[caption id="attachment_414" align="alignleft" width="300" caption="Paradisische Landschaft li-Fluss"]Paradisische Landschaft li-Fluss[/caption]

Wer in die Guilingegend reist wird um den Li Fluss nicht herumkommen. Traumhaft schlängelt sich der Fluss durch die beeindruckenden Felslandschaften des Kastengebierges. Eine Bootstour von Yangshuo nach Fu-Li ist für 3-5 Euro pro Person zu haben und dauert eine Stunde. Diese Stunde auf dem Li-Fluss hat die 27 Stunden zugfahrt nach Guilin bereits ausgeglichen. Ich kann jedem Menschen der in dieser Gegend ist nur ausdrücklich empfehlen sich dieses Erlebnis nicht entgehen zu lassen.

[caption id="attachment_408" align="alignright" width="300" caption="Himmel auf Erden"]Himmel auf Erden[/caption]

Wir haben leider nur diese eine Bootstour gemacht, für den doppelten Preis kann man auch nach Xingping fahren, was wir am nächsten Tag mit dem Bus erledigt haben. Der Tripp nach Xingping dauert angeblich 2-3 Stunden und soll auch wunderschön sein.

Ich denke hier ist es wenig sinnvoll viel Worte zu verlieren. Deswegen möchte ich die Bilder zusammen mit einem kleinen Video einfach für sich sprechen lassen.


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Yangshuo ist der Touristisch bekannteste Ort in der Guilin-Gegend und fühlt sich auch genauso an. Wenn man bereit ist die doppelten bis dreifachen Preise zu zahlen kommt man hier mit Englisch wunderbar durch. Yangshuo und die gesamte gegend um Guilin ist auf jeden Fall einen Besuch wert.

Die Drosselgasse von China

Yangshuo ist eine sehr gefplegte Stadt, am Li-Fluss und hat sehr viele auf vordermann gebrachte Straßen, die für die Touristen schön wirken sollen. Ist man längere Zeit im Land unterwegs fühlt man sich in Yangshuo schon fast ein wenig fremd. Wegen der nationalen Ferien war der Ort total überfüllt, so dass wir nur in der Drosselgasse von Yangshuo ein Hostel finden konnten. Hier findet man unnatürlich viele Restaurants, Souvinierläden, Discotheken, Bars und Straßenhändler. Besonders begeistert war ich von einem Händler der Tshirts mit Karikaturen verkaufen wollte. Um von seinen Fähigkeiten zu überzeugen bewarb er mit den Karrikaturen bekannter Persönlichkeiten wie Barack Obama oder aber Adolf Hitler. Die Stadt ist auch sehr gut auf Backpackern eingerichtet. Viele Travel Agencies, Internetcafes und Guides kann man in Yanghsuo problemlos finden. Beherrscht man die Chinesische Sprache sollte man sich allerdings überlegen, auch in anderen Städten in der Umgebung zu übernachten. Dies wäre sowohl deutlich chinesischer und auch günstiger. Da man hauptsächlich wegen der wunderschönen Landschaft in diese Gegend fährt ist es nicht zwingend notwendig Yangshuo zu besuchen!

Essen in Yangshuo

In Yangshuo gibt es eine Großzahl an Restaurants. in den touristisch erschlossenen Straßen zahlt man hierbei etwa den 3 bis 5 fachen Preis den ich aus Peking gewohnt bin. Fairerweise muss man sagen, dass er für europäische Verhältnisse immer noch sehr günstig ist. So zahlt man für eine Pizza etwa 4-5 Euro. Allerdings gibt es auch Gerichte, bei denen sich die Chinesen in ihrem Wert für Westler verschätzen. So habe ich für 3,50 Euro an einem Abend, an dem wir uns ein Mal westliches Essen gönnen wollten, ein hervorragendes, großes Rinder-Steak mit Pommes und Gemüse gegessen.

Wir haben aber auch nach langem suchen und weitem entfernen aus den touristischen Gegendenen sogar in Yangshuo echte, chinesische Garküchen finden können. Hier konnten wir uns für halbwegs akzeptable Preise frisches Gemüse aussuchen und dieses wurde dann von dem Koch gebraten und zusammen mit gebratenem Reis reserviert.

