schon wieder 你好, 李军 的 航班 晚点了

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Meine ersten Eindrücke vom Pekinger Nachtleben sind durchwachsen. Das liegt vermutlich daran, dass ich noch gar nicht richtig die Gelegenheit hatte, etwas zu unternehmen. Entweder kam Jetlag dazwischen oder der Taxifahrer brauchte stundenlang um das D22, eine der angesagten Rockkneipen mit Livemusik in Peking, zu finden. Das D22 ist eine richtig Gemütliche Rockbar, die ich das nächste Mal fotographieren werde und in der ich viel Zeit verbringen werde, da sie einfach ein sehr gemütliches Ambiente liefert.

Um so mehr freue ich mich auf das Stratovarius-Konzert, im Mao Live House am Sonntag abend. Für das Konzert bin ich mit Freddy vom Painkillermag, dem chinesischen Metal-Hammer, verabredet.

Ansonsten sind die Ausgehpreise etwas billiger als in Deutschland, aber zumindest die Ecken die wir bisher gesehen haben, bei denen auch viele Ausländer sind, waren nicht signifikant günstiger. Hier ein Paar Eindrücke von unserem Besuch bei Hai Hou

Gallery "Ein Abend in Hai hou Peking" is currently not (yet) available...
Hai Hou ist ein Viertel um einen See in Peking. Hier wimmelt es von Menschen, die bei gutem Wetter am See spazieren gehen. Rund um den See sind viele Kneipen platziert und die von mir getauften Barschreier probieren Gäste für ihre Kneipen zu werben.

Was ich aber beeindruckend finde ist die Tatsache, dass in den Pekinger Bars fast immer Livemusik angeboten wird. Das macht den Besuch einer Bar in Peking viel angenehmer als in Deutschland.

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Heute stand Zhongguancun auf dem programm. Das ist eine recht große Straße im Stadtteil Haidian in Peking. In dem Sillicon Valley Chinas gibt es einen Elektroladen, der so ähnlich wie eine Shopping Mall aufgebaut ist. Dieser Laden hat fünf riesige Stockwerke in denen auf jeweils 5 bis 30 Quadratmeter einzelne Händler stehen und ihre Waren an Tischen und Verkaufsständen anbieten. Hier kann man alles rund um Elektronik erstehen.

Trotz der großen Konkurrenz an Händlern sind die Preise überall zunächst gleich. Unsere China-Experten Felix Haferkamp und Christoph Yew haben uns sofort erklärt wie man um preise feilscht, was man als Europäer auch wirklich nötig hat. So wollten wir uns Lautsprecher für unsere Notebooks kaufen und haben uns nach den Preisen erkundigt, Dabei wurde uns gesagt, dass die Lautsprecher bei 200 Kuai anfangen. Zwei Minuten später haben wir gesehen wie ein Chinese ein Paar gute Boxen für 100 Kuai gekauft hat. Unsere Gruppe hat sich mit diesen Boxen eingerichtet und wir haben noch einen Mengenrabatt von 10 % heraushandeln können. Da der Händler zu schnell einverstanden war gehen wir davon aus, dass wir immer noch zu viel bezahlt haben.

Gallery "Zhongguancun Elektronikmarkt" is currently not (yet) available...

Für eine längere Chinareise ist es empfehlenswärt sämtliche Elektrogebrauchsgegenstände in Europa zu lassen Im Einkaufszentrum von Zhongguancun erhält man alles von Handy über Notebooks zu Accessiors. Vor allem Speicherkarten, USB-Sticks, Taschen und Kleinkram bekommt man oft als Rabatt geschenkt, so besitze ich jetzt zum Beispiel eine neue Tasche für meine Fotokamera, da Christoph Yew sich eine neue Digitalkamera gekauft hat und sich freundlicherweise zwei Taschen hat geben lassen.

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Arbeitende Chinesen

Friday, November 20th, 2009

China gilt als das Land mit dem größten Wirtschaftswachstum und ist von der Banken und Konjunkturkriese kaum getroffen. Man hat in diesem Jahr immer noch ein Wirtschaftswachstum von ca. 7 bis 8 Prozent. Arbeit gibt es in China viel, so dass man fast überall Menschen arbeiten sieht. Natürlich gibt es in China und gerade der Gegend um Peking heraum auch sehr viele Bürojobs und Arbeitsplätze im Hightechsektor. Einige dieser Firmen durften wir im Rahmenprogramm des DAAD bereits besuchen. Leider ist dort das Fotographieren immer verboten, so dass ich euch mit Fotos von der Straße versorgen muss. Doch sieht man auf der Straße und im Alltag eher die gewöhnlicheren, traditionelleren Arbeiten. So habe ich in den vergangenen Monaten einfach ein Mal ein Paar Fotos von arbeitenden Chinesen gesammelt und zusammengestellt, so dass man einen Eindruck haben kann, was man hier so beobachten kann.

