7 Star Park (Guilin)

Written by Rene-Pickhardt in Guilin

Am letzten Tag unserer Reise nach Guilin sollte unsere Abreise am Bahnhof in Guilin um 19:30 Uhr sein. Da wir in den Ferien, in denen alle Züge überfüllt waren pünktlich am Bahnhof sein wollten und nicht wussen, wie lange wir für den Tripp von den Reisterrassen in Ping An wirklich bis nach Guilin brauchen würden, haben wir uns einfach morgens auf den Weg gemacht. Auf dem Weg hat unser Busfahrer eine Abkürzung genommen, so dass wir viel zu früh in Guilin wahren.  Wir haben uns dafür entschieden in der Universitätsstadt den 7 Star Park zu besuchen.

Der Park ist ganz nett aber nicht besonders sehenswert. Für 5 Kuai haben wir einen Taxifahrer gefunden der uns zum Park gebracht hat. Als er direkt die Preise verhandeln wollte und der Park knapp 100 Kuai Eintritt pro Person kosten sollte, bei dem nicht mal ein Studentenrabatt erlaubt war sind wir doch kritisch geworden und haben mit den Leuten von der Kasse selbst gesprochen und mussten nur 25 Kuai pro Person zahlen. Der vermeidliche Betrüger war ganz schön schnell weg.

Wie gesagt der Park ist ganz nett, aber dafür muss man nicht extra bis nach Guilin reisen. Ansonsten bleibt zu sagen, dass das Heileit des Parks eine Meute von Affen waren, die plötzlich aus dem nichts mit ganz viel essen in den Händen aufgetaucht sind und im Park rumgetollt sind. Die “Jungs” waren putzmunter und haben uns einen netten Zeitvertreib vor der ewig langen Heimfahrt beschert.

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Wenn man sich in der Gegend um Guilin befindet, sollte man auf keinen Fall auf einen Ausflug nach Ping An verzichten. Hier kann man die traumhaften Drachenterrassen erkunden. Diesen Tripp sollte man auf jeden Fall eigenständig und ohne Guide machen!

Von Yangshuo, Guilin und Longsheng aus gibt es Busse die einen für ein Paar Euro nach Ping An bringen. Ping An ist ein altes chinesisches Bergdorf in den Bergen um Guilin. Da es zu wenig Fläche für den Reisbau gab haben die Chinesen in dieser Gegend Reisterassen in die Berge gebaut. Heutzutage wird in dem Bergdorf immer noch Reis angebaut. Allerdings lebt der Ort vom Tourismus. Somit müssen Touristen auf der Busfahrt nach Guilin noch eine Eintrittskarte für den Ort kaufen. Davon sagen einem die Busfahrer vor der Abfahrt nichts und die Möglichkeit zum Ticketkauf ist auch mitten in der Prärie, kostet dafür aber auch nur 5 Euro pro Person.
Der Bus kann nicht bis ganz nach Ping An fahren. die letzten Kilometer muss man zu Fuß laufen. Bereits an der Bushaltestelle wird man von Dorfbewohnern abgefangen, die einem das Gepäck tragen wollen, oder die den geneigten Besucher sogar in Gondeln zum Dorf tragen wollen. Unserer Erfahrung nach ist der Weg jedoch kurz und kann von jedermann selbst bestritten werden.

In Ping An haben wir uns ein Hotel gesucht, für das wir mit drei Personen insgesamt 5 Euro bezahlt haben. Ich möchte hier ausdrücklich vor dubiosen Reiseveranstaltern warnen. Nicht selten findet man im Internet bei der Suche nach Reisfelder China, Guilin oder Yangshuo Reiseanbieter, die einem oft für über 100 Euro einen Tripp von einem dieser Orte nach Ping An anbieten wollen. Diese Reisen dauern meist 3 Tage mit 2 Übernachtungen. Außerdem wird noch ein englischsprachiger Guide zur verfügung gestellt. Diese Angebote sollte man unter keinen Umständen wahrnehmen, da sie totale Abzocke sind. Wir haben für 25 Euro die Busfahrt, Eintritt sowie zwei Übernachtungen erhalten. Somit konnten wir für ein viertel unsere Reise nach Ping An bestreiten. Die Kosten für Essen und verpflegung sind in Ping An zwar verständlicherweise teurer als in der ganzen Gegend, sind aber bei den fertigreisen auch exklusive. der Guide scheint zwar ein netter Mehrwert zu sein, jedoch sollte man sich mal klar machen, dass man nach Ping An wegen der Landschaft und den beeindruckenden Reisfeldern fährt. Für 2 Euro habe ich mir in Ping An eine DVD zusammen mit einem Buch gekauft, die mir alles Wissenswerte über die Region verrät.

Ansonsten lasse ich die Fotos der Reisterassen einfach Mal für sich sprechen und werde auch demnächst wieder häufiger hier etwas bloggen, da doch schon einiges passiert ist.