Der Markt von Yangshuo

Am frühen Morgen eröffnet der Markt von Yangshuo. Allerdings kann man auf dem Markt im Gegensatz zu Fuli kein Gemüse, Fleisch, Essen oder andere Lebensmittel kaufen sondern lediglich Kitsch, Andenken und vermeidlich typische Souviniers. Das Interessante an dem markt ist, dass man sofort auf englisch mit Preisen angesprochen wird. entgegnet man der Person mit Chinesisch, so wird der Preis sofort durch drei geteilt. Möchte man tatsächlich etwas kaufen und besteht darauf, dass der Preis zu teuer ist, dann lässt er sich meistens noch ein weiteres Mal dritteln. So dass ich zum Beispiel für meine neue Uhr 27 Kuai an Stelle der 250 von dem Händler angesetzten gezahlt habe. Mein neues Hardrockcafe Yangshuo Shirt hat auch nur 15 an Stelle von 65 Kuai gekostet. Als Tipps für alle, die planen weitere Souviniere zu kaufen:

  1. Fragt euch, was die Produktionskosten des entsprechenden Souviniers sind und überlegt euch, dass in Deutschland der Händler eine Marge von ca. 40-60 % hat.
  2. Achtet auf die Körpersprache des Händlers, wenn er euch auf euren Preisvorschlag auslacht, dann habt ihr euch vermutlich wirklich im Preis verschätzt.
  3. Selbst dann einfach mal weggehen, meistens kommt ein benachbarter Händler und schlägt von sich aus für das gleiche Produkt einen faireren Preis vor.
  4. wenn ihr merkt, dass ihr richtig geschätzt habt aber den Preis nicht bekommen könnt einfach mal sagen, dass man kein Interesse hat und weiter gehen. oft kommt der händler sogar noch 3-5 Minuten später nachgelaufen und versucht die Preisverhandlung erneut aufzunehmen.
  5. Ganzwichtig, wenn euch der Händler nachgelaufen kommt, habt ihr gewonnen. er wird zwar immer noch einen Preis zwischen seinem letzten Angebot und eurem Vorschlagen, aber dann bekommt ihr immer euren Preis. Von eurem Preis nochmal runtergehen habe ich noch nicht probiert, halte ich aber nicht für unrealistisch.
  6. Wichtig ist jedoch, dass in China Preis ist Preis und Deal ist Deal gilt. Sollte man so weit verhandelt haben, ist man eigentlich auch dazu verpflichtet zu kaufen.

Muss man nach einer solchen Verhandlung ein schlechtes Gewissen haben? Meine Reisegruppe und ich denken, nein. Yangshuo wirkt in keinster weise arm, der Händler würde sich nicht auf den Preis einlassen, wenn er nicht immer noch ein gutes Geschäft dabei machen würde und zu guter Letzt gibt es genügend Leute, die bereit sind den ersten chinesischen Preis zu bezahlen, da er für europäische Verhältnisse immer noch sehr günstig ist.

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[caption id="attachment_210" align="alignleft" width="150" caption="Blick auf den Sommerpalast"]Peking Sommerpalast[/caption]

Der Sommerpalast (Yiheyuan, 颐和园) am Kungming See in Peking ist vermutlich eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten. Der Sommerpalast liegt mittlerweile am Stadtrand von Peking und wird seinem chinesischen Namen Garten der Harmonie und des Friedens sehr gerecht. Da er auf einem kleinen Hügel liegt, kann man am Horizont die Skyline von Peking sehen. Wenn man allerdings darauf aus ist sollte man jedoch lieber den Zentralen Fernsehturm aufsuchen.

Viele Touristen, wenig Tourismus

[caption id="attachment_195" align="alignright" width="150" caption="Schützen Sie die Absperrung"]Schützen Sie die Absperrung[/caption]

Zwar befinden sich sehr viele Touristen am Sommerpalast doch wird mit 3 Euro Eintritt kein Tourismus betrieben. Im Gegensatz zur Großen Mauer befinden sich kaum Straßenhändler, die einem Ansichtskarten oder ähnliches andrehen wollen, um den Palast. Die vielen Besucher stören auch kaum, denn der Park ist ist landschaftlich so schön, dass man die anderen Touristen kaum war nimmt. Beachtlich ist, dass die Chinesen die Touristen dazu auffordern die Kulturgüter sowie deren Absperrung zu beschützen.

UNESCO Weltkulturerbe

[caption id="attachment_213" align="alignleft" width="150" caption="TV-Leinwand Mitten im Park"]TV-Leinwand Mitten im Park[/caption]

Seit 1998 gehört der häufig in Kriegen zerstörte und immer wieder restaurierte Sommerpalast zu den Weltkulturerben. Ihm wird damit die Chinesische Gartenkunst und die architektonischen Fähigkeiten der Chinesen attestiert. Obwohl der Park zum Weltkulturerbe gehört haben wir neben einem der Pavillions eine Großleinwand gesehen, auf der ein Snookerspiel aus dem TV übertragen wurde. Das hat weder in den Park gepasst, noch hat es die Chinesen interessiert. Warum diese Leinwand dort aufgestellt war wissen wir nicht so genau. Wenn jemand die Antwort weiß, freue ich mich aber über den entsprechenden Kommentar.