Sommerpalast Peking (Kunming See)

Sunday, September 13th, 2009

[caption id="attachment_210" align="alignleft" width="150" caption="Blick auf den Sommerpalast"]Peking Sommerpalast[/caption]

Der Sommerpalast (Yiheyuan, 颐和园) am Kungming See in Peking ist vermutlich eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten. Der Sommerpalast liegt mittlerweile am Stadtrand von Peking und wird seinem chinesischen Namen Garten der Harmonie und des Friedens sehr gerecht. Da er auf einem kleinen Hügel liegt, kann man am Horizont die Skyline von Peking sehen. Wenn man allerdings darauf aus ist sollte man jedoch lieber den Zentralen Fernsehturm aufsuchen.

Viele Touristen, wenig Tourismus

[caption id="attachment_195" align="alignright" width="150" caption="Schützen Sie die Absperrung"]Schützen Sie die Absperrung[/caption]

Zwar befinden sich sehr viele Touristen am Sommerpalast doch wird mit 3 Euro Eintritt kein Tourismus betrieben. Im Gegensatz zur Großen Mauer befinden sich kaum Straßenhändler, die einem Ansichtskarten oder ähnliches andrehen wollen, um den Palast. Die vielen Besucher stören auch kaum, denn der Park ist ist landschaftlich so schön, dass man die anderen Touristen kaum war nimmt. Beachtlich ist, dass die Chinesen die Touristen dazu auffordern die Kulturgüter sowie deren Absperrung zu beschützen.

UNESCO Weltkulturerbe

[caption id="attachment_213" align="alignleft" width="150" caption="TV-Leinwand Mitten im Park"]TV-Leinwand Mitten im Park[/caption]

Seit 1998 gehört der häufig in Kriegen zerstörte und immer wieder restaurierte Sommerpalast zu den Weltkulturerben. Ihm wird damit die Chinesische Gartenkunst und die architektonischen Fähigkeiten der Chinesen attestiert. Obwohl der Park zum Weltkulturerbe gehört haben wir neben einem der Pavillions eine Großleinwand gesehen, auf der ein Snookerspiel aus dem TV übertragen wurde. Das hat weder in den Park gepasst, noch hat es die Chinesen interessiert. Warum diese Leinwand dort aufgestellt war wissen wir nicht so genau. Wenn jemand die Antwort weiß, freue ich mich aber über den entsprechenden Kommentar.

Flanieren am Kunming See

[caption id="attachment_187" align="alignright" width="150" caption="Brücke der 17 Bögen am Kunming See"]Brücke der 17 Bögen am Kunming See[/caption]

Man sollte für den Sommerapalst mindestens einen Tag einplanen. Neben den Gebäuden kann man die Gärten und den See genießen. Wem es zu Fuß zu langweilig ist, kann bei nicht zu stürmigem Wetter für kleines Geld ein Boot mieten und den See überqueren. Dort wird man sicherlich noch besser zur Ruhe kommen und kann die schöne Landschaft im vollen Ausmaß genießen. Da es bei meinem Besuch sehr windig war, konnten wir keine Bote mieten, das hatte jedoch den Vorteil, dass wir den See ohne Fremdkörper überblicken konnten.

Aufstieg zum Palast

[caption id="attachment_204" align="alignleft" width="150" caption="Langer Korridor"]Langer Korridor[/caption]

Während der lange Korridor überfüllt ist, trifft man quasi keine Menschen, die die 60 Höhenmeter zum Palast aufsteigen. Dabei ist es weder steil noch ansträngend. Der Aufstieg zum Palast ist ein absolutes Muss. Von dort aus kann man die Park- und Gartenanlagen schön überblicken. Außerdem lernt man China kennen. Neben der traumhaft schönen Landschaft beginnt hinter dem Park die Skyline von Peking, mit den unzähligen Hochhäusern. Dieser recht unnatürliche Anblick ist jedoch nicht wirklich störend, sondern eher beeindruckend. Man sollte bei einem Besuch also auf jeden Fall auch diesen Teil der Anlage mit einplanen

Sorry für die umfrangreiche Fotogallerie, es war echt schwer aus den 280 Fotos die spannensten auszuwählen.