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Bei unserer Fahrt nach Guilin haben wir uns natürlich auf öffentliche Verkehrsmittel verlassen. Diese sind in China zunächst ein Mal sehr günstig, doch es gibt das Ein oder Andere was man beachten kann, damit man sich ein bisschen Zeit und Nerven sparen kann.

Eisenbahn in China - Hardsleeper oder Softsleeper?

[caption id="attachment_457" align="alignleft" width="150" caption="Peking Westbahnhof"]Peking Westbahnhof[/caption]Vor der Fahrt muss man sich ein Ticket kaufen. Das klingt zwar trivial, ist aber essentiell. Denn man kommt ohne Ticket gar nicht erst in den Bahnhof herein (Zumindest war das bei den größeren Bahnhöfen die wir gesehen haben immer so). Außerdem sind die Fahrten oft schon Tage vorher ausgebucht. Der Bahnhof lässt sich ein bisschen mit einem Flughafen vergleichen. Sicherheitskontrollen für die Reisenden, Wartehallen und dann ein Zeitfenster in dem geboardet wird.

[caption id="attachment_454" align="alignright" width="150" caption="Hardsleeper von innen"]Hardsleeper von innen[/caption]Für Fernreisende gab es früher vier verschiedene Preiskategorien. Hardseater, Softseater, sowie Hardsleeper und Softsleeper. Heuzutage gibt es nur noch die Hardseater, sowie Hardsleeper und Softsleeper. Der Hardsleeper ist hierbei der Way to go. Zwar ist er teurer als der Hardseater, aber niemals überbucht, so dass man definitiv sein eigenes Bett bzw. einen eigenen Platz hat. Außerdem sind die Wege zu den Toiletten nicht verstopft. Da China sehr groß ist, kann so eine Zugfahrt schon mal länger als 24 Stunden dauern und möchte man doch gerne mal schlafen. Für unsere Hardsleepertickets haben wir 40 Euro gezahlt (27 Stunden Fahrt!). Der Wagen mit Hadseatern besteht aus einem langen Gang auf der einen Seite des Zuges und auf der Seite des Gangs sind Abteile, ohne Türen, mit 6 Betten. Ein Kopfkissen und Decken sind in dem Zug vorhanden.

Wer lieber ungestört ist, kann sich mit 4 Leuten ein Softsleeper Wagon teilen. Man zahlt etwa den doppelten Preis, dafür kann man aber das Abteil abschließen. Man kann als Europäer aufrecht auf dem unteren Bett sitzen, da ja nur zwei Betten sich die Höhe des Zugs aufteilen müssen und keine drei, wie beim Hardsleeper. Außerdem erschienen mir die Betten im Softsleeper ein wenig breiter. Wir waren uns allerdings einig, dass der Softsleeper nur zu wählen ist, wenn der Hardsleeper ausgebucht ist, da Hardseater ein absolutes Nogo für Reisen über 6 Stunden ist.

[caption id="attachment_459" align="alignleft" width="150" caption="schlechtes essen im Zug"]schlechtes essen im Zug[/caption]Abstand nehmen sollte man übrigens von dem Speisewagen in der chinesischen Eisenbahn. Ich habe noch nie in meinem Leben so schlechtes Essen gegessen, obwohl es nur ein bisschen Reis mit Hühnerfleisch war. Das Hühnerfleisch hatte sogar die Krallen der Hühner in kleingeschnitten dabei! Sinnvollerweise kauft man sich vor der reise Obst oder andere Snacks. Besonders beliebt sind Instant-Nudeln, da man in der Eisenbahn kostenlos heißes Wasser bekommt. Wer kein Essen mitbringt kann auch frisches Obst beim Schaffner kaufen, der in regelmäßigen Abständen vorbeikommt. [caption id="attachment_452" align="alignright" width="150" caption="Toilette im chinesischen Zug"]Toilette im chinesischen Zug[/caption]Die Toiletten im Zug sind zwar typisch Chinesisch erschienen mir aber sauberer als die von Deutschen Zügen. Eine Besnderheit ist übrigens, dass sie an Bahnhöfen abgesperrt werden. Denn man möchte nicht, dass die Fahrgäste ihr Geschäft auf den Bahnsteig “spühlen”

Öffentliche Busse

Von den Bussen in China kann man, ähnlich wie bei den Zügen wahrhaftig nicht behaupten, dass sie teuer sind. Allerdings sind sie immer überfüllt. Wenn man bereits denkt, dass nichts mehr geht, dann wird einen der Schaffner überzeugen, dass doch noch einmal ein paar Reisende in den Bus passen. [caption id="attachment_456" align="alignleft" width="150" caption="öffentlicher Bus"]öffentlicher Bus[/caption]Gerade auf dem Land sind die musse meistens alte VW-Bullis, bei denen zum Teil sogar die Bänke ausgebaut sind, damit mehr Leute reinpassen. Damit man trotzdem nicht stehen muss, gibt es oft kleine Stühlchen oder Sitzbänkchen, so dass auch längere Fahrten nicht zu ansträngende werden.

