Sir! Picture Sir! Sir Photo!

Written by Rene-Pickhardt in Tourismus

Hält man sich an den touristischen Orten in China auf wie zum Beispiel der Terrakottaarmee in Xian den Reisterrassen am Drachenrücken oder aber einfach bei einer Bootsfahrt über den Lifluss in Yangshuo so wird man schon gerne mal von Chinesen mit einem “Sir! Picture Sir! Sir Photo!” begrüßt. Wie kommt es dazu? Nun China ist ja bekanntlich eine Zweiklassen Gesellschaft.

1. Es gibt die gut gebildeten Chinesen in den Städten im Osten. Diese sind oft schon relativ internationalisiert und haben schon öfter mal einen Ausländer gesehen.
2. Dann gibt es aber die Chinesen vom Land. Aufgrund der noch nicht zu Ende ausgebauten Logistik in den ländlicheren Gegenden, durfte der Bewegungshorizont von diesen Chinesen wohl kaum mehr als 30 km Entfernung von der Heimat sein.

Da sich Ausländer auch so gut wie nie in die wirklich kleinen Dörfer verirren (wie auch?), haben die Chinesen dort einfach noch nie einen Westler gesehen und sind total beeindruckt, wenn sie bei ihrem Urlaub auf den sie vermutlich sehr lange gespart haben auch noch einen so großen Riesen sehen können. Zu erst kommen immer verstohlene Blicke doch der ein oder andere Chinese nimmt seinen kompletten Mut zusammen und spricht das fremde Ungeheuer mit einem “Sir? Picture Sir? Sir Photo!” an. Manchmal verstohlen, manchmal offensiv.

Bei meiner Reise nach Datong (von der ich noch gesondert berichten werde), lief mir eine relativ große Familie über den Weg, die mich schon eine Zeit lang beobachtet hatte. Ich gab meinen reiskumpanen meine eigene Kamera mit dem Hinweis, dass es gleich lustig wird. Es dauerte keine Minute, bis die obligatorische Frage: “Sir! Picture Sir! Sir Photo?” kam. Die folgenden Fotos sind dann mit viel Staunen, Freude und lachen innerhalb von ein bis zwei Minuten entstanden.

Was sind euere Erfahrungen mit Fotoshootings in China?

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[caption id="attachment_767" align="alignleft" width="150" caption="Pyramide von Xian"]Pyramide von Xian am frühen Morgen auf dem Weg zur Terrakotta Armee[/caption]Nachdem wir Luoyang von morgens 5 bis abends 23 Uhr besichtigt haben (inklusive Eselfleisch Hotpot) ging es mit dem Hardsleeper über nacht weiter nach Xi’an. Wir sind bereits gegen 6 Uhr in der frühe angekommen. Das hat sich als besonders entspannt herausgestellt. Am Bahnhof waren zwar trotzdem schon Fremendenführer, die die Touristen abfangen wollten um uns einen Tripp zu den Terracotta Figuren für ca. 100 Yuan pro person zu verkaufen. Doch wir sind an diesen Leuten einfach vorbei gegangen und haben uns in einen der ofiziellen Busse zu der Terrakotta armee gesetzt. Auf dem Weg dort hin haben wir übrigens Pyramiden gesehen und uns gewundert, was das soll?

Die Terrakotta Armee

[caption id="attachment_786" align="alignright" width="150" caption="So sahen die Ausgrabungsstaedten wohl eher aus"]So sahen die Ausgrabungsstaedten wohl eher aus[/caption]Die fahrt dauerte ca. 1 Stunde und führte uns ein Stück außerhalb von Xi’an. Da unsere Nacht recht kurz war haben wir die gelegenheit genutzt und im Bus noch ein wenig geschlafen. Bei der Terracotta armee waren weder Chinesische noch westliche Touristen. Um diese Zeit ist da einfach noch nichts los. Das war verhältnis mäßig angenehm. Die Anlage um die 3 Hallen in denen die Figuren zu bestaunen sind ist sehr stark auf chinesischen Kitsch gemacht und es wird einem ähnlich wie an anderen bekannten Touristenspots probiert jeder scheißdreck zu verkaufen. Da wir die einzigen Gäste waren, haben die Angestellten ihre Arbeit noch ruhen lassen und so konnten wir auch bei herrlichem Sonnenschein zu den Figuren maschieren.

8. Weltwunder…

Die Terrakottaarmee selbst ist meiner Meinung nach keine Reise nach Xi’an wert. Obwohl wir durch unsere frühe Ankunft die Armee in einem recht ruhigen Umfeld antreffen konnten, fand ich die Armee überhaupt nicht beeindruckend. Um ehrlich zu sein, mich würde es nicht im geringsten wundern, wenn diese Armee gar nicht so alt ist wie es immer heißt, sondern einfach in guter Handarbeit vor 40 Jahren pünktlich zur öffnungspolitik als das 8. Weltwunder erschaffen worden ist. Das ist übrigens das lustigste an den Terracotta figuren. Sie werden in den Ausstellungenhallen als das 8. Weltwunder bezeichnet. Mal angenommen, die Sammlung ist echt und wirklich so alt, dann könnte man das tatsächlich als ein Wunder bezeichnen. Doch würde ich behaupten, dass die Weltwunder aus einer anderen Zeit und einem anderen Kulturkreis kommen. Etwas Chinesisches dorthin einzureihen zeugt meiner Meinung nach von einem sehr hohen Maß an dreistigkeit und Unverständnis. Mal im Ernst, die Franzosen haben auch nicht angefangen den Eifelturm plötzlich bei den Weltwundern mit einzureihen.

Stadtmauer von Xi’an

[caption id="attachment_794" align="alignleft" width="150" caption="eine Improvisierte Tischtennisplatte mit Steinnetz"]eine Improvisierte Tischtennisplatte mit Steinnetz[/caption]Nach unserem Besuch bei der Terrakotta Armee, der übrigens doch noch mit dem üblichen Tourigenerv endete (es wurde während unseres Aufenthalts ja schließlich später und entsprechend voller) macht wir uns auf um Xi’an zu erkunden. Clemens hatte den Tipp bekommen, dass dies am besten von der alten Stadtmauer aus geht. Alter Schwede! Das ist mal eine Mauer! Während die bekannte Große Mauer bei Badaling und anderen Orten neu gebaut bzw. restauriert ist, kann man in Xi’an, dass noch nie wirklich einen Krieg oder ähnliches erlbt hat eine 2000 Jahre alte Stadtmauer bestaunen, die ausnahmsweise mal nicht von der Regierung abgerissen worden ist, sondern komplett mitten in dem sich wandelnden Stadtbild erhalten ist. Die Mauer ist in etwa Quadratisch und hat einen Umfang von ca. 15 Kilometern. Sie ist bestimmt 15 Meter hoch und in etwa genauso breit und aus Stein gebaut. Das schönste ist, dass man die Mauer besteigen kann und sie ein Mal komplett umwandern kann. Dies geht übrigens auch mit Fahrrädern und Tandems.
[caption id="attachment_799" align="aligncenter" width="800" caption="Stadtmauer von Xian versinkt unter den Plattenbauten"]Stadtmauer von Xian versinkt unter den Plattenbauten[/caption]Da Clemens schon ein Mal in Xi’an war und sich damals ein Fahrrad gemietet hat bat er mich darum, dass wir nur ein Viertel der Stadmauer anschauen und dafür gemütlich laufen. Ich war einverstanden. Die 2 Stunden die wir mit vielen Pausen zum Fotographieren auf der Stadtmauer entlangliefen waren äußerst spannend. Von der hohen Stadtmauer konnte man sich in der Tat einen guten überblick über die gewaltige Stadt machen. Man sah auch sehr beeindruckend die ganzen Baustellen, an denen mächtige Hochhausanlagen entweder zum wohnen oder als Büroflächen hochgezoen werden.