Zentraler Fernsehturm Peking

Sunday, September 13th, 2009

zentraler_fernsehturm_pekingWer sich über einen längeren Zeitraum in Beijing aufhält sollte auf jeden Fall einen Abstecher beim zentralen Fernsehntrum machen. Er liefert die perfekte Möglichkeit, sich einen Überblick über die Stadt zu machen. Der zentrale Fernsehnturm ist 405 Meter hoch und hat bei ca. 230 Meter eine Aussichtsplattform und ein sich drehendes Restaurant. Der Turm gehört zur bekannten chinesichen Mediengruppe CCTV. Eintritt kostet 50 Kuai pro Person. Viele Metropolen haben heut zu Tage ein sehr hohes Gebäude, aber im Peking Fernsehturm ist alles anders. Peking ist anders. Bei gutem Wetter, das heißt man braucht nicht nur klaren Himmel sondern auch eine weite Sicht, kann man etwas sehr außergewöhnliches erleben:

Eine Landschaft von Hochhäusern

manhatten_in_chinaAuf dem zentralen Fernsehturm in Beijing kann man so weit weit das Auge reicht, bis zum Horizont ein Hochhaus neben dem anderen sehen und das quasi in sämtliche Richtungen. Nur im Nordwesten sieht man den Stadtrand mit dem Sommerpalast und den beginnenden Pekinger Bergen. Zum Stadtzentrum hin kann man alle Pekinger Sehenswürdigkeiten wie xizhimen oder die Verbotene Stadt und einige Parkanlagen sehen. In dem Video lässt sich sehr schön der Ausblick zusammenfassen.

Geheimtipp in Peking: Wenig Tourismus

peking_stadtzentrumWir haben trotz bestem Wetter kaum Touristen am Pekinger Fernsehturm gesehen. Vermutlich ist es für Reiseveranstalter zu gefährlich dieses Ziel mit einzuplanen. Bei schlechtem Wetter und Smog hat man kaum Sichtweite und wird sicherlich wenig Spaß haben. Für den Tripp sollte man trotzdem mindestens einen halben Tag einplanen. Da man aus dem Stauenen nicht mehr herauskommt und so fasziniert ist verbringt man auf der Aussichtsplattform sicherlich 2 Stunden. Anschließen kann man übrigens gut auf der gegenüberliegenden Straßenseite in den Park gehen und mit einem Tretbot oder einem Motorbot den ruhigen See und das schöne Wetter genießen.


The World of Suzie Wong

Wednesday, September 9th, 2009

The World of Suzie Wong ist eigentlich eine englische Novel aus den Fünfzigern. Der Protagonist, ist ein Künstler, der sich nach Hong Kong begibt und ausversehen in dem Bordell Nam Kok Hotel unterkommt. Das nicht, wie er zunächst annahm, ein Hotel ist. Das findet der Protagonist allerdings gar nicht so schlecht, da er sich von den Bargirls inspirieren lassen möchte. Obwohl er sich vornimmt mit keiner der Prostituierten näheren Kotakt zu haben, knistert es relativ schnell zwischen ihm und Suzie Wong. Suzie Wong gibt sich dabei als Wong Mee-Ling eine Jungfrau aus einer wohlhabenden, chinesischen Familie aus.

Eine Interpretation des Buches besagt, dass es sich um eine Sozialkritik gegenüber Prostitution handelt, da viele Bargirls sich durch Armut dazu genötigt fühlen. Im Übrigen gibt es dieses Hotel wirklich unter dem Namen Luk Kwok Hotel. Allerdings findet man dort heutzutage keine Prostitution mehr, sondern eher ein paar Straßen weiter. Da der Lebensstandard in Hong Kong besser geworden ist, sind es meist auch ausländische Frauen die dort zur Prostitution gezwungen werden.

Um so absurder ist es eigentlich, dass es in Beijing im Chaoyang Park den The World of Suzie Wong Club gibt, dessen Geschäftsmodell eigentlich nur ein Ziel hat. So schnell wie möglich westliche Männer mit Frauen zu verkuppeln. Die Leser des bekanntesten Nachtleben und Lifestyle Magazins aus Beijing voten den Suzie Wong Club jedes Jahr erneut zur Bar mit der besten Chance auf ein Date. Das Ganze läuft folgender maßen ab.

Ladies night at Suzie Wong Club

Mittwochs ist Ladyies night im Suzie Wong Club. Frauen haben freien Eintritt. So weit ist das noch nichts außergewönliches. Von 20-22 Uhr haben allerdings Männer keine Erlaubnis den Club zu betreten und die Frauen bekommen alle Drinks, inklusive Cocktails, kostenlos. Was jetzt passiert wenn ab 22 Uhr die Männer dazu durfen, die übrigens 7 Euro für ein Long Island Ice Tea und 4 Euro für ein Bier bezahlen müssen, kann sich jeder denken und es bedarf keiner weiteren Worte…

Dieses Konzept hat mich dermaßen übereugt, dass ich mich gestern auf einen Männerabend eingelassen habe und mich mit 7 Jungs zur Ladies Night im Suzie Wong Club begeben habe. Das ganze war ein wirkliches Erlebnis. Ein Teil meiner Kumpanen ist Stammgast und in Besitz einer VIP Karte, so dass wir insgesamt auch keinen Eintritt zahlen mussten. In China haben es europäische Männer sowieso sehr leicht bei Frauen zu landen. Die Gründe sind vielfältig, Europäer sind groß, exotisch, haben vermutlich Geld und sind nicht zu letzt, viel charmanter und zuvorkommender als chinesische Männer, was kulturelle Gründe hat. Im Suzie Wong Club musste ich nur kurz dem Hampelmann zur (zugegebenermaßen recht guten Tanz-) Musik machen und schon war ich umkreist von willigen, besoffenen chinesischen Frauen.