Zumindest um Guilin herum gibt es auch ein richtiges Linienbusnetz mit einem eigenen Busbahnhof, der ähnlich strukturiert ist, wie der oben beschriebene Bahnhof. Es rentiert sich mit den Linienbussen zu fahren. Ggf. muss man eine Stunde warten, aber es ist auf jeden Fall günstiger, als mit einem Taxi. Außerdem bekommt man in den Linienbussen mit schlechten chinesischen Spielfilmen eine großartige Unterhaltung geboten.

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Chinesischer Markt in Fuli

Written by Rene-Pickhardt in Guilin

[caption id="attachment_438" align="alignleft" width="150" caption="Hunde Fleisch!"]Hunde Fleisch! (gou rou)[/caption]Nach unserer Bootsfahrt auf dem Li-Fluss sind wir in der Chinesischen Kleinstadt Fuli angekommen. Fuli zählt ca. 40.000 Einwohner und besitzt zunächst erst mal keine besonderen Sehenswürdigkeiten. Doch wie so oft als Fremder in einem Land, kann man viele Interessante Sachen beobachten, die den Tripp in eine scheinbar langweilige Kleinstadt dennnoch sehr spannend machen.

[caption id="attachment_439" align="alignright" width="150" caption="Kräuterfrau"]Kräuterfrau[/caption]Wir sind zunächst durch die Seitenstraßen und Gassen von Fuli gewandert. Hierbei haben wir gesehen wie in Fuli vielerlei Dinge in Handarbeit hergestellt werden. Seien es Fächer, Tische, Stühle oder Schmuck. Außerdem konnten wir im Stadtzentrum einen sehr authentisch wirkenden Chinesischen Markt entdecken. Auf diesem Markt konnte man entgegen dem Video nicht nur Früchte und Gemüse kaufen. Es schien mir eher so, als sei der Markt ein Ersatz für Supermärkte oder ähnliches. So hätten wir hier alles von der Unterwäsche bis zum Schmuck bis hin zu Nahrungsmittel, aber auch alltägliche sachen wie Waschmittel oder aber Bücher, DVD’s und hightech kaufen können. Das alles unter mehr oder minder freiem Himmel.

[caption id="attachment_428" align="alignleft" width="150" caption="Unsere Tischnachbarn beim Mittagessen"]Unsere Tischnachbarn beim Mittagessen[/caption]Die Menschen von Fuli sind mir besonders durch ihre Ruhe und Gleichgültigkeit aufgefallen. Natürlich ist eine ruhige Ader etwas, das viele Chinesen haben, dennoch erschien es mir in Fuli auf einmal viel realer und näher. Zum Teil saßen alte oder junge Leute einfach vor ihrem Haus und haben darauf gewartet, dass der Tag vorüber geht. Am Markt beim Mittagessen war es sehr ähnlich. neben uns saß eine Gruppe alter Männer, die ihre Zeit einfach haben verstreichen lassen oder gelegentlich ein wenig miteinander scherzten.

So haben wir uns auch anstecken lassen und haben ungestresst einen wunderschönen Tag in Fuili verbracht und einfach das Dasein in einer chinesischen Kleinstadt im Süden des Landes genossen.

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[caption id="attachment_414" align="alignleft" width="300" caption="Paradisische Landschaft li-Fluss"]Paradisische Landschaft li-Fluss[/caption]

Wer in die Guilingegend reist wird um den Li Fluss nicht herumkommen. Traumhaft schlängelt sich der Fluss durch die beeindruckenden Felslandschaften des Kastengebierges. Eine Bootstour von Yangshuo nach Fu-Li ist für 3-5 Euro pro Person zu haben und dauert eine Stunde. Diese Stunde auf dem Li-Fluss hat die 27 Stunden zugfahrt nach Guilin bereits ausgeglichen. Ich kann jedem Menschen der in dieser Gegend ist nur ausdrücklich empfehlen sich dieses Erlebnis nicht entgehen zu lassen.

[caption id="attachment_408" align="alignright" width="300" caption="Himmel auf Erden"]Himmel auf Erden[/caption]

Wir haben leider nur diese eine Bootstour gemacht, für den doppelten Preis kann man auch nach Xingping fahren, was wir am nächsten Tag mit dem Bus erledigt haben. Der Tripp nach Xingping dauert angeblich 2-3 Stunden und soll auch wunderschön sein.

Ich denke hier ist es wenig sinnvoll viel Worte zu verlieren. Deswegen möchte ich die Bilder zusammen mit einem kleinen Video einfach für sich sprechen lassen.


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Yangshuo ist der Touristisch bekannteste Ort in der Guilin-Gegend und fühlt sich auch genauso an. Wenn man bereit ist die doppelten bis dreifachen Preise zu zahlen kommt man hier mit Englisch wunderbar durch. Yangshuo und die gesamte gegend um Guilin ist auf jeden Fall einen Besuch wert.