Buddhistisches Viertel

[caption id="attachment_792" align="alignright" width="150" caption="buddhistischer Tempel in Xian"]buddhistischer Tempel in Xian[/caption]Nachem wir die Stadtmauer besichtigt haben, ging es in ein Buddhistisches Viertel. Hier konnten wir über einen Markt wandern und uns einfach von dem Leben in den Gassen treiben lassen. Fremdartiges (aber sehr leckeres), süßes Gebäck essen und uns bei einem für china so typischen Nudelsüppchen (niu rou mian) stärken.
Überschattet wurde unser Tripp durch dieses viertel eigentlich nur durch meine Blasen, die ich mir auf der Stadtmauer zugezogen habe. Doch wir schafften es tatsächlich in einer Drogerie Blasenpflaster, die wie sich später herausstellte, kaum helfen sollten, zu erstehen. Das Problem war nun, dass man Blasenpflaster auf trockene und frisch gereinigte Füße auftragen soll. Just in dem Moment als Clemens und ich diskutierten, was zu tun sei wurden wir von einem Bewohner Xi’ans angesprochen, er wolle mit uns Ausländern sein Englisch üben. Eine Situation die man in China ja häufiger erlebt und eigentlich fast immer abtut. Aber in dem Fall meinte ich ganz lässig, wenn er mir einen Platz besorgen kann an dem ich meine Füße verpflegen kann unterhalte ich mich gerne so lange mit ihm auf Englisch. Clemens war empört. Der Bewohner aus Xi’an brachte uns zum nächsten Krankenhaus in das wir einfach reinmaschierten in den öffentlichen Duschen uns säuberten und danach die Blasenpflaster verarbeiteten. Der junge mann war leider ein bisschen anhänglich und nervig und probierte uns allerlei Sachen zu verkaufen, die er in seiner riesen Tasche zufälligerweise mit sich trug. Clemens verfluchte mich schon innerlich, da er befürchtete diesen Chinesen nie wieder loszuwerden. Ich im Gegenzug fand unser erlebnis ziemlich spannend und war froh, mich um meine Füße gekümmert zu haben.

Tatsächlich stelle es sich heraus, dass der Chinese nachdem er uns geholfen hatte und wir ihm nichts abkaufen wollte, sich von ganz alleine aus dem Staub machte. Clemens und ich waren jetzt selbst von der bis dato spannenden, schönen aber auch ansträngenden Reise erschöpft und haben beschlossen, dass wir uns ein langes gutes Abendessen gönnen um mit dem nächsten Zug nach Chengdu weiterfahren zu können.

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Bei unserer Reise nach Luoyang haben wir natürlich auch die im Jahr 2000 zum Weltkulturerbe der Unesco anerkannten Longmen Grotten besichtigt. Da wir etwas viel Zeit im Shaolin Tempel verbracht haben, waren wir leider so spät, dass es sich nicht mehr rentiert hätte eine Eintrittskarte zu kaufen, um die Grotten und vor allem auch Buddhastatuen von nahmen zu bestaunen. Da die Longmengrotten aber vor dem Fluss liegen, konnten wir trotzdem ein wunderschönes Panorama während der Dämmerung genießen.

Als Reistipp für Luoyang kann man getrost sagen, dass man diese Millionenstadt innerhalb von einem Tag besichtigen kann. Es gibt kaum Sehenswürdigkeiten. Das Shaolinkloster ist inklusive Anfahrt innerhalb von einem Vormittag erreichbar und für die Longmangrotten reichen auch ein bis zwei Stunden.

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Unsere zweite Reise begann in der chinesischen Stadt Luoyang. In Luoyang konnte man bereits den roten Faden und die große Erkenntniss der Reise sehen. Es gibt in China Millionenstädte und man bekommt einfach nichts davon mit. Das ist unvorstellbar! Luoyang befindet sich in der Provinz Henan und liegt am Luohe Fluss. die Stadt ist aus mehreren Gründen in China sehr berühmt. Es wird behauptet, dass die berühmten chinesischen Philosophen Konfuzius und Laozi in Luoyang studiert haben. Mit über 6 Millionen Einwohnern ist Luoyang ca. doppelt so groß wie Berlin. Von der Stadt selbst haben wir kaum etwas gesehen. Nach unserer Ankuft um 7:30 morgens hatten wir ein etwas außerhalb gelegenes Ziel. Ein altes Shaolin Kloster in dem heutzutage immer noch Mönche im Kung fu ausgebildet werden.

Sehenswürdigkeiten im Shaolin Kloster

Die Anlagen des südöstlich von Luoyang gelegenen Shaolin Tempels sind auf einer recht großen Fläche ausgedehnt. Neben den Gebäuden, die sich in der Architektur kaum von anderen Klostern und Templen, die ich in China bislang gesehen habe unterscheiden, bekommt man im Shaolin Temple noch einige andere Sehenswürdigkeiten geboten.

  1. Pagodenwald
  2. Kungfu Show
  3. Skulpturensammlung
  4. schöne Landschaft

In diesem Artikel gehe ich vor allen Dingen auf die Kungfu kämpfenden Mönche ein.

Shaolin Kungfu

Im Shaolin Temple gibt es 3 mal täglich eine Kungfu Show, die man kostenfrei besuchen kann. Kostenfrei heißt, dass sie im Eintrittsgeld von 100 Yuan enthalten ist. Hierbei habe ich mehrere Kungfu Videos aufgenommen und stelle sie weiter unten bereit. Shaolin Kungfu wird als Teil der Chan-Buddhistischen Glaubenstradition von diesem Mönchsorden praktiziert. Der Orden ist weltberühmt und auch ich kannte diese Kampfkunst bereits aus dem Deutschen Fernsehn. Seit 1996 ist das Kloster des ersten Patriarchen und der Pagodenwald übrigens auf der Liste der Chinesischen Denkmäler.
Der Tempel ist 1600 Jahre alt und hat entsprecehend mehrere Dynastien überlebt. Den Höhepunkt der Kampfkunst bildte die Zeit zwischen 1368 bis 1644 in der Ming-Dynastie, in der die Armee des Tempels etwa 2500 Soldaten stark gewesen sein soll. bis 1928 wurde der Tempel von mehreren Kriegsfürsten und Kaisern mehrfach zerstört, da man Angst vor der Stärke der Soldaten und Mönche hatte. Der Tempel wurde nur in kleinen Teilen wieder aufgebaut.