Flanieren am Kunming See

[caption id="attachment_187" align="alignright" width="150" caption="Brücke der 17 Bögen am Kunming See"]Brücke der 17 Bögen am Kunming See[/caption]

Man sollte für den Sommerapalst mindestens einen Tag einplanen. Neben den Gebäuden kann man die Gärten und den See genießen. Wem es zu Fuß zu langweilig ist, kann bei nicht zu stürmigem Wetter für kleines Geld ein Boot mieten und den See überqueren. Dort wird man sicherlich noch besser zur Ruhe kommen und kann die schöne Landschaft im vollen Ausmaß genießen. Da es bei meinem Besuch sehr windig war, konnten wir keine Bote mieten, das hatte jedoch den Vorteil, dass wir den See ohne Fremdkörper überblicken konnten.

Aufstieg zum Palast

[caption id="attachment_204" align="alignleft" width="150" caption="Langer Korridor"]Langer Korridor[/caption]

Während der lange Korridor überfüllt ist, trifft man quasi keine Menschen, die die 60 Höhenmeter zum Palast aufsteigen. Dabei ist es weder steil noch ansträngend. Der Aufstieg zum Palast ist ein absolutes Muss. Von dort aus kann man die Park- und Gartenanlagen schön überblicken. Außerdem lernt man China kennen. Neben der traumhaft schönen Landschaft beginnt hinter dem Park die Skyline von Peking, mit den unzähligen Hochhäusern. Dieser recht unnatürliche Anblick ist jedoch nicht wirklich störend, sondern eher beeindruckend. Man sollte bei einem Besuch also auf jeden Fall auch diesen Teil der Anlage mit einplanen

Sorry für die umfrangreiche Fotogallerie, es war echt schwer aus den 280 Fotos die spannensten auszuwählen.

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zentraler_fernsehturm_pekingWer sich über einen längeren Zeitraum in Beijing aufhält sollte auf jeden Fall einen Abstecher beim zentralen Fernsehntrum machen. Er liefert die perfekte Möglichkeit, sich einen Überblick über die Stadt zu machen. Der zentrale Fernsehnturm ist 405 Meter hoch und hat bei ca. 230 Meter eine Aussichtsplattform und ein sich drehendes Restaurant. Der Turm gehört zur bekannten chinesichen Mediengruppe CCTV. Eintritt kostet 50 Kuai pro Person. Viele Metropolen haben heut zu Tage ein sehr hohes Gebäude, aber im Peking Fernsehturm ist alles anders. Peking ist anders. Bei gutem Wetter, das heißt man braucht nicht nur klaren Himmel sondern auch eine weite Sicht, kann man etwas sehr außergewöhnliches erleben:

Eine Landschaft von Hochhäusern

manhatten_in_chinaAuf dem zentralen Fernsehturm in Beijing kann man so weit weit das Auge reicht, bis zum Horizont ein Hochhaus neben dem anderen sehen und das quasi in sämtliche Richtungen. Nur im Nordwesten sieht man den Stadtrand mit dem Sommerpalast und den beginnenden Pekinger Bergen. Zum Stadtzentrum hin kann man alle Pekinger Sehenswürdigkeiten wie xizhimen oder die Verbotene Stadt und einige Parkanlagen sehen. In dem Video lässt sich sehr schön der Ausblick zusammenfassen.

Geheimtipp in Peking: Wenig Tourismus

peking_stadtzentrumWir haben trotz bestem Wetter kaum Touristen am Pekinger Fernsehturm gesehen. Vermutlich ist es für Reiseveranstalter zu gefährlich dieses Ziel mit einzuplanen. Bei schlechtem Wetter und Smog hat man kaum Sichtweite und wird sicherlich wenig Spaß haben. Für den Tripp sollte man trotzdem mindestens einen halben Tag einplanen. Da man aus dem Stauenen nicht mehr herauskommt und so fasziniert ist verbringt man auf der Aussichtsplattform sicherlich 2 Stunden. Anschließen kann man übrigens gut auf der gegenüberliegenden Straßenseite in den Park gehen und mit einem Tretbot oder einem Motorbot den ruhigen See und das schöne Wetter genießen.