Die Drosselgasse von China

Yangshuo ist eine sehr gefplegte Stadt, am Li-Fluss und hat sehr viele auf vordermann gebrachte Straßen, die für die Touristen schön wirken sollen. Ist man längere Zeit im Land unterwegs fühlt man sich in Yangshuo schon fast ein wenig fremd. Wegen der nationalen Ferien war der Ort total überfüllt, so dass wir nur in der Drosselgasse von Yangshuo ein Hostel finden konnten. Hier findet man unnatürlich viele Restaurants, Souvinierläden, Discotheken, Bars und Straßenhändler. Besonders begeistert war ich von einem Händler der Tshirts mit Karikaturen verkaufen wollte. Um von seinen Fähigkeiten zu überzeugen bewarb er mit den Karrikaturen bekannter Persönlichkeiten wie Barack Obama oder aber Adolf Hitler. Die Stadt ist auch sehr gut auf Backpackern eingerichtet. Viele Travel Agencies, Internetcafes und Guides kann man in Yanghsuo problemlos finden. Beherrscht man die Chinesische Sprache sollte man sich allerdings überlegen, auch in anderen Städten in der Umgebung zu übernachten. Dies wäre sowohl deutlich chinesischer und auch günstiger. Da man hauptsächlich wegen der wunderschönen Landschaft in diese Gegend fährt ist es nicht zwingend notwendig Yangshuo zu besuchen!

Essen in Yangshuo

In Yangshuo gibt es eine Großzahl an Restaurants. in den touristisch erschlossenen Straßen zahlt man hierbei etwa den 3 bis 5 fachen Preis den ich aus Peking gewohnt bin. Fairerweise muss man sagen, dass er für europäische Verhältnisse immer noch sehr günstig ist. So zahlt man für eine Pizza etwa 4-5 Euro. Allerdings gibt es auch Gerichte, bei denen sich die Chinesen in ihrem Wert für Westler verschätzen. So habe ich für 3,50 Euro an einem Abend, an dem wir uns ein Mal westliches Essen gönnen wollten, ein hervorragendes, großes Rinder-Steak mit Pommes und Gemüse gegessen.

Wir haben aber auch nach langem suchen und weitem entfernen aus den touristischen Gegendenen sogar in Yangshuo echte, chinesische Garküchen finden können. Hier konnten wir uns für halbwegs akzeptable Preise frisches Gemüse aussuchen und dieses wurde dann von dem Koch gebraten und zusammen mit gebratenem Reis reserviert.

Der Markt von Yangshuo

Am frühen Morgen eröffnet der Markt von Yangshuo. Allerdings kann man auf dem Markt im Gegensatz zu Fuli kein Gemüse, Fleisch, Essen oder andere Lebensmittel kaufen sondern lediglich Kitsch, Andenken und vermeidlich typische Souviniers. Das Interessante an dem markt ist, dass man sofort auf englisch mit Preisen angesprochen wird. entgegnet man der Person mit Chinesisch, so wird der Preis sofort durch drei geteilt. Möchte man tatsächlich etwas kaufen und besteht darauf, dass der Preis zu teuer ist, dann lässt er sich meistens noch ein weiteres Mal dritteln. So dass ich zum Beispiel für meine neue Uhr 27 Kuai an Stelle der 250 von dem Händler angesetzten gezahlt habe. Mein neues Hardrockcafe Yangshuo Shirt hat auch nur 15 an Stelle von 65 Kuai gekostet. Als Tipps für alle, die planen weitere Souviniere zu kaufen:

  1. Fragt euch, was die Produktionskosten des entsprechenden Souviniers sind und überlegt euch, dass in Deutschland der Händler eine Marge von ca. 40-60 % hat.
  2. Achtet auf die Körpersprache des Händlers, wenn er euch auf euren Preisvorschlag auslacht, dann habt ihr euch vermutlich wirklich im Preis verschätzt.
  3. Selbst dann einfach mal weggehen, meistens kommt ein benachbarter Händler und schlägt von sich aus für das gleiche Produkt einen faireren Preis vor.
  4. wenn ihr merkt, dass ihr richtig geschätzt habt aber den Preis nicht bekommen könnt einfach mal sagen, dass man kein Interesse hat und weiter gehen. oft kommt der händler sogar noch 3-5 Minuten später nachgelaufen und versucht die Preisverhandlung erneut aufzunehmen.
  5. Ganzwichtig, wenn euch der Händler nachgelaufen kommt, habt ihr gewonnen. er wird zwar immer noch einen Preis zwischen seinem letzten Angebot und eurem Vorschlagen, aber dann bekommt ihr immer euren Preis. Von eurem Preis nochmal runtergehen habe ich noch nicht probiert, halte ich aber nicht für unrealistisch.
  6. Wichtig ist jedoch, dass in China Preis ist Preis und Deal ist Deal gilt. Sollte man so weit verhandelt haben, ist man eigentlich auch dazu verpflichtet zu kaufen.