Shaolin Mönch zerstört Glasplatte und Luftballon mit Nagel

Shaolin Mönch zerstört Eisenstab mit seinem Kopf

Junger Shaolin Mönch (Kind)

2 Shaolinmönche

Konzentrierter Shaolin Mönch hält Waffen mit Körper auf

Endkampf der Shaolin Mönche

Freies Training

ohne Waffen

mit Waffen

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Kurzes Update wieder auf Reisen

Written by Rene-Pickhardt in Tourismus

Ich war letzte Woche in Shanghai und werde mich jetzt wieder auf Reise begeben. Zusammen mit einem Freund wollen wir eine Kleine Tour nach Louyang, Xian, Chengdu, Chongqing, dem Drei Schluchten Staudamm und Wuhan machen. Mal sehen was bei dieser knapp organisierten Tour wirklich raus kommt. Für den Februar verspreche ich dann ausführliche Berichterstattung über Shanghai und die Yangtse tour

Weiterhin bin ich am Überlegen auf Grund der Expo eine Unterkategorie mit Berichterstattungen zu eröffnen. Besteht daran interesse? Hinterlasst mir doch einfach einen Komentar.

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7 Star Park (Guilin)

Written by Rene-Pickhardt in Guilin

Am letzten Tag unserer Reise nach Guilin sollte unsere Abreise am Bahnhof in Guilin um 19:30 Uhr sein. Da wir in den Ferien, in denen alle Züge überfüllt waren pünktlich am Bahnhof sein wollten und nicht wussen, wie lange wir für den Tripp von den Reisterrassen in Ping An wirklich bis nach Guilin brauchen würden, haben wir uns einfach morgens auf den Weg gemacht. Auf dem Weg hat unser Busfahrer eine Abkürzung genommen, so dass wir viel zu früh in Guilin wahren.  Wir haben uns dafür entschieden in der Universitätsstadt den 7 Star Park zu besuchen.

Der Park ist ganz nett aber nicht besonders sehenswert. Für 5 Kuai haben wir einen Taxifahrer gefunden der uns zum Park gebracht hat. Als er direkt die Preise verhandeln wollte und der Park knapp 100 Kuai Eintritt pro Person kosten sollte, bei dem nicht mal ein Studentenrabatt erlaubt war sind wir doch kritisch geworden und haben mit den Leuten von der Kasse selbst gesprochen und mussten nur 25 Kuai pro Person zahlen. Der vermeidliche Betrüger war ganz schön schnell weg.

Wie gesagt der Park ist ganz nett, aber dafür muss man nicht extra bis nach Guilin reisen. Ansonsten bleibt zu sagen, dass das Heileit des Parks eine Meute von Affen waren, die plötzlich aus dem nichts mit ganz viel essen in den Händen aufgetaucht sind und im Park rumgetollt sind. Die “Jungs” waren putzmunter und haben uns einen netten Zeitvertreib vor der ewig langen Heimfahrt beschert.

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Arbeitende Chinesen

Written by Rene-Pickhardt in Sehenswertes, Tourismus

China gilt als das Land mit dem größten Wirtschaftswachstum und ist von der Banken und Konjunkturkriese kaum getroffen. Man hat in diesem Jahr immer noch ein Wirtschaftswachstum von ca. 7 bis 8 Prozent. Arbeit gibt es in China viel, so dass man fast überall Menschen arbeiten sieht. Natürlich gibt es in China und gerade der Gegend um Peking heraum auch sehr viele Bürojobs und Arbeitsplätze im Hightechsektor. Einige dieser Firmen durften wir im Rahmenprogramm des DAAD bereits besuchen. Leider ist dort das Fotographieren immer verboten, so dass ich euch mit Fotos von der Straße versorgen muss. Doch sieht man auf der Straße und im Alltag eher die gewöhnlicheren, traditionelleren Arbeiten. So habe ich in den vergangenen Monaten einfach ein Mal ein Paar Fotos von arbeitenden Chinesen gesammelt und zusammengestellt, so dass man einen Eindruck haben kann, was man hier so beobachten kann.

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Wenn man sich in der Gegend um Guilin befindet, sollte man auf keinen Fall auf einen Ausflug nach Ping An verzichten. Hier kann man die traumhaften Drachenterrassen erkunden. Diesen Tripp sollte man auf jeden Fall eigenständig und ohne Guide machen!

Von Yangshuo, Guilin und Longsheng aus gibt es Busse die einen für ein Paar Euro nach Ping An bringen. Ping An ist ein altes chinesisches Bergdorf in den Bergen um Guilin. Da es zu wenig Fläche für den Reisbau gab haben die Chinesen in dieser Gegend Reisterassen in die Berge gebaut. Heutzutage wird in dem Bergdorf immer noch Reis angebaut. Allerdings lebt der Ort vom Tourismus. Somit müssen Touristen auf der Busfahrt nach Guilin noch eine Eintrittskarte für den Ort kaufen. Davon sagen einem die Busfahrer vor der Abfahrt nichts und die Möglichkeit zum Ticketkauf ist auch mitten in der Prärie, kostet dafür aber auch nur 5 Euro pro Person.
Der Bus kann nicht bis ganz nach Ping An fahren. die letzten Kilometer muss man zu Fuß laufen. Bereits an der Bushaltestelle wird man von Dorfbewohnern abgefangen, die einem das Gepäck tragen wollen, oder die den geneigten Besucher sogar in Gondeln zum Dorf tragen wollen. Unserer Erfahrung nach ist der Weg jedoch kurz und kann von jedermann selbst bestritten werden.

In Ping An haben wir uns ein Hotel gesucht, für das wir mit drei Personen insgesamt 5 Euro bezahlt haben. Ich möchte hier ausdrücklich vor dubiosen Reiseveranstaltern warnen. Nicht selten findet man im Internet bei der Suche nach Reisfelder China, Guilin oder Yangshuo Reiseanbieter, die einem oft für über 100 Euro einen Tripp von einem dieser Orte nach Ping An anbieten wollen. Diese Reisen dauern meist 3 Tage mit 2 Übernachtungen. Außerdem wird noch ein englischsprachiger Guide zur verfügung gestellt. Diese Angebote sollte man unter keinen Umständen wahrnehmen, da sie totale Abzocke sind. Wir haben für 25 Euro die Busfahrt, Eintritt sowie zwei Übernachtungen erhalten. Somit konnten wir für ein viertel unsere Reise nach Ping An bestreiten. Die Kosten für Essen und verpflegung sind in Ping An zwar verständlicherweise teurer als in der ganzen Gegend, sind aber bei den fertigreisen auch exklusive. der Guide scheint zwar ein netter Mehrwert zu sein, jedoch sollte man sich mal klar machen, dass man nach Ping An wegen der Landschaft und den beeindruckenden Reisfeldern fährt. Für 2 Euro habe ich mir in Ping An eine DVD zusammen mit einem Buch gekauft, die mir alles Wissenswerte über die Region verrät.

Ansonsten lasse ich die Fotos der Reisterassen einfach Mal für sich sprechen und werde auch demnächst wieder häufiger hier etwas bloggen, da doch schon einiges passiert ist.