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The World of Suzie Wong

Written by Rene-Pickhardt in Sehenswertes, Tourismus

The World of Suzie Wong ist eigentlich eine englische Novel aus den Fünfzigern. Der Protagonist, ist ein Künstler, der sich nach Hong Kong begibt und ausversehen in dem Bordell Nam Kok Hotel unterkommt. Das nicht, wie er zunächst annahm, ein Hotel ist. Das findet der Protagonist allerdings gar nicht so schlecht, da er sich von den Bargirls inspirieren lassen möchte. Obwohl er sich vornimmt mit keiner der Prostituierten näheren Kotakt zu haben, knistert es relativ schnell zwischen ihm und Suzie Wong. Suzie Wong gibt sich dabei als Wong Mee-Ling eine Jungfrau aus einer wohlhabenden, chinesischen Familie aus.

Eine Interpretation des Buches besagt, dass es sich um eine Sozialkritik gegenüber Prostitution handelt, da viele Bargirls sich durch Armut dazu genötigt fühlen. Im Übrigen gibt es dieses Hotel wirklich unter dem Namen Luk Kwok Hotel. Allerdings findet man dort heutzutage keine Prostitution mehr, sondern eher ein paar Straßen weiter. Da der Lebensstandard in Hong Kong besser geworden ist, sind es meist auch ausländische Frauen die dort zur Prostitution gezwungen werden.

Um so absurder ist es eigentlich, dass es in Beijing im Chaoyang Park den The World of Suzie Wong Club gibt, dessen Geschäftsmodell eigentlich nur ein Ziel hat. So schnell wie möglich westliche Männer mit Frauen zu verkuppeln. Die Leser des bekanntesten Nachtleben und Lifestyle Magazins aus Beijing voten den Suzie Wong Club jedes Jahr erneut zur Bar mit der besten Chance auf ein Date. Das Ganze läuft folgender maßen ab.

Ladies night at Suzie Wong Club

Mittwochs ist Ladyies night im Suzie Wong Club. Frauen haben freien Eintritt. So weit ist das noch nichts außergewönliches. Von 20-22 Uhr haben allerdings Männer keine Erlaubnis den Club zu betreten und die Frauen bekommen alle Drinks, inklusive Cocktails, kostenlos. Was jetzt passiert wenn ab 22 Uhr die Männer dazu durfen, die übrigens 7 Euro für ein Long Island Ice Tea und 4 Euro für ein Bier bezahlen müssen, kann sich jeder denken und es bedarf keiner weiteren Worte…

Dieses Konzept hat mich dermaßen übereugt, dass ich mich gestern auf einen Männerabend eingelassen habe und mich mit 7 Jungs zur Ladies Night im Suzie Wong Club begeben habe. Das ganze war ein wirkliches Erlebnis. Ein Teil meiner Kumpanen ist Stammgast und in Besitz einer VIP Karte, so dass wir insgesamt auch keinen Eintritt zahlen mussten. In China haben es europäische Männer sowieso sehr leicht bei Frauen zu landen. Die Gründe sind vielfältig, Europäer sind groß, exotisch, haben vermutlich Geld und sind nicht zu letzt, viel charmanter und zuvorkommender als chinesische Männer, was kulturelle Gründe hat. Im Suzie Wong Club musste ich nur kurz dem Hampelmann zur (zugegebenermaßen recht guten Tanz-) Musik machen und schon war ich umkreist von willigen, besoffenen chinesischen Frauen.

Leider ist mir beim Anblick ekliger Expats, die Frauen Geld in den Auschschnitt gesteckt haben jegliche Lust am flirten vergangen, so dass ich 45 Minuten Sport auf der Tanzfläche begangen und mich danach zu meinen Jungs auf die Dachterasse des Clubs begeben habe. Dort haben wir noch ein bissel geplaudert und ich bin irgendwann nach Hause gefahren, während die anderen für den rest des Abends auch noch ein Mal die Tanzfläche ausprobieren wollten. Heute morgen um 8 Uhr hieß es allerdings schon wieder schon wieder 你好, 李军 的 航班 晚点了

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Heute stand Ikea auf dem Programm. Ja die Globalisierung hat wirklich schlimme Folgen. Zwar bekommt man vieles was wir gekauft haben auch auf Märkten und in kleineren Läden, aber wenn man gerade erst angekommen ist und sein Zimmer für 15 Monate einrichten soll, ist man vermutlich froh, wenn man weiß was man hat. Also kauften wir alle möglichen Sachen wie Kleiderbügel, ein Regal, eine Pinnwand, bunte Bettwäsche, Schreibtischlampen, Uhren,…

Der Tagestripp zu Ikea war, obwohl Ikea selbst bauglich mit unseren Ikea-Filialen ist ein Erlebnis für sich. Der Laden ist total überfüllt von Chinesen, die einfach mal sehen wollen, wie es in Europa so aussieht. So schlafen die Chinesen auf den Betten sitzen studenlang auf den Sofas, machen Fotos von Musterwohnungen und essen anschließend in der Kantine schwedische Fleischbällchen mit Kartoffelbrei. Teilweise sogar ohne Stäbchen mit Messer und Gabel.