Muss man nach einer solchen Verhandlung ein schlechtes Gewissen haben? Meine Reisegruppe und ich denken, nein. Yangshuo wirkt in keinster weise arm, der Händler würde sich nicht auf den Preis einlassen, wenn er nicht immer noch ein gutes Geschäft dabei machen würde und zu guter Letzt gibt es genügend Leute, die bereit sind den ersten chinesischen Preis zu bezahlen, da er für europäische Verhältnisse immer noch sehr günstig ist.

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Reise zu den Drachenrücken Reisterrassen (Ping An)

Sunday, November 15th, 2009

Wenn man sich in der Gegend um Guilin befindet, sollte man auf keinen Fall auf einen Ausflug nach Ping An verzichten. Hier kann man die traumhaften Drachenterrassen erkunden. Diesen Tripp sollte man auf jeden Fall eigenständig und ohne Guide machen!

Von Yangshuo, Guilin und Longsheng aus gibt es Busse die einen für ein Paar Euro nach Ping An bringen. Ping An ist ein altes chinesisches Bergdorf in den Bergen um Guilin. Da es zu wenig Fläche für den Reisbau gab haben die Chinesen in dieser Gegend Reisterassen in die Berge gebaut. Heutzutage wird in dem Bergdorf immer noch Reis angebaut. Allerdings lebt der Ort vom Tourismus. Somit müssen Touristen auf der Busfahrt nach Guilin noch eine Eintrittskarte für den Ort kaufen. Davon sagen einem die Busfahrer vor der Abfahrt nichts und die Möglichkeit zum Ticketkauf ist auch mitten in der Prärie, kostet dafür aber auch nur 5 Euro pro Person.
Der Bus kann nicht bis ganz nach Ping An fahren. die letzten Kilometer muss man zu Fuß laufen. Bereits an der Bushaltestelle wird man von Dorfbewohnern abgefangen, die einem das Gepäck tragen wollen, oder die den geneigten Besucher sogar in Gondeln zum Dorf tragen wollen. Unserer Erfahrung nach ist der Weg jedoch kurz und kann von jedermann selbst bestritten werden.

In Ping An haben wir uns ein Hotel gesucht, für das wir mit drei Personen insgesamt 5 Euro bezahlt haben. Ich möchte hier ausdrücklich vor dubiosen Reiseveranstaltern warnen. Nicht selten findet man im Internet bei der Suche nach Reisfelder China, Guilin oder Yangshuo Reiseanbieter, die einem oft für über 100 Euro einen Tripp von einem dieser Orte nach Ping An anbieten wollen. Diese Reisen dauern meist 3 Tage mit 2 Übernachtungen. Außerdem wird noch ein englischsprachiger Guide zur verfügung gestellt. Diese Angebote sollte man unter keinen Umständen wahrnehmen, da sie totale Abzocke sind. Wir haben für 25 Euro die Busfahrt, Eintritt sowie zwei Übernachtungen erhalten. Somit konnten wir für ein viertel unsere Reise nach Ping An bestreiten. Die Kosten für Essen und verpflegung sind in Ping An zwar verständlicherweise teurer als in der ganzen Gegend, sind aber bei den fertigreisen auch exklusive. der Guide scheint zwar ein netter Mehrwert zu sein, jedoch sollte man sich mal klar machen, dass man nach Ping An wegen der Landschaft und den beeindruckenden Reisfeldern fährt. Für 2 Euro habe ich mir in Ping An eine DVD zusammen mit einem Buch gekauft, die mir alles Wissenswerte über die Region verrät.

Ansonsten lasse ich die Fotos der Reisterassen einfach Mal für sich sprechen und werde auch demnächst wieder häufiger hier etwas bloggen, da doch schon einiges passiert ist.

Eisenbahn (Hardsleeper - Softsleeper) & Bus in China

Wednesday, November 4th, 2009

Bei unserer Fahrt nach Guilin haben wir uns natürlich auf öffentliche Verkehrsmittel verlassen. Diese sind in China zunächst ein Mal sehr günstig, doch es gibt das Ein oder Andere was man beachten kann, damit man sich ein bisschen Zeit und Nerven sparen kann.

Eisenbahn in China - Hardsleeper oder Softsleeper?

[caption id="attachment_457" align="alignleft" width="150" caption="Peking Westbahnhof"]Peking Westbahnhof[/caption]Vor der Fahrt muss man sich ein Ticket kaufen. Das klingt zwar trivial, ist aber essentiell. Denn man kommt ohne Ticket gar nicht erst in den Bahnhof herein (Zumindest war das bei den größeren Bahnhöfen die wir gesehen haben immer so). Außerdem sind die Fahrten oft schon Tage vorher ausgebucht. Der Bahnhof lässt sich ein bisschen mit einem Flughafen vergleichen. Sicherheitskontrollen für die Reisenden, Wartehallen und dann ein Zeitfenster in dem geboardet wird.