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Bei unserer Fahrt nach Guilin haben wir uns natürlich auf öffentliche Verkehrsmittel verlassen. Diese sind in China zunächst ein Mal sehr günstig, doch es gibt das Ein oder Andere was man beachten kann, damit man sich ein bisschen Zeit und Nerven sparen kann.

Eisenbahn in China - Hardsleeper oder Softsleeper?

[caption id="attachment_457" align="alignleft" width="150" caption="Peking Westbahnhof"]Peking Westbahnhof[/caption]Vor der Fahrt muss man sich ein Ticket kaufen. Das klingt zwar trivial, ist aber essentiell. Denn man kommt ohne Ticket gar nicht erst in den Bahnhof herein (Zumindest war das bei den größeren Bahnhöfen die wir gesehen haben immer so). Außerdem sind die Fahrten oft schon Tage vorher ausgebucht. Der Bahnhof lässt sich ein bisschen mit einem Flughafen vergleichen. Sicherheitskontrollen für die Reisenden, Wartehallen und dann ein Zeitfenster in dem geboardet wird.

[caption id="attachment_454" align="alignright" width="150" caption="Hardsleeper von innen"]Hardsleeper von innen[/caption]Für Fernreisende gab es früher vier verschiedene Preiskategorien. Hardseater, Softseater, sowie Hardsleeper und Softsleeper. Heuzutage gibt es nur noch die Hardseater, sowie Hardsleeper und Softsleeper. Der Hardsleeper ist hierbei der Way to go. Zwar ist er teurer als der Hardseater, aber niemals überbucht, so dass man definitiv sein eigenes Bett bzw. einen eigenen Platz hat. Außerdem sind die Wege zu den Toiletten nicht verstopft. Da China sehr groß ist, kann so eine Zugfahrt schon mal länger als 24 Stunden dauern und möchte man doch gerne mal schlafen. Für unsere Hardsleepertickets haben wir 40 Euro gezahlt (27 Stunden Fahrt!). Der Wagen mit Hadseatern besteht aus einem langen Gang auf der einen Seite des Zuges und auf der Seite des Gangs sind Abteile, ohne Türen, mit 6 Betten. Ein Kopfkissen und Decken sind in dem Zug vorhanden.

Wer lieber ungestört ist, kann sich mit 4 Leuten ein Softsleeper Wagon teilen. Man zahlt etwa den doppelten Preis, dafür kann man aber das Abteil abschließen. Man kann als Europäer aufrecht auf dem unteren Bett sitzen, da ja nur zwei Betten sich die Höhe des Zugs aufteilen müssen und keine drei, wie beim Hardsleeper. Außerdem erschienen mir die Betten im Softsleeper ein wenig breiter. Wir waren uns allerdings einig, dass der Softsleeper nur zu wählen ist, wenn der Hardsleeper ausgebucht ist, da Hardseater ein absolutes Nogo für Reisen über 6 Stunden ist.

[caption id="attachment_459" align="alignleft" width="150" caption="schlechtes essen im Zug"]schlechtes essen im Zug[/caption]Abstand nehmen sollte man übrigens von dem Speisewagen in der chinesischen Eisenbahn. Ich habe noch nie in meinem Leben so schlechtes Essen gegessen, obwohl es nur ein bisschen Reis mit Hühnerfleisch war. Das Hühnerfleisch hatte sogar die Krallen der Hühner in kleingeschnitten dabei! Sinnvollerweise kauft man sich vor der reise Obst oder andere Snacks. Besonders beliebt sind Instant-Nudeln, da man in der Eisenbahn kostenlos heißes Wasser bekommt. Wer kein Essen mitbringt kann auch frisches Obst beim Schaffner kaufen, der in regelmäßigen Abständen vorbeikommt. [caption id="attachment_452" align="alignright" width="150" caption="Toilette im chinesischen Zug"]Toilette im chinesischen Zug[/caption]Die Toiletten im Zug sind zwar typisch Chinesisch erschienen mir aber sauberer als die von Deutschen Zügen. Eine Besnderheit ist übrigens, dass sie an Bahnhöfen abgesperrt werden. Denn man möchte nicht, dass die Fahrgäste ihr Geschäft auf den Bahnsteig “spühlen”

Öffentliche Busse

Von den Bussen in China kann man, ähnlich wie bei den Zügen wahrhaftig nicht behaupten, dass sie teuer sind. Allerdings sind sie immer überfüllt. Wenn man bereits denkt, dass nichts mehr geht, dann wird einen der Schaffner überzeugen, dass doch noch einmal ein paar Reisende in den Bus passen. [caption id="attachment_456" align="alignleft" width="150" caption="öffentlicher Bus"]öffentlicher Bus[/caption]Gerade auf dem Land sind die musse meistens alte VW-Bullis, bei denen zum Teil sogar die Bänke ausgebaut sind, damit mehr Leute reinpassen. Damit man trotzdem nicht stehen muss, gibt es oft kleine Stühlchen oder Sitzbänkchen, so dass auch längere Fahrten nicht zu ansträngende werden.

Zumindest um Guilin herum gibt es auch ein richtiges Linienbusnetz mit einem eigenen Busbahnhof, der ähnlich strukturiert ist, wie der oben beschriebene Bahnhof. Es rentiert sich mit den Linienbussen zu fahren. Ggf. muss man eine Stunde warten, aber es ist auf jeden Fall günstiger, als mit einem Taxi. Außerdem bekommt man in den Linienbussen mit schlechten chinesischen Spielfilmen eine großartige Unterhaltung geboten.

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Chinesischer Markt in Fuli

Written by Rene-Pickhardt in Guilin

[caption id="attachment_438" align="alignleft" width="150" caption="Hunde Fleisch!"]Hunde Fleisch! (gou rou)[/caption]Nach unserer Bootsfahrt auf dem Li-Fluss sind wir in der Chinesischen Kleinstadt Fuli angekommen. Fuli zählt ca. 40.000 Einwohner und besitzt zunächst erst mal keine besonderen Sehenswürdigkeiten. Doch wie so oft als Fremder in einem Land, kann man viele Interessante Sachen beobachten, die den Tripp in eine scheinbar langweilige Kleinstadt dennnoch sehr spannend machen.

[caption id="attachment_439" align="alignright" width="150" caption="Kräuterfrau"]Kräuterfrau[/caption]Wir sind zunächst durch die Seitenstraßen und Gassen von Fuli gewandert. Hierbei haben wir gesehen wie in Fuli vielerlei Dinge in Handarbeit hergestellt werden. Seien es Fächer, Tische, Stühle oder Schmuck. Außerdem konnten wir im Stadtzentrum einen sehr authentisch wirkenden Chinesischen Markt entdecken. Auf diesem Markt konnte man entgegen dem Video nicht nur Früchte und Gemüse kaufen. Es schien mir eher so, als sei der Markt ein Ersatz für Supermärkte oder ähnliches. So hätten wir hier alles von der Unterwäsche bis zum Schmuck bis hin zu Nahrungsmittel, aber auch alltägliche sachen wie Waschmittel oder aber Bücher, DVD’s und hightech kaufen können. Das alles unter mehr oder minder freiem Himmel.