Leider ist mir beim Anblick ekliger Expats, die Frauen Geld in den Auschschnitt gesteckt haben jegliche Lust am flirten vergangen, so dass ich 45 Minuten Sport auf der Tanzfläche begangen und mich danach zu meinen Jungs auf die Dachterasse des Clubs begeben habe. Dort haben wir noch ein bissel geplaudert und ich bin irgendwann nach Hause gefahren, während die anderen für den rest des Abends auch noch ein Mal die Tanzfläche ausprobieren wollten. Heute morgen um 8 Uhr hieß es allerdings schon wieder schon wieder 你好, 李军 的 航班 晚点了

Erste Eindrücke Nachtleben in Peking

Thursday, September 3rd, 2009

Meine ersten Eindrücke vom Pekinger Nachtleben sind durchwachsen. Das liegt vermutlich daran, dass ich noch gar nicht richtig die Gelegenheit hatte, etwas zu unternehmen. Entweder kam Jetlag dazwischen oder der Taxifahrer brauchte stundenlang um das D22, eine der angesagten Rockkneipen mit Livemusik in Peking, zu finden. Das D22 ist eine richtig Gemütliche Rockbar, die ich das nächste Mal fotographieren werde und in der ich viel Zeit verbringen werde, da sie einfach ein sehr gemütliches Ambiente liefert.

Um so mehr freue ich mich auf das Stratovarius-Konzert, im Mao Live House am Sonntag abend. Für das Konzert bin ich mit Freddy vom Painkillermag, dem chinesischen Metal-Hammer, verabredet.

Ansonsten sind die Ausgehpreise etwas billiger als in Deutschland, aber zumindest die Ecken die wir bisher gesehen haben, bei denen auch viele Ausländer sind, waren nicht signifikant günstiger. Hier ein Paar Eindrücke von unserem Besuch bei Hai Hou

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Hai Hou ist ein Viertel um einen See in Peking. Hier wimmelt es von Menschen, die bei gutem Wetter am See spazieren gehen. Rund um den See sind viele Kneipen platziert und die von mir getauften Barschreier probieren Gäste für ihre Kneipen zu werben.

Was ich aber beeindruckend finde ist die Tatsache, dass in den Pekinger Bars fast immer Livemusik angeboten wird. Das macht den Besuch einer Bar in Peking viel angenehmer als in Deutschland.

Elektronik am Zhonguancun

Friday, August 28th, 2009

Heute stand Zhongguancun auf dem programm. Das ist eine recht große Straße im Stadtteil Haidian in Peking. In dem Sillicon Valley Chinas gibt es einen Elektroladen, der so ähnlich wie eine Shopping Mall aufgebaut ist. Dieser Laden hat fünf riesige Stockwerke in denen auf jeweils 5 bis 30 Quadratmeter einzelne Händler stehen und ihre Waren an Tischen und Verkaufsständen anbieten. Hier kann man alles rund um Elektronik erstehen.

Trotz der großen Konkurrenz an Händlern sind die Preise überall zunächst gleich. Unsere China-Experten Felix Haferkamp und Christoph Yew haben uns sofort erklärt wie man um preise feilscht, was man als Europäer auch wirklich nötig hat. So wollten wir uns Lautsprecher für unsere Notebooks kaufen und haben uns nach den Preisen erkundigt, Dabei wurde uns gesagt, dass die Lautsprecher bei 200 Kuai anfangen. Zwei Minuten später haben wir gesehen wie ein Chinese ein Paar gute Boxen für 100 Kuai gekauft hat. Unsere Gruppe hat sich mit diesen Boxen eingerichtet und wir haben noch einen Mengenrabatt von 10 % heraushandeln können. Da der Händler zu schnell einverstanden war gehen wir davon aus, dass wir immer noch zu viel bezahlt haben.

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Für eine längere Chinareise ist es empfehlenswärt sämtliche Elektrogebrauchsgegenstände in Europa zu lassen Im Einkaufszentrum von Zhongguancun erhält man alles von Handy über Notebooks zu Accessiors. Vor allem Speicherkarten, USB-Sticks, Taschen und Kleinkram bekommt man oft als Rabatt geschenkt, so besitze ich jetzt zum Beispiel eine neue Tasche für meine Fotokamera, da Christoph Yew sich eine neue Digitalkamera gekauft hat und sich freundlicherweise zwei Taschen hat geben lassen.

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