[caption id="attachment_454" align="alignright" width="150" caption="Hardsleeper von innen"]Hardsleeper von innen[/caption]Für Fernreisende gab es früher vier verschiedene Preiskategorien. Hardseater, Softseater, sowie Hardsleeper und Softsleeper. Heuzutage gibt es nur noch die Hardseater, sowie Hardsleeper und Softsleeper. Der Hardsleeper ist hierbei der Way to go. Zwar ist er teurer als der Hardseater, aber niemals überbucht, so dass man definitiv sein eigenes Bett bzw. einen eigenen Platz hat. Außerdem sind die Wege zu den Toiletten nicht verstopft. Da China sehr groß ist, kann so eine Zugfahrt schon mal länger als 24 Stunden dauern und möchte man doch gerne mal schlafen. Für unsere Hardsleepertickets haben wir 40 Euro gezahlt (27 Stunden Fahrt!). Der Wagen mit Hadseatern besteht aus einem langen Gang auf der einen Seite des Zuges und auf der Seite des Gangs sind Abteile, ohne Türen, mit 6 Betten. Ein Kopfkissen und Decken sind in dem Zug vorhanden.

Wer lieber ungestört ist, kann sich mit 4 Leuten ein Softsleeper Wagon teilen. Man zahlt etwa den doppelten Preis, dafür kann man aber das Abteil abschließen. Man kann als Europäer aufrecht auf dem unteren Bett sitzen, da ja nur zwei Betten sich die Höhe des Zugs aufteilen müssen und keine drei, wie beim Hardsleeper. Außerdem erschienen mir die Betten im Softsleeper ein wenig breiter. Wir waren uns allerdings einig, dass der Softsleeper nur zu wählen ist, wenn der Hardsleeper ausgebucht ist, da Hardseater ein absolutes Nogo für Reisen über 6 Stunden ist.

[caption id="attachment_459" align="alignleft" width="150" caption="schlechtes essen im Zug"]schlechtes essen im Zug[/caption]Abstand nehmen sollte man übrigens von dem Speisewagen in der chinesischen Eisenbahn. Ich habe noch nie in meinem Leben so schlechtes Essen gegessen, obwohl es nur ein bisschen Reis mit Hühnerfleisch war. Das Hühnerfleisch hatte sogar die Krallen der Hühner in kleingeschnitten dabei! Sinnvollerweise kauft man sich vor der reise Obst oder andere Snacks. Besonders beliebt sind Instant-Nudeln, da man in der Eisenbahn kostenlos heißes Wasser bekommt. Wer kein Essen mitbringt kann auch frisches Obst beim Schaffner kaufen, der in regelmäßigen Abständen vorbeikommt. [caption id="attachment_452" align="alignright" width="150" caption="Toilette im chinesischen Zug"]Toilette im chinesischen Zug[/caption]Die Toiletten im Zug sind zwar typisch Chinesisch erschienen mir aber sauberer als die von Deutschen Zügen. Eine Besnderheit ist übrigens, dass sie an Bahnhöfen abgesperrt werden. Denn man möchte nicht, dass die Fahrgäste ihr Geschäft auf den Bahnsteig “spühlen”

Öffentliche Busse

Von den Bussen in China kann man, ähnlich wie bei den Zügen wahrhaftig nicht behaupten, dass sie teuer sind. Allerdings sind sie immer überfüllt. Wenn man bereits denkt, dass nichts mehr geht, dann wird einen der Schaffner überzeugen, dass doch noch einmal ein paar Reisende in den Bus passen. [caption id="attachment_456" align="alignleft" width="150" caption="öffentlicher Bus"]öffentlicher Bus[/caption]Gerade auf dem Land sind die musse meistens alte VW-Bullis, bei denen zum Teil sogar die Bänke ausgebaut sind, damit mehr Leute reinpassen. Damit man trotzdem nicht stehen muss, gibt es oft kleine Stühlchen oder Sitzbänkchen, so dass auch längere Fahrten nicht zu ansträngende werden.

Zumindest um Guilin herum gibt es auch ein richtiges Linienbusnetz mit einem eigenen Busbahnhof, der ähnlich strukturiert ist, wie der oben beschriebene Bahnhof. Es rentiert sich mit den Linienbussen zu fahren. Ggf. muss man eine Stunde warten, aber es ist auf jeden Fall günstiger, als mit einem Taxi. Außerdem bekommt man in den Linienbussen mit schlechten chinesischen Spielfilmen eine großartige Unterhaltung geboten.