[caption id="attachment_428" align="alignleft" width="150" caption="Unsere Tischnachbarn beim Mittagessen"]Unsere Tischnachbarn beim Mittagessen[/caption]Die Menschen von Fuli sind mir besonders durch ihre Ruhe und Gleichgültigkeit aufgefallen. Natürlich ist eine ruhige Ader etwas, das viele Chinesen haben, dennoch erschien es mir in Fuli auf einmal viel realer und näher. Zum Teil saßen alte oder junge Leute einfach vor ihrem Haus und haben darauf gewartet, dass der Tag vorüber geht. Am Markt beim Mittagessen war es sehr ähnlich. neben uns saß eine Gruppe alter Männer, die ihre Zeit einfach haben verstreichen lassen oder gelegentlich ein wenig miteinander scherzten.

So haben wir uns auch anstecken lassen und haben ungestresst einen wunderschönen Tag in Fuili verbracht und einfach das Dasein in einer chinesischen Kleinstadt im Süden des Landes genossen.

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Was sind euere Erfahrungen mit Fotoshootings in China?

Xi’an - Terrakotta Armee - Stadtmauer

Thursday, August 26th, 2010

[caption id="attachment_767" align="alignleft" width="150" caption="Pyramide von Xian"]Pyramide von Xian am frühen Morgen auf dem Weg zur Terrakotta Armee[/caption]Nachdem wir Luoyang von morgens 5 bis abends 23 Uhr besichtigt haben (inklusive Eselfleisch Hotpot) ging es mit dem Hardsleeper über nacht weiter nach Xi’an. Wir sind bereits gegen 6 Uhr in der frühe angekommen. Das hat sich als besonders entspannt herausgestellt. Am Bahnhof waren zwar trotzdem schon Fremendenführer, die die Touristen abfangen wollten um uns einen Tripp zu den Terracotta Figuren für ca. 100 Yuan pro person zu verkaufen. Doch wir sind an diesen Leuten einfach vorbei gegangen und haben uns in einen der ofiziellen Busse zu der Terrakotta armee gesetzt. Auf dem Weg dort hin haben wir übrigens Pyramiden gesehen und uns gewundert, was das soll?

Die Terrakotta Armee

[caption id="attachment_786" align="alignright" width="150" caption="So sahen die Ausgrabungsstaedten wohl eher aus"]So sahen die Ausgrabungsstaedten wohl eher aus[/caption]Die fahrt dauerte ca. 1 Stunde und führte uns ein Stück außerhalb von Xi’an. Da unsere Nacht recht kurz war haben wir die gelegenheit genutzt und im Bus noch ein wenig geschlafen. Bei der Terracotta armee waren weder Chinesische noch westliche Touristen. Um diese Zeit ist da einfach noch nichts los. Das war verhältnis mäßig angenehm. Die Anlage um die 3 Hallen in denen die Figuren zu bestaunen sind ist sehr stark auf chinesischen Kitsch gemacht und es wird einem ähnlich wie an anderen bekannten Touristenspots probiert jeder scheißdreck zu verkaufen. Da wir die einzigen Gäste waren, haben die Angestellten ihre Arbeit noch ruhen lassen und so konnten wir auch bei herrlichem Sonnenschein zu den Figuren maschieren.

8. Weltwunder…

Die Terrakottaarmee selbst ist meiner Meinung nach keine Reise nach Xi’an wert. Obwohl wir durch unsere frühe Ankunft die Armee in einem recht ruhigen Umfeld antreffen konnten, fand ich die Armee überhaupt nicht beeindruckend. Um ehrlich zu sein, mich würde es nicht im geringsten wundern, wenn diese Armee gar nicht so alt ist wie es immer heißt, sondern einfach in guter Handarbeit vor 40 Jahren pünktlich zur öffnungspolitik als das 8. Weltwunder erschaffen worden ist. Das ist übrigens das lustigste an den Terracotta figuren. Sie werden in den Ausstellungenhallen als das 8. Weltwunder bezeichnet. Mal angenommen, die Sammlung ist echt und wirklich so alt, dann könnte man das tatsächlich als ein Wunder bezeichnen. Doch würde ich behaupten, dass die Weltwunder aus einer anderen Zeit und einem anderen Kulturkreis kommen. Etwas Chinesisches dorthin einzureihen zeugt meiner Meinung nach von einem sehr hohen Maß an dreistigkeit und Unverständnis. Mal im Ernst, die Franzosen haben auch nicht angefangen den Eifelturm plötzlich bei den Weltwundern mit einzureihen.

Stadtmauer von Xi’an

[caption id="attachment_794" align="alignleft" width="150" caption="eine Improvisierte Tischtennisplatte mit Steinnetz"]eine Improvisierte Tischtennisplatte mit Steinnetz[/caption]Nach unserem Besuch bei der Terrakotta Armee, der übrigens doch noch mit dem üblichen Tourigenerv endete (es wurde während unseres Aufenthalts ja schließlich später und entsprechend voller) macht wir uns auf um Xi’an zu erkunden. Clemens hatte den Tipp bekommen, dass dies am besten von der alten Stadtmauer aus geht. Alter Schwede! Das ist mal eine Mauer! Während die bekannte Große Mauer bei Badaling und anderen Orten neu gebaut bzw. restauriert ist, kann man in Xi’an, dass noch nie wirklich einen Krieg oder ähnliches erlbt hat eine 2000 Jahre alte Stadtmauer bestaunen, die ausnahmsweise mal nicht von der Regierung abgerissen worden ist, sondern komplett mitten in dem sich wandelnden Stadtbild erhalten ist. Die Mauer ist in etwa Quadratisch und hat einen Umfang von ca. 15 Kilometern. Sie ist bestimmt 15 Meter hoch und in etwa genauso breit und aus Stein gebaut. Das schönste ist, dass man die Mauer besteigen kann und sie ein Mal komplett umwandern kann. Dies geht übrigens auch mit Fahrrädern und Tandems.
[caption id="attachment_799" align="aligncenter" width="800" caption="Stadtmauer von Xian versinkt unter den Plattenbauten"]Stadtmauer von Xian versinkt unter den Plattenbauten[/caption]Da Clemens schon ein Mal in Xi’an war und sich damals ein Fahrrad gemietet hat bat er mich darum, dass wir nur ein Viertel der Stadmauer anschauen und dafür gemütlich laufen. Ich war einverstanden. Die 2 Stunden die wir mit vielen Pausen zum Fotographieren auf der Stadtmauer entlangliefen waren äußerst spannend. Von der hohen Stadtmauer konnte man sich in der Tat einen guten überblick über die gewaltige Stadt machen. Man sah auch sehr beeindruckend die ganzen Baustellen, an denen mächtige Hochhausanlagen entweder zum wohnen oder als Büroflächen hochgezoen werden.