Ein weitereres Ereigenis auf dem Weg zu Ikea war das unser Weg direkt am Olympischen Dorf und am Vogelnest vorbeiführte. Von letzterm hat es zu einem schnellen Schnappschuss gereicht. Im echten Leben sieht das Gebäude jedoch viel beeindruckender aus.

Gallery "Ikea Peking" is currently not (yet) available...

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Yangshuo - Preise verhandeln - Feilschen - Essen

Saturday, October 17th, 2009

Yangshuo ist der Touristisch bekannteste Ort in der Guilin-Gegend und fühlt sich auch genauso an. Wenn man bereit ist die doppelten bis dreifachen Preise zu zahlen kommt man hier mit Englisch wunderbar durch. Yangshuo und die gesamte gegend um Guilin ist auf jeden Fall einen Besuch wert.

Die Drosselgasse von China

Yangshuo ist eine sehr gefplegte Stadt, am Li-Fluss und hat sehr viele auf vordermann gebrachte Straßen, die für die Touristen schön wirken sollen. Ist man längere Zeit im Land unterwegs fühlt man sich in Yangshuo schon fast ein wenig fremd. Wegen der nationalen Ferien war der Ort total überfüllt, so dass wir nur in der Drosselgasse von Yangshuo ein Hostel finden konnten. Hier findet man unnatürlich viele Restaurants, Souvinierläden, Discotheken, Bars und Straßenhändler. Besonders begeistert war ich von einem Händler der Tshirts mit Karikaturen verkaufen wollte. Um von seinen Fähigkeiten zu überzeugen bewarb er mit den Karrikaturen bekannter Persönlichkeiten wie Barack Obama oder aber Adolf Hitler. Die Stadt ist auch sehr gut auf Backpackern eingerichtet. Viele Travel Agencies, Internetcafes und Guides kann man in Yanghsuo problemlos finden. Beherrscht man die Chinesische Sprache sollte man sich allerdings überlegen, auch in anderen Städten in der Umgebung zu übernachten. Dies wäre sowohl deutlich chinesischer und auch günstiger. Da man hauptsächlich wegen der wunderschönen Landschaft in diese Gegend fährt ist es nicht zwingend notwendig Yangshuo zu besuchen!

Essen in Yangshuo

In Yangshuo gibt es eine Großzahl an Restaurants. in den touristisch erschlossenen Straßen zahlt man hierbei etwa den 3 bis 5 fachen Preis den ich aus Peking gewohnt bin. Fairerweise muss man sagen, dass er für europäische Verhältnisse immer noch sehr günstig ist. So zahlt man für eine Pizza etwa 4-5 Euro. Allerdings gibt es auch Gerichte, bei denen sich die Chinesen in ihrem Wert für Westler verschätzen. So habe ich für 3,50 Euro an einem Abend, an dem wir uns ein Mal westliches Essen gönnen wollten, ein hervorragendes, großes Rinder-Steak mit Pommes und Gemüse gegessen.

Wir haben aber auch nach langem suchen und weitem entfernen aus den touristischen Gegendenen sogar in Yangshuo echte, chinesische Garküchen finden können. Hier konnten wir uns für halbwegs akzeptable Preise frisches Gemüse aussuchen und dieses wurde dann von dem Koch gebraten und zusammen mit gebratenem Reis reserviert.

Der Markt von Yangshuo

Am frühen Morgen eröffnet der Markt von Yangshuo. Allerdings kann man auf dem Markt im Gegensatz zu Fuli kein Gemüse, Fleisch, Essen oder andere Lebensmittel kaufen sondern lediglich Kitsch, Andenken und vermeidlich typische Souviniers. Das Interessante an dem markt ist, dass man sofort auf englisch mit Preisen angesprochen wird. entgegnet man der Person mit Chinesisch, so wird der Preis sofort durch drei geteilt. Möchte man tatsächlich etwas kaufen und besteht darauf, dass der Preis zu teuer ist, dann lässt er sich meistens noch ein weiteres Mal dritteln. So dass ich zum Beispiel für meine neue Uhr 27 Kuai an Stelle der 250 von dem Händler angesetzten gezahlt habe. Mein neues Hardrockcafe Yangshuo Shirt hat auch nur 15 an Stelle von 65 Kuai gekostet. Als Tipps für alle, die planen weitere Souviniere zu kaufen:

  1. Fragt euch, was die Produktionskosten des entsprechenden Souviniers sind und überlegt euch, dass in Deutschland der Händler eine Marge von ca. 40-60 % hat.
  2. Achtet auf die Körpersprache des Händlers, wenn er euch auf euren Preisvorschlag auslacht, dann habt ihr euch vermutlich wirklich im Preis verschätzt.
  3. Selbst dann einfach mal weggehen, meistens kommt ein benachbarter Händler und schlägt von sich aus für das gleiche Produkt einen faireren Preis vor.
  4. wenn ihr merkt, dass ihr richtig geschätzt habt aber den Preis nicht bekommen könnt einfach mal sagen, dass man kein Interesse hat und weiter gehen. oft kommt der händler sogar noch 3-5 Minuten später nachgelaufen und versucht die Preisverhandlung erneut aufzunehmen.
  5. Ganzwichtig, wenn euch der Händler nachgelaufen kommt, habt ihr gewonnen. er wird zwar immer noch einen Preis zwischen seinem letzten Angebot und eurem Vorschlagen, aber dann bekommt ihr immer euren Preis. Von eurem Preis nochmal runtergehen habe ich noch nicht probiert, halte ich aber nicht für unrealistisch.
  6. Wichtig ist jedoch, dass in China Preis ist Preis und Deal ist Deal gilt. Sollte man so weit verhandelt haben, ist man eigentlich auch dazu verpflichtet zu kaufen.

Muss man nach einer solchen Verhandlung ein schlechtes Gewissen haben? Meine Reisegruppe und ich denken, nein. Yangshuo wirkt in keinster weise arm, der Händler würde sich nicht auf den Preis einlassen, wenn er nicht immer noch ein gutes Geschäft dabei machen würde und zu guter Letzt gibt es genügend Leute, die bereit sind den ersten chinesischen Preis zu bezahlen, da er für europäische Verhältnisse immer noch sehr günstig ist.

Sommerpalast Peking (Kunming See)

Sunday, September 13th, 2009

[caption id="attachment_210" align="alignleft" width="150" caption="Blick auf den Sommerpalast"]Peking Sommerpalast[/caption]

Der Sommerpalast (Yiheyuan, 颐和园) am Kungming See in Peking ist vermutlich eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten. Der Sommerpalast liegt mittlerweile am Stadtrand von Peking und wird seinem chinesischen Namen Garten der Harmonie und des Friedens sehr gerecht. Da er auf einem kleinen Hügel liegt, kann man am Horizont die Skyline von Peking sehen. Wenn man allerdings darauf aus ist sollte man jedoch lieber den Zentralen Fernsehturm aufsuchen.

Viele Touristen, wenig Tourismus

[caption id="attachment_195" align="alignright" width="150" caption="Schützen Sie die Absperrung"]Schützen Sie die Absperrung[/caption]

Zwar befinden sich sehr viele Touristen am Sommerpalast doch wird mit 3 Euro Eintritt kein Tourismus betrieben. Im Gegensatz zur Großen Mauer befinden sich kaum Straßenhändler, die einem Ansichtskarten oder ähnliches andrehen wollen, um den Palast. Die vielen Besucher stören auch kaum, denn der Park ist ist landschaftlich so schön, dass man die anderen Touristen kaum war nimmt. Beachtlich ist, dass die Chinesen die Touristen dazu auffordern die Kulturgüter sowie deren Absperrung zu beschützen.

UNESCO Weltkulturerbe

[caption id="attachment_213" align="alignleft" width="150" caption="TV-Leinwand Mitten im Park"]TV-Leinwand Mitten im Park[/caption]

Seit 1998 gehört der häufig in Kriegen zerstörte und immer wieder restaurierte Sommerpalast zu den Weltkulturerben. Ihm wird damit die Chinesische Gartenkunst und die architektonischen Fähigkeiten der Chinesen attestiert. Obwohl der Park zum Weltkulturerbe gehört haben wir neben einem der Pavillions eine Großleinwand gesehen, auf der ein Snookerspiel aus dem TV übertragen wurde. Das hat weder in den Park gepasst, noch hat es die Chinesen interessiert. Warum diese Leinwand dort aufgestellt war wissen wir nicht so genau. Wenn jemand die Antwort weiß, freue ich mich aber über den entsprechenden Kommentar.

Flanieren am Kunming See

[caption id="attachment_187" align="alignright" width="150" caption="Brücke der 17 Bögen am Kunming See"]Brücke der 17 Bögen am Kunming See[/caption]

Man sollte für den Sommerapalst mindestens einen Tag einplanen. Neben den Gebäuden kann man die Gärten und den See genießen. Wem es zu Fuß zu langweilig ist, kann bei nicht zu stürmigem Wetter für kleines Geld ein Boot mieten und den See überqueren. Dort wird man sicherlich noch besser zur Ruhe kommen und kann die schöne Landschaft im vollen Ausmaß genießen. Da es bei meinem Besuch sehr windig war, konnten wir keine Bote mieten, das hatte jedoch den Vorteil, dass wir den See ohne Fremdkörper überblicken konnten.