Chinesischer Markt in Fuli

Monday, November 2nd, 2009

[caption id="attachment_438" align="alignleft" width="150" caption="Hunde Fleisch!"]Hunde Fleisch! (gou rou)[/caption]Nach unserer Bootsfahrt auf dem Li-Fluss sind wir in der Chinesischen Kleinstadt Fuli angekommen. Fuli zählt ca. 40.000 Einwohner und besitzt zunächst erst mal keine besonderen Sehenswürdigkeiten. Doch wie so oft als Fremder in einem Land, kann man viele Interessante Sachen beobachten, die den Tripp in eine scheinbar langweilige Kleinstadt dennnoch sehr spannend machen.

[caption id="attachment_439" align="alignright" width="150" caption="Kräuterfrau"]Kräuterfrau[/caption]Wir sind zunächst durch die Seitenstraßen und Gassen von Fuli gewandert. Hierbei haben wir gesehen wie in Fuli vielerlei Dinge in Handarbeit hergestellt werden. Seien es Fächer, Tische, Stühle oder Schmuck. Außerdem konnten wir im Stadtzentrum einen sehr authentisch wirkenden Chinesischen Markt entdecken. Auf diesem Markt konnte man entgegen dem Video nicht nur Früchte und Gemüse kaufen. Es schien mir eher so, als sei der Markt ein Ersatz für Supermärkte oder ähnliches. So hätten wir hier alles von der Unterwäsche bis zum Schmuck bis hin zu Nahrungsmittel, aber auch alltägliche sachen wie Waschmittel oder aber Bücher, DVD’s und hightech kaufen können. Das alles unter mehr oder minder freiem Himmel.

[caption id="attachment_428" align="alignleft" width="150" caption="Unsere Tischnachbarn beim Mittagessen"]Unsere Tischnachbarn beim Mittagessen[/caption]Die Menschen von Fuli sind mir besonders durch ihre Ruhe und Gleichgültigkeit aufgefallen. Natürlich ist eine ruhige Ader etwas, das viele Chinesen haben, dennoch erschien es mir in Fuli auf einmal viel realer und näher. Zum Teil saßen alte oder junge Leute einfach vor ihrem Haus und haben darauf gewartet, dass der Tag vorüber geht. Am Markt beim Mittagessen war es sehr ähnlich. neben uns saß eine Gruppe alter Männer, die ihre Zeit einfach haben verstreichen lassen oder gelegentlich ein wenig miteinander scherzten.

So haben wir uns auch anstecken lassen und haben ungestresst einen wunderschönen Tag in Fuili verbracht und einfach das Dasein in einer chinesischen Kleinstadt im Süden des Landes genossen.

Li-Fluss - Bootstour - Traumhafte Landschaft

Sunday, October 18th, 2009

[caption id="attachment_414" align="alignleft" width="300" caption="Paradisische Landschaft li-Fluss"]Paradisische Landschaft li-Fluss[/caption]

Wer in die Guilingegend reist wird um den Li Fluss nicht herumkommen. Traumhaft schlängelt sich der Fluss durch die beeindruckenden Felslandschaften des Kastengebierges. Eine Bootstour von Yangshuo nach Fu-Li ist für 3-5 Euro pro Person zu haben und dauert eine Stunde. Diese Stunde auf dem Li-Fluss hat die 27 Stunden zugfahrt nach Guilin bereits ausgeglichen. Ich kann jedem Menschen der in dieser Gegend ist nur ausdrücklich empfehlen sich dieses Erlebnis nicht entgehen zu lassen.

[caption id="attachment_408" align="alignright" width="300" caption="Himmel auf Erden"]Himmel auf Erden[/caption]

Wir haben leider nur diese eine Bootstour gemacht, für den doppelten Preis kann man auch nach Xingping fahren, was wir am nächsten Tag mit dem Bus erledigt haben. Der Tripp nach Xingping dauert angeblich 2-3 Stunden und soll auch wunderschön sein.

Ich denke hier ist es wenig sinnvoll viel Worte zu verlieren. Deswegen möchte ich die Bilder zusammen mit einem kleinen Video einfach für sich sprechen lassen.


Yangshuo - Preise verhandeln - Feilschen - Essen

Saturday, October 17th, 2009

Yangshuo ist der Touristisch bekannteste Ort in der Guilin-Gegend und fühlt sich auch genauso an. Wenn man bereit ist die doppelten bis dreifachen Preise zu zahlen kommt man hier mit Englisch wunderbar durch. Yangshuo und die gesamte gegend um Guilin ist auf jeden Fall einen Besuch wert.