Buddhistisches Viertel

[caption id="attachment_792" align="alignright" width="150" caption="buddhistischer Tempel in Xian"]buddhistischer Tempel in Xian[/caption]Nachem wir die Stadtmauer besichtigt haben, ging es in ein Buddhistisches Viertel. Hier konnten wir über einen Markt wandern und uns einfach von dem Leben in den Gassen treiben lassen. Fremdartiges (aber sehr leckeres), süßes Gebäck essen und uns bei einem für china so typischen Nudelsüppchen (niu rou mian) stärken.
Überschattet wurde unser Tripp durch dieses viertel eigentlich nur durch meine Blasen, die ich mir auf der Stadtmauer zugezogen habe. Doch wir schafften es tatsächlich in einer Drogerie Blasenpflaster, die wie sich später herausstellte, kaum helfen sollten, zu erstehen. Das Problem war nun, dass man Blasenpflaster auf trockene und frisch gereinigte Füße auftragen soll. Just in dem Moment als Clemens und ich diskutierten, was zu tun sei wurden wir von einem Bewohner Xi’ans angesprochen, er wolle mit uns Ausländern sein Englisch üben. Eine Situation die man in China ja häufiger erlebt und eigentlich fast immer abtut. Aber in dem Fall meinte ich ganz lässig, wenn er mir einen Platz besorgen kann an dem ich meine Füße verpflegen kann unterhalte ich mich gerne so lange mit ihm auf Englisch. Clemens war empört. Der Bewohner aus Xi’an brachte uns zum nächsten Krankenhaus in das wir einfach reinmaschierten in den öffentlichen Duschen uns säuberten und danach die Blasenpflaster verarbeiteten. Der junge mann war leider ein bisschen anhänglich und nervig und probierte uns allerlei Sachen zu verkaufen, die er in seiner riesen Tasche zufälligerweise mit sich trug. Clemens verfluchte mich schon innerlich, da er befürchtete diesen Chinesen nie wieder loszuwerden. Ich im Gegenzug fand unser erlebnis ziemlich spannend und war froh, mich um meine Füße gekümmert zu haben.

Tatsächlich stelle es sich heraus, dass der Chinese nachdem er uns geholfen hatte und wir ihm nichts abkaufen wollte, sich von ganz alleine aus dem Staub machte. Clemens und ich waren jetzt selbst von der bis dato spannenden, schönen aber auch ansträngenden Reise erschöpft und haben beschlossen, dass wir uns ein langes gutes Abendessen gönnen um mit dem nächsten Zug nach Chengdu weiterfahren zu können.

Longmen Grotten (Luoyang ) - Unesco Weltkulturerbe

Tuesday, August 24th, 2010

Bei unserer Reise nach Luoyang haben wir natürlich auch die im Jahr 2000 zum Weltkulturerbe der Unesco anerkannten Longmen Grotten besichtigt. Da wir etwas viel Zeit im Shaolin Tempel verbracht haben, waren wir leider so spät, dass es sich nicht mehr rentiert hätte eine Eintrittskarte zu kaufen, um die Grotten und vor allem auch Buddhastatuen von nahmen zu bestaunen. Da die Longmengrotten aber vor dem Fluss liegen, konnten wir trotzdem ein wunderschönes Panorama während der Dämmerung genießen.

Als Reistipp für Luoyang kann man getrost sagen, dass man diese Millionenstadt innerhalb von einem Tag besichtigen kann. Es gibt kaum Sehenswürdigkeiten. Das Shaolinkloster ist inklusive Anfahrt innerhalb von einem Vormittag erreichbar und für die Longmangrotten reichen auch ein bis zwei Stunden.

Shaolin Kloster - Kung fu Video - Shaolin Mönch (Luoyang)

Wednesday, February 24th, 2010

Unsere zweite Reise begann in der chinesischen Stadt Luoyang. In Luoyang konnte man bereits den roten Faden und die große Erkenntniss der Reise sehen. Es gibt in China Millionenstädte und man bekommt einfach nichts davon mit. Das ist unvorstellbar! Luoyang befindet sich in der Provinz Henan und liegt am Luohe Fluss. die Stadt ist aus mehreren Gründen in China sehr berühmt. Es wird behauptet, dass die berühmten chinesischen Philosophen Konfuzius und Laozi in Luoyang studiert haben. Mit über 6 Millionen Einwohnern ist Luoyang ca. doppelt so groß wie Berlin. Von der Stadt selbst haben wir kaum etwas gesehen. Nach unserer Ankuft um 7:30 morgens hatten wir ein etwas außerhalb gelegenes Ziel. Ein altes Shaolin Kloster in dem heutzutage immer noch Mönche im Kung fu ausgebildet werden.

Sehenswürdigkeiten im Shaolin Kloster

Die Anlagen des südöstlich von Luoyang gelegenen Shaolin Tempels sind auf einer recht großen Fläche ausgedehnt. Neben den Gebäuden, die sich in der Architektur kaum von anderen Klostern und Templen, die ich in China bislang gesehen habe unterscheiden, bekommt man im Shaolin Temple noch einige andere Sehenswürdigkeiten geboten.

  1. Pagodenwald
  2. Kungfu Show
  3. Skulpturensammlung
  4. schöne Landschaft

In diesem Artikel gehe ich vor allen Dingen auf die Kungfu kämpfenden Mönche ein.

Shaolin Kungfu

Im Shaolin Temple gibt es 3 mal täglich eine Kungfu Show, die man kostenfrei besuchen kann. Kostenfrei heißt, dass sie im Eintrittsgeld von 100 Yuan enthalten ist. Hierbei habe ich mehrere Kungfu Videos aufgenommen und stelle sie weiter unten bereit. Shaolin Kungfu wird als Teil der Chan-Buddhistischen Glaubenstradition von diesem Mönchsorden praktiziert. Der Orden ist weltberühmt und auch ich kannte diese Kampfkunst bereits aus dem Deutschen Fernsehn. Seit 1996 ist das Kloster des ersten Patriarchen und der Pagodenwald übrigens auf der Liste der Chinesischen Denkmäler.
Der Tempel ist 1600 Jahre alt und hat entsprecehend mehrere Dynastien überlebt. Den Höhepunkt der Kampfkunst bildte die Zeit zwischen 1368 bis 1644 in der Ming-Dynastie, in der die Armee des Tempels etwa 2500 Soldaten stark gewesen sein soll. bis 1928 wurde der Tempel von mehreren Kriegsfürsten und Kaisern mehrfach zerstört, da man Angst vor der Stärke der Soldaten und Mönche hatte. Der Tempel wurde nur in kleinen Teilen wieder aufgebaut.

Shaolin Mönch zerstört Glasplatte und Luftballon mit Nagel

Shaolin Mönch zerstört Eisenstab mit seinem Kopf

Junger Shaolin Mönch (Kind)

2 Shaolinmönche

Konzentrierter Shaolin Mönch hält Waffen mit Körper auf

Endkampf der Shaolin Mönche

Freies Training

ohne Waffen

mit Waffen

Kurzes Update wieder auf Reisen

Friday, January 22nd, 2010

Ich war letzte Woche in Shanghai und werde mich jetzt wieder auf Reise begeben. Zusammen mit einem Freund wollen wir eine Kleine Tour nach Louyang, Xian, Chengdu, Chongqing, dem Drei Schluchten Staudamm und Wuhan machen. Mal sehen was bei dieser knapp organisierten Tour wirklich raus kommt. Für den Februar verspreche ich dann ausführliche Berichterstattung über Shanghai und die Yangtse tour

Weiterhin bin ich am Überlegen auf Grund der Expo eine Unterkategorie mit Berichterstattungen zu eröffnen. Besteht daran interesse? Hinterlasst mir doch einfach einen Komentar.

