Steak Teppanyaki Feuer

Steak Teppanyaki Feuer

Heilig Abend haben die anderen DAAD-Stipendiaten und ich gemeinsam bei einem Teppanyaki Restaurant in Peking mit dem Namen Tairyo Teppanyaki verbracht. Das Resumee in einem Wort lautet: Empfehlenswert! Für 17 Euro hatten wir all inclusive! Soll heißen All you can eat sowie all you can drink. Der Koch hat uns die leckersten Gerichte an unserem Tisch vor unseren Augen frisch zu bereitet, dazu zählten unter anderem Austern, Muscheln, Schrimps und Rinder-Steak. Es gab auch Sushi und Gemüse aber diese Art von Restaurant ist tatsächlich nichts für Vegitarier. Das Steak flambierte Steak war das größte Highlight, nicht nur vom Geschmack her. So ein zwartes Steak hatte ich in meinem Leben noch nie!

In China gibt es keine Volksreligion und die Anzahl der Chisten ist mit geschätzt 80 Millionen eher gering, somit existiert hier in der Gesellschaft Weihnachten eigentlich gar nicht. In den westlichen Vierteln der Stadt sieht man an Läden hin und wieder ein wenig Weihnachtsschmuck, da man probiert den im Westen bekannten Kommerz zu übernehmen, was zum Teil auch zu gelingen scheint.

Eigentlich wollte ich an Weihnachten noch in den ökumenischen Gottesdienst an der Deutschen Botschaftsschule Peking, doch ich war mit dem Versenden von Weihnachtsmails so beschäftigt, dass diese nicht mehr in meinen Zeitplan gepasst hat. Somit werde ich wohl erst nächste Jahr an die DSP können um mir einen Weihnachtsgottesdienst in China anzusehen.

Weihnachtslieder singen

Weihnachtslieder singen

An meiner Uni, der Beiwai, wurde 1 Woche vor Weihnachten ein künstlicher Weihnachtsbaum im internationalen Studentenwohnheim aufgebaut… Ich bin kein zu großer Fan von Weihnachten. Während ich in vielen Erfahrungsberichten oft gelesen habe, dass viele Auslands-Studenten an Weihnachten eine harte Zeit vor sich haben, ging es mir super. Endlich ein Mal kein übertriebener Rummel! Das einzig doofe war der Unterricht sowohl am 24. als auch 25. Dezember.

Eine kleine weihnachtenliche Besonderheit gab es dann allerdings doch noch. Im Teppanyaki Restaurant haben wir, auf meinen Vorschlag hin, begonnen Weihnachtslieder zu singen! das würde in Deutschland in einem öffentlichen Restaurant natürlich keiner machen, aber wir sind ja in China und lernen dazu. Erschreckend war jedoch, das wir bei den meisten Liedern jeweils nur die erste Strophe mit Ach und Krach hinbekommen haben. Es ist wirklich schade, wie das deutsche Kulturgut dermaßen dehin schwindet.

Essen auf Herdplatte

Essen auf Herdplatte

Ich möchte noch ein Mal auf den Teppanyaki Grill zurück kommen. Jeder der nach Peking kommt, sollte dieses Erlbnis mitnehmen. Ich habe in meinem Leben wirklich nur ganz selten so vorzüglich gegessen. Zwar sind 17 Euro für chinesische Verhätlnisse eine Stange Geld, doch sie sind sehr gut investiert. Es lohnt sich übrengs bei Tairyo vorher einen Tisch zu reservieren. Anbei noch ein Video des Kochs beim Zubereiten diverser Fischgerichte:

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Chinesisch lernen

Written by Rene-Pickhardt in Rene @ China, Sprache & Praxis

In der ersten Woche habe ich hauptsächlich zusammen mit der Gruppe administrative Dinge erledigt und mir mein Zimmer ein wenig wohnhaft gestaltet. Am Freitag hatten wir den Einstufungstest für ausländische Studenten. hierbei wurden in einem schriftlichen Test und in einem Gespräch unsere Chinesischkenntnisse geprüft, so dass wir in eine geeignete Klasse einsteigen können. Felix Haferkamp und ich sind zusammen in eine B-Klasse gekommen, während die meisten aus der Gruppe als Anfänger in einen A-Kurs gekommen sind.

Somit startet am Montag endlich der Unterricht, was langsam auch wirklich nötig ist. Mein chinesisch hat sich nach 10 Tagen bislang kaum verbessert, allerdings bin ich jetzt bestens mit Chinesischer Lern-Software und anderen Lehrmaterialien ausgestattet.

Hier also mal eine kleine Liste an Musthavs:

  • Smartphone mit Windows Mobile und der Software Pleco
  • einen Account bei Cinesepod
  • die Software Anki (die sich übrigens für viele sprachen einsetzen lässt) zusammen mit einem Tablet Notebook
  • Chinesischsprachige Lernkarten mit Bildern für kleine Kinder
  • Meinen HSK-Karteikarten Satz mit den 2000 gängigsten chinesischen Schriftzeichen

In Kürze werde ich zu den einzelnen Punkten Unterseiten anlegen und erklären, weshalb diese Lehrmaterialien gut sind und in wie fern sie sich meiner Meinung nach von den Konkurrenzprodukten absetzen.

Obwohl ich mittlerweile ca. 500 chinesische Schriftzeichen erkennen und aussprechen kann, sollte man sich nicht der Illusion hingeben, dass einem das in China auch nur irgendwie weiterbringt. In Peking verstehe ich wenn ich unterwegs noch gar nichts. Es reicht für einfache Dialoge im Taxi und zum Bestellen von meist sehr leckerem Essen im Restaurant, das bisher noch nie mehr als zwei Euro pro Person gekostet hat.

Diese Lehrmaterialien kauft man übrigens vor Ort in China. Es ist absolut doof sich sein Gepäck mit Büchern oder ähnlichem voll zu stopfen.

  1. Kosten die Sachen hier viel weniger
  2. Erhält man sie in jeder Buchhandlung oder auf der Straße
  3. Kann man seinen begrnzten Platz im Koffer anderweitig z.B. für Schokolade nutzen

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