Aufstieg zum Palast

[caption id="attachment_204" align="alignleft" width="150" caption="Langer Korridor"]Langer Korridor[/caption]

Während der lange Korridor überfüllt ist, trifft man quasi keine Menschen, die die 60 Höhenmeter zum Palast aufsteigen. Dabei ist es weder steil noch ansträngend. Der Aufstieg zum Palast ist ein absolutes Muss. Von dort aus kann man die Park- und Gartenanlagen schön überblicken. Außerdem lernt man China kennen. Neben der traumhaft schönen Landschaft beginnt hinter dem Park die Skyline von Peking, mit den unzähligen Hochhäusern. Dieser recht unnatürliche Anblick ist jedoch nicht wirklich störend, sondern eher beeindruckend. Man sollte bei einem Besuch also auf jeden Fall auch diesen Teil der Anlage mit einplanen

Sorry für die umfrangreiche Fotogallerie, es war echt schwer aus den 280 Fotos die spannensten auszuwählen.

Zentraler Fernsehturm Peking

Sunday, September 13th, 2009

zentraler_fernsehturm_pekingWer sich über einen längeren Zeitraum in Beijing aufhält sollte auf jeden Fall einen Abstecher beim zentralen Fernsehntrum machen. Er liefert die perfekte Möglichkeit, sich einen Überblick über die Stadt zu machen. Der zentrale Fernsehnturm ist 405 Meter hoch und hat bei ca. 230 Meter eine Aussichtsplattform und ein sich drehendes Restaurant. Der Turm gehört zur bekannten chinesichen Mediengruppe CCTV. Eintritt kostet 50 Kuai pro Person. Viele Metropolen haben heut zu Tage ein sehr hohes Gebäude, aber im Peking Fernsehturm ist alles anders. Peking ist anders. Bei gutem Wetter, das heißt man braucht nicht nur klaren Himmel sondern auch eine weite Sicht, kann man etwas sehr außergewöhnliches erleben:

Eine Landschaft von Hochhäusern

manhatten_in_chinaAuf dem zentralen Fernsehturm in Beijing kann man so weit weit das Auge reicht, bis zum Horizont ein Hochhaus neben dem anderen sehen und das quasi in sämtliche Richtungen. Nur im Nordwesten sieht man den Stadtrand mit dem Sommerpalast und den beginnenden Pekinger Bergen. Zum Stadtzentrum hin kann man alle Pekinger Sehenswürdigkeiten wie xizhimen oder die Verbotene Stadt und einige Parkanlagen sehen. In dem Video lässt sich sehr schön der Ausblick zusammenfassen.

Geheimtipp in Peking: Wenig Tourismus

peking_stadtzentrumWir haben trotz bestem Wetter kaum Touristen am Pekinger Fernsehturm gesehen. Vermutlich ist es für Reiseveranstalter zu gefährlich dieses Ziel mit einzuplanen. Bei schlechtem Wetter und Smog hat man kaum Sichtweite und wird sicherlich wenig Spaß haben. Für den Tripp sollte man trotzdem mindestens einen halben Tag einplanen. Da man aus dem Stauenen nicht mehr herauskommt und so fasziniert ist verbringt man auf der Aussichtsplattform sicherlich 2 Stunden. Anschließen kann man übrigens gut auf der gegenüberliegenden Straßenseite in den Park gehen und mit einem Tretbot oder einem Motorbot den ruhigen See und das schöne Wetter genießen.


The World of Suzie Wong

Wednesday, September 9th, 2009

The World of Suzie Wong ist eigentlich eine englische Novel aus den Fünfzigern. Der Protagonist, ist ein Künstler, der sich nach Hong Kong begibt und ausversehen in dem Bordell Nam Kok Hotel unterkommt. Das nicht, wie er zunächst annahm, ein Hotel ist. Das findet der Protagonist allerdings gar nicht so schlecht, da er sich von den Bargirls inspirieren lassen möchte. Obwohl er sich vornimmt mit keiner der Prostituierten näheren Kotakt zu haben, knistert es relativ schnell zwischen ihm und Suzie Wong. Suzie Wong gibt sich dabei als Wong Mee-Ling eine Jungfrau aus einer wohlhabenden, chinesischen Familie aus.