7 Star Park (Guilin)

Thursday, December 3rd, 2009

Am letzten Tag unserer Reise nach Guilin sollte unsere Abreise am Bahnhof in Guilin um 19:30 Uhr sein. Da wir in den Ferien, in denen alle Züge überfüllt waren pünktlich am Bahnhof sein wollten und nicht wussen, wie lange wir für den Tripp von den Reisterrassen in Ping An wirklich bis nach Guilin brauchen würden, haben wir uns einfach morgens auf den Weg gemacht. Auf dem Weg hat unser Busfahrer eine Abkürzung genommen, so dass wir viel zu früh in Guilin wahren.  Wir haben uns dafür entschieden in der Universitätsstadt den 7 Star Park zu besuchen.

Der Park ist ganz nett aber nicht besonders sehenswert. Für 5 Kuai haben wir einen Taxifahrer gefunden der uns zum Park gebracht hat. Als er direkt die Preise verhandeln wollte und der Park knapp 100 Kuai Eintritt pro Person kosten sollte, bei dem nicht mal ein Studentenrabatt erlaubt war sind wir doch kritisch geworden und haben mit den Leuten von der Kasse selbst gesprochen und mussten nur 25 Kuai pro Person zahlen. Der vermeidliche Betrüger war ganz schön schnell weg.

Wie gesagt der Park ist ganz nett, aber dafür muss man nicht extra bis nach Guilin reisen. Ansonsten bleibt zu sagen, dass das Heileit des Parks eine Meute von Affen waren, die plötzlich aus dem nichts mit ganz viel essen in den Händen aufgetaucht sind und im Park rumgetollt sind. Die “Jungs” waren putzmunter und haben uns einen netten Zeitvertreib vor der ewig langen Heimfahrt beschert.

Arbeitende Chinesen

Friday, November 20th, 2009

China gilt als das Land mit dem größten Wirtschaftswachstum und ist von der Banken und Konjunkturkriese kaum getroffen. Man hat in diesem Jahr immer noch ein Wirtschaftswachstum von ca. 7 bis 8 Prozent. Arbeit gibt es in China viel, so dass man fast überall Menschen arbeiten sieht. Natürlich gibt es in China und gerade der Gegend um Peking heraum auch sehr viele Bürojobs und Arbeitsplätze im Hightechsektor. Einige dieser Firmen durften wir im Rahmenprogramm des DAAD bereits besuchen. Leider ist dort das Fotographieren immer verboten, so dass ich euch mit Fotos von der Straße versorgen muss. Doch sieht man auf der Straße und im Alltag eher die gewöhnlicheren, traditionelleren Arbeiten. So habe ich in den vergangenen Monaten einfach ein Mal ein Paar Fotos von arbeitenden Chinesen gesammelt und zusammengestellt, so dass man einen Eindruck haben kann, was man hier so beobachten kann.

Reise zu den Drachenrücken Reisterrassen (Ping An)

Sunday, November 15th, 2009

Wenn man sich in der Gegend um Guilin befindet, sollte man auf keinen Fall auf einen Ausflug nach Ping An verzichten. Hier kann man die traumhaften Drachenterrassen erkunden. Diesen Tripp sollte man auf jeden Fall eigenständig und ohne Guide machen!

Von Yangshuo, Guilin und Longsheng aus gibt es Busse die einen für ein Paar Euro nach Ping An bringen. Ping An ist ein altes chinesisches Bergdorf in den Bergen um Guilin. Da es zu wenig Fläche für den Reisbau gab haben die Chinesen in dieser Gegend Reisterassen in die Berge gebaut. Heutzutage wird in dem Bergdorf immer noch Reis angebaut. Allerdings lebt der Ort vom Tourismus. Somit müssen Touristen auf der Busfahrt nach Guilin noch eine Eintrittskarte für den Ort kaufen. Davon sagen einem die Busfahrer vor der Abfahrt nichts und die Möglichkeit zum Ticketkauf ist auch mitten in der Prärie, kostet dafür aber auch nur 5 Euro pro Person.
Der Bus kann nicht bis ganz nach Ping An fahren. die letzten Kilometer muss man zu Fuß laufen. Bereits an der Bushaltestelle wird man von Dorfbewohnern abgefangen, die einem das Gepäck tragen wollen, oder die den geneigten Besucher sogar in Gondeln zum Dorf tragen wollen. Unserer Erfahrung nach ist der Weg jedoch kurz und kann von jedermann selbst bestritten werden.

In Ping An haben wir uns ein Hotel gesucht, für das wir mit drei Personen insgesamt 5 Euro bezahlt haben. Ich möchte hier ausdrücklich vor dubiosen Reiseveranstaltern warnen. Nicht selten findet man im Internet bei der Suche nach Reisfelder China, Guilin oder Yangshuo Reiseanbieter, die einem oft für über 100 Euro einen Tripp von einem dieser Orte nach Ping An anbieten wollen. Diese Reisen dauern meist 3 Tage mit 2 Übernachtungen. Außerdem wird noch ein englischsprachiger Guide zur verfügung gestellt. Diese Angebote sollte man unter keinen Umständen wahrnehmen, da sie totale Abzocke sind. Wir haben für 25 Euro die Busfahrt, Eintritt sowie zwei Übernachtungen erhalten. Somit konnten wir für ein viertel unsere Reise nach Ping An bestreiten. Die Kosten für Essen und verpflegung sind in Ping An zwar verständlicherweise teurer als in der ganzen Gegend, sind aber bei den fertigreisen auch exklusive. der Guide scheint zwar ein netter Mehrwert zu sein, jedoch sollte man sich mal klar machen, dass man nach Ping An wegen der Landschaft und den beeindruckenden Reisfeldern fährt. Für 2 Euro habe ich mir in Ping An eine DVD zusammen mit einem Buch gekauft, die mir alles Wissenswerte über die Region verrät.

Ansonsten lasse ich die Fotos der Reisterassen einfach Mal für sich sprechen und werde auch demnächst wieder häufiger hier etwas bloggen, da doch schon einiges passiert ist.

Eisenbahn (Hardsleeper - Softsleeper) & Bus in China

Wednesday, November 4th, 2009

Bei unserer Fahrt nach Guilin haben wir uns natürlich auf öffentliche Verkehrsmittel verlassen. Diese sind in China zunächst ein Mal sehr günstig, doch es gibt das Ein oder Andere was man beachten kann, damit man sich ein bisschen Zeit und Nerven sparen kann.

Eisenbahn in China - Hardsleeper oder Softsleeper?

[caption id="attachment_457" align="alignleft" width="150" caption="Peking Westbahnhof"]Peking Westbahnhof[/caption]Vor der Fahrt muss man sich ein Ticket kaufen. Das klingt zwar trivial, ist aber essentiell. Denn man kommt ohne Ticket gar nicht erst in den Bahnhof herein (Zumindest war das bei den größeren Bahnhöfen die wir gesehen haben immer so). Außerdem sind die Fahrten oft schon Tage vorher ausgebucht. Der Bahnhof lässt sich ein bisschen mit einem Flughafen vergleichen. Sicherheitskontrollen für die Reisenden, Wartehallen und dann ein Zeitfenster in dem geboardet wird.

