Meine ersten Eindrücke vom Pekinger Nachtleben sind durchwachsen. Das liegt vermutlich daran, dass ich noch gar nicht richtig die Gelegenheit hatte, etwas zu unternehmen. Entweder kam Jetlag dazwischen oder der Taxifahrer brauchte stundenlang um das D22, eine der angesagten Rockkneipen mit Livemusik in Peking, zu finden. Das D22 ist eine richtig Gemütliche Rockbar, die ich das nächste Mal fotographieren werde und in der ich viel Zeit verbringen werde, da sie einfach ein sehr gemütliches Ambiente liefert.

Um so mehr freue ich mich auf das Stratovarius-Konzert, im Mao Live House am Sonntag abend. Für das Konzert bin ich mit Freddy vom Painkillermag, dem chinesischen Metal-Hammer, verabredet.

Ansonsten sind die Ausgehpreise etwas billiger als in Deutschland, aber zumindest die Ecken die wir bisher gesehen haben, bei denen auch viele Ausländer sind, waren nicht signifikant günstiger. Hier ein Paar Eindrücke von unserem Besuch bei Hai Hou

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Hai Hou ist ein Viertel um einen See in Peking. Hier wimmelt es von Menschen, die bei gutem Wetter am See spazieren gehen. Rund um den See sind viele Kneipen platziert und die von mir getauften Barschreier probieren Gäste für ihre Kneipen zu werben.

Was ich aber beeindruckend finde ist die Tatsache, dass in den Pekinger Bars fast immer Livemusik angeboten wird. Das macht den Besuch einer Bar in Peking viel angenehmer als in Deutschland.

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Nachdem ich am 24. und 25. August meine letzten beiden Diplomprüfungen hatte, mich jetzt also Diplom-Mathematiker schimpfen darf, aus meiner Wohnung ausgezogen bin und eine sehr schöne Abschiedsparty gefeiert habe, stieg ich am 26. August mit Dominik Soemantri und Christoph Yew ins Flugzeug nach China. Christoph hat bereits sieben Jahre lang im Selbststudium chinesisch und spricht die Sprache fließen. Zum Abschied am Flughafen waren noch meine Tante Dorle und ihr Mann Peter, so wie Sara und meine Eltern da. Mit Kopfschmerzen wegen des Stress stieg ich ins Flugzeug und konnte sogar ganze 4-5 Stunden schlafen, bis ich von Turbulenzen aufgeweckt wurde.

Ankunft an der BFSU

Am Flughafen in Peking angekommen haben wir erst mal Geld getauscht und uns ein Großraumtaxi zu unserem Campus genommen. Obwohl wir wussten, dass wir auf der linken Seite der dritten Ringstraße unseren Campus an der Beijing Foreign Studies University finden würden, haben wir uns auf den Rat von einem Freund verlassen, der meinte, dass man durch das rote und nicht durch das graue Tor fahren müsste. Also sind wir wieder besseren Wissens auf der rechten Seite der Straße ausgestiegen und mussten hinterher unsere Koffer und Taschen 15 Minuten lang über den Campus schleppen! Dafür haben wir jetzt echt schöne Zimmer im 10. Stock des internationalen Studentenwohnheims. Mein Zimmer, das ich nach Bastians Ratschlägen zu meiner europäischen Hochburg gegen einen potentiellen Kulturschock eingerichtet habe, könnt ihr euch in dem kurzen Youtube Clip anschauen.

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ps: Wenn man dem Taxifahrer sagt, dass man an die Minzu daxue xilu oder Minzu University Westroad möchte, kommt man zwar am Hintereingang der Beiwai an, muss aber nur 2 Minuten laufen und kann das rote und graue Tor nicht verwechseln

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