Eine Interpretation des Buches besagt, dass es sich um eine Sozialkritik gegenüber Prostitution handelt, da viele Bargirls sich durch Armut dazu genötigt fühlen. Im Übrigen gibt es dieses Hotel wirklich unter dem Namen Luk Kwok Hotel. Allerdings findet man dort heutzutage keine Prostitution mehr, sondern eher ein paar Straßen weiter. Da der Lebensstandard in Hong Kong besser geworden ist, sind es meist auch ausländische Frauen die dort zur Prostitution gezwungen werden.

Um so absurder ist es eigentlich, dass es in Beijing im Chaoyang Park den The World of Suzie Wong Club gibt, dessen Geschäftsmodell eigentlich nur ein Ziel hat. So schnell wie möglich westliche Männer mit Frauen zu verkuppeln. Die Leser des bekanntesten Nachtleben und Lifestyle Magazins aus Beijing voten den Suzie Wong Club jedes Jahr erneut zur Bar mit der besten Chance auf ein Date. Das Ganze läuft folgender maßen ab.

Ladies night at Suzie Wong Club

Mittwochs ist Ladyies night im Suzie Wong Club. Frauen haben freien Eintritt. So weit ist das noch nichts außergewönliches. Von 20-22 Uhr haben allerdings Männer keine Erlaubnis den Club zu betreten und die Frauen bekommen alle Drinks, inklusive Cocktails, kostenlos. Was jetzt passiert wenn ab 22 Uhr die Männer dazu durfen, die übrigens 7 Euro für ein Long Island Ice Tea und 4 Euro für ein Bier bezahlen müssen, kann sich jeder denken und es bedarf keiner weiteren Worte…

Dieses Konzept hat mich dermaßen übereugt, dass ich mich gestern auf einen Männerabend eingelassen habe und mich mit 7 Jungs zur Ladies Night im Suzie Wong Club begeben habe. Das ganze war ein wirkliches Erlebnis. Ein Teil meiner Kumpanen ist Stammgast und in Besitz einer VIP Karte, so dass wir insgesamt auch keinen Eintritt zahlen mussten. In China haben es europäische Männer sowieso sehr leicht bei Frauen zu landen. Die Gründe sind vielfältig, Europäer sind groß, exotisch, haben vermutlich Geld und sind nicht zu letzt, viel charmanter und zuvorkommender als chinesische Männer, was kulturelle Gründe hat. Im Suzie Wong Club musste ich nur kurz dem Hampelmann zur (zugegebenermaßen recht guten Tanz-) Musik machen und schon war ich umkreist von willigen, besoffenen chinesischen Frauen.

Leider ist mir beim Anblick ekliger Expats, die Frauen Geld in den Auschschnitt gesteckt haben jegliche Lust am flirten vergangen, so dass ich 45 Minuten Sport auf der Tanzfläche begangen und mich danach zu meinen Jungs auf die Dachterasse des Clubs begeben habe. Dort haben wir noch ein bissel geplaudert und ich bin irgendwann nach Hause gefahren, während die anderen für den rest des Abends auch noch ein Mal die Tanzfläche ausprobieren wollten. Heute morgen um 8 Uhr hieß es allerdings schon wieder schon wieder 你好, 李军 的 航班 晚点了

Ikea in Peking

Saturday, August 29th, 2009

Heute stand Ikea auf dem Programm. Ja die Globalisierung hat wirklich schlimme Folgen. Zwar bekommt man vieles was wir gekauft haben auch auf Märkten und in kleineren Läden, aber wenn man gerade erst angekommen ist und sein Zimmer für 15 Monate einrichten soll, ist man vermutlich froh, wenn man weiß was man hat. Also kauften wir alle möglichen Sachen wie Kleiderbügel, ein Regal, eine Pinnwand, bunte Bettwäsche, Schreibtischlampen, Uhren,…

Der Tagestripp zu Ikea war, obwohl Ikea selbst bauglich mit unseren Ikea-Filialen ist ein Erlebnis für sich. Der Laden ist total überfüllt von Chinesen, die einfach mal sehen wollen, wie es in Europa so aussieht. So schlafen die Chinesen auf den Betten sitzen studenlang auf den Sofas, machen Fotos von Musterwohnungen und essen anschließend in der Kantine schwedische Fleischbällchen mit Kartoffelbrei. Teilweise sogar ohne Stäbchen mit Messer und Gabel.

Ein weitereres Ereigenis auf dem Weg zu Ikea war das unser Weg direkt am Olympischen Dorf und am Vogelnest vorbeiführte. Von letzterm hat es zu einem schnellen Schnappschuss gereicht. Im echten Leben sieht das Gebäude jedoch viel beeindruckender aus.

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