[caption id="attachment_454" align="alignright" width="150" caption="Hardsleeper von innen"]Hardsleeper von innen[/caption]Für Fernreisende gab es früher vier verschiedene Preiskategorien. Hardseater, Softseater, sowie Hardsleeper und Softsleeper. Heuzutage gibt es nur noch die Hardseater, sowie Hardsleeper und Softsleeper. Der Hardsleeper ist hierbei der Way to go. Zwar ist er teurer als der Hardseater, aber niemals überbucht, so dass man definitiv sein eigenes Bett bzw. einen eigenen Platz hat. Außerdem sind die Wege zu den Toiletten nicht verstopft. Da China sehr groß ist, kann so eine Zugfahrt schon mal länger als 24 Stunden dauern und möchte man doch gerne mal schlafen. Für unsere Hardsleepertickets haben wir 40 Euro gezahlt (27 Stunden Fahrt!). Der Wagen mit Hadseatern besteht aus einem langen Gang auf der einen Seite des Zuges und auf der Seite des Gangs sind Abteile, ohne Türen, mit 6 Betten. Ein Kopfkissen und Decken sind in dem Zug vorhanden.

Wer lieber ungestört ist, kann sich mit 4 Leuten ein Softsleeper Wagon teilen. Man zahlt etwa den doppelten Preis, dafür kann man aber das Abteil abschließen. Man kann als Europäer aufrecht auf dem unteren Bett sitzen, da ja nur zwei Betten sich die Höhe des Zugs aufteilen müssen und keine drei, wie beim Hardsleeper. Außerdem erschienen mir die Betten im Softsleeper ein wenig breiter. Wir waren uns allerdings einig, dass der Softsleeper nur zu wählen ist, wenn der Hardsleeper ausgebucht ist, da Hardseater ein absolutes Nogo für Reisen über 6 Stunden ist.

[caption id="attachment_459" align="alignleft" width="150" caption="schlechtes essen im Zug"]schlechtes essen im Zug[/caption]Abstand nehmen sollte man übrigens von dem Speisewagen in der chinesischen Eisenbahn. Ich habe noch nie in meinem Leben so schlechtes Essen gegessen, obwohl es nur ein bisschen Reis mit Hühnerfleisch war. Das Hühnerfleisch hatte sogar die Krallen der Hühner in kleingeschnitten dabei! Sinnvollerweise kauft man sich vor der reise Obst oder andere Snacks. Besonders beliebt sind Instant-Nudeln, da man in der Eisenbahn kostenlos heißes Wasser bekommt. Wer kein Essen mitbringt kann auch frisches Obst beim Schaffner kaufen, der in regelmäßigen Abständen vorbeikommt. [caption id="attachment_452" align="alignright" width="150" caption="Toilette im chinesischen Zug"]Toilette im chinesischen Zug[/caption]Die Toiletten im Zug sind zwar typisch Chinesisch erschienen mir aber sauberer als die von Deutschen Zügen. Eine Besnderheit ist übrigens, dass sie an Bahnhöfen abgesperrt werden. Denn man möchte nicht, dass die Fahrgäste ihr Geschäft auf den Bahnsteig “spühlen”

Öffentliche Busse

Von den Bussen in China kann man, ähnlich wie bei den Zügen wahrhaftig nicht behaupten, dass sie teuer sind. Allerdings sind sie immer überfüllt. Wenn man bereits denkt, dass nichts mehr geht, dann wird einen der Schaffner überzeugen, dass doch noch einmal ein paar Reisende in den Bus passen. [caption id="attachment_456" align="alignleft" width="150" caption="öffentlicher Bus"]öffentlicher Bus[/caption]Gerade auf dem Land sind die musse meistens alte VW-Bullis, bei denen zum Teil sogar die Bänke ausgebaut sind, damit mehr Leute reinpassen. Damit man trotzdem nicht stehen muss, gibt es oft kleine Stühlchen oder Sitzbänkchen, so dass auch längere Fahrten nicht zu ansträngende werden.

Zumindest um Guilin herum gibt es auch ein richtiges Linienbusnetz mit einem eigenen Busbahnhof, der ähnlich strukturiert ist, wie der oben beschriebene Bahnhof. Es rentiert sich mit den Linienbussen zu fahren. Ggf. muss man eine Stunde warten, aber es ist auf jeden Fall günstiger, als mit einem Taxi. Außerdem bekommt man in den Linienbussen mit schlechten chinesischen Spielfilmen eine großartige Unterhaltung geboten.

Chinesischer Markt in Fuli

Monday, November 2nd, 2009

[caption id="attachment_438" align="alignleft" width="150" caption="Hunde Fleisch!"]Hunde Fleisch! (gou rou)[/caption]Nach unserer Bootsfahrt auf dem Li-Fluss sind wir in der Chinesischen Kleinstadt Fuli angekommen. Fuli zählt ca. 40.000 Einwohner und besitzt zunächst erst mal keine besonderen Sehenswürdigkeiten. Doch wie so oft als Fremder in einem Land, kann man viele Interessante Sachen beobachten, die den Tripp in eine scheinbar langweilige Kleinstadt dennnoch sehr spannend machen.

[caption id="attachment_439" align="alignright" width="150" caption="Kräuterfrau"]Kräuterfrau[/caption]Wir sind zunächst durch die Seitenstraßen und Gassen von Fuli gewandert. Hierbei haben wir gesehen wie in Fuli vielerlei Dinge in Handarbeit hergestellt werden. Seien es Fächer, Tische, Stühle oder Schmuck. Außerdem konnten wir im Stadtzentrum einen sehr authentisch wirkenden Chinesischen Markt entdecken. Auf diesem Markt konnte man entgegen dem Video nicht nur Früchte und Gemüse kaufen. Es schien mir eher so, als sei der Markt ein Ersatz für Supermärkte oder ähnliches. So hätten wir hier alles von der Unterwäsche bis zum Schmuck bis hin zu Nahrungsmittel, aber auch alltägliche sachen wie Waschmittel oder aber Bücher, DVD’s und hightech kaufen können. Das alles unter mehr oder minder freiem Himmel.

[caption id="attachment_428" align="alignleft" width="150" caption="Unsere Tischnachbarn beim Mittagessen"]Unsere Tischnachbarn beim Mittagessen[/caption]Die Menschen von Fuli sind mir besonders durch ihre Ruhe und Gleichgültigkeit aufgefallen. Natürlich ist eine ruhige Ader etwas, das viele Chinesen haben, dennoch erschien es mir in Fuli auf einmal viel realer und näher. Zum Teil saßen alte oder junge Leute einfach vor ihrem Haus und haben darauf gewartet, dass der Tag vorüber geht. Am Markt beim Mittagessen war es sehr ähnlich. neben uns saß eine Gruppe alter Männer, die ihre Zeit einfach haben verstreichen lassen oder gelegentlich ein wenig miteinander scherzten.

So haben wir uns auch anstecken lassen und haben ungestresst einen wunderschönen Tag in Fuili verbracht und einfach das Dasein in einer chinesischen Kleinstadt im Süden des Landes genossen.

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