Die Drosselgasse von China

Yangshuo ist eine sehr gefplegte Stadt, am Li-Fluss und hat sehr viele auf vordermann gebrachte Straßen, die für die Touristen schön wirken sollen. Ist man längere Zeit im Land unterwegs fühlt man sich in Yangshuo schon fast ein wenig fremd. Wegen der nationalen Ferien war der Ort total überfüllt, so dass wir nur in der Drosselgasse von Yangshuo ein Hostel finden konnten. Hier findet man unnatürlich viele Restaurants, Souvinierläden, Discotheken, Bars und Straßenhändler. Besonders begeistert war ich von einem Händler der Tshirts mit Karikaturen verkaufen wollte. Um von seinen Fähigkeiten zu überzeugen bewarb er mit den Karrikaturen bekannter Persönlichkeiten wie Barack Obama oder aber Adolf Hitler. Die Stadt ist auch sehr gut auf Backpackern eingerichtet. Viele Travel Agencies, Internetcafes und Guides kann man in Yanghsuo problemlos finden. Beherrscht man die Chinesische Sprache sollte man sich allerdings überlegen, auch in anderen Städten in der Umgebung zu übernachten. Dies wäre sowohl deutlich chinesischer und auch günstiger. Da man hauptsächlich wegen der wunderschönen Landschaft in diese Gegend fährt ist es nicht zwingend notwendig Yangshuo zu besuchen!

Essen in Yangshuo

In Yangshuo gibt es eine Großzahl an Restaurants. in den touristisch erschlossenen Straßen zahlt man hierbei etwa den 3 bis 5 fachen Preis den ich aus Peking gewohnt bin. Fairerweise muss man sagen, dass er für europäische Verhältnisse immer noch sehr günstig ist. So zahlt man für eine Pizza etwa 4-5 Euro. Allerdings gibt es auch Gerichte, bei denen sich die Chinesen in ihrem Wert für Westler verschätzen. So habe ich für 3,50 Euro an einem Abend, an dem wir uns ein Mal westliches Essen gönnen wollten, ein hervorragendes, großes Rinder-Steak mit Pommes und Gemüse gegessen.

Wir haben aber auch nach langem suchen und weitem entfernen aus den touristischen Gegendenen sogar in Yangshuo echte, chinesische Garküchen finden können. Hier konnten wir uns für halbwegs akzeptable Preise frisches Gemüse aussuchen und dieses wurde dann von dem Koch gebraten und zusammen mit gebratenem Reis reserviert.

Der Markt von Yangshuo

Am frühen Morgen eröffnet der Markt von Yangshuo. Allerdings kann man auf dem Markt im Gegensatz zu Fuli kein Gemüse, Fleisch, Essen oder andere Lebensmittel kaufen sondern lediglich Kitsch, Andenken und vermeidlich typische Souviniers. Das Interessante an dem markt ist, dass man sofort auf englisch mit Preisen angesprochen wird. entgegnet man der Person mit Chinesisch, so wird der Preis sofort durch drei geteilt. Möchte man tatsächlich etwas kaufen und besteht darauf, dass der Preis zu teuer ist, dann lässt er sich meistens noch ein weiteres Mal dritteln. So dass ich zum Beispiel für meine neue Uhr 27 Kuai an Stelle der 250 von dem Händler angesetzten gezahlt habe. Mein neues Hardrockcafe Yangshuo Shirt hat auch nur 15 an Stelle von 65 Kuai gekostet. Als Tipps für alle, die planen weitere Souviniere zu kaufen:

  1. Fragt euch, was die Produktionskosten des entsprechenden Souviniers sind und überlegt euch, dass in Deutschland der Händler eine Marge von ca. 40-60 % hat.
  2. Achtet auf die Körpersprache des Händlers, wenn er euch auf euren Preisvorschlag auslacht, dann habt ihr euch vermutlich wirklich im Preis verschätzt.
  3. Selbst dann einfach mal weggehen, meistens kommt ein benachbarter Händler und schlägt von sich aus für das gleiche Produkt einen faireren Preis vor.
  4. wenn ihr merkt, dass ihr richtig geschätzt habt aber den Preis nicht bekommen könnt einfach mal sagen, dass man kein Interesse hat und weiter gehen. oft kommt der händler sogar noch 3-5 Minuten später nachgelaufen und versucht die Preisverhandlung erneut aufzunehmen.
  5. Ganzwichtig, wenn euch der Händler nachgelaufen kommt, habt ihr gewonnen. er wird zwar immer noch einen Preis zwischen seinem letzten Angebot und eurem Vorschlagen, aber dann bekommt ihr immer euren Preis. Von eurem Preis nochmal runtergehen habe ich noch nicht probiert, halte ich aber nicht für unrealistisch.
  6. Wichtig ist jedoch, dass in China Preis ist Preis und Deal ist Deal gilt. Sollte man so weit verhandelt haben, ist man eigentlich auch dazu verpflichtet zu kaufen.

Muss man nach einer solchen Verhandlung ein schlechtes Gewissen haben? Meine Reisegruppe und ich denken, nein. Yangshuo wirkt in keinster weise arm, der Händler würde sich nicht auf den Preis einlassen, wenn er nicht immer noch ein gutes Geschäft dabei machen würde und zu guter Letzt gibt es genügend Leute, die bereit sind den ersten chinesischen Preis zu bezahlen, da er für europäische Verhältnisse immer noch sehr günstig ist.

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