[caption id="attachment_643" align="alignleft" width="150" caption="Kunst in Peking 798"]Kunst in Peking 798[/caption] 798 ist das bekannteste Künstlerviertel für moderne Kunst in Peking. Ursprünglich handelt es sich bei dem Künstlerviertel 798 um eine alte Militärfabrik im Nordosten (Chaoyang Distrikt) von Peking. Diese wurde übrigens als Chinesisch Russisches Gemeinschaftsprojekt mit der Hilfe von DDR-Architekten und Ingenieuren entworfen und in den 1950ern erbaut. Man erkennt, dass einige Hallen die, für die DDR typischen, viertelkreisrunden Dächer mit Schrägen auf der gegenüberliegenden Seite besitzen. Die Dachschrägen sind alle nach Norden ausgerichtet und sind die einzigen Fenster der Fabrikhallen. So wollte man ein gleichmäßiges Licht, ohne zu große Schattenwürfe gewährleisten.

[caption id="attachment_642" align="alignright" width="150" caption="Künstlerviertel 798"]Künstlerviertel 798[/caption] Nachdem die Fabrik eine Zeit lang still stand hat Anfang der 90er ein chinesischer Künstler beschlossen in einem dieser Gebäude seine Kunst auszustellen. Die Räumlichkeiten waren großflächig und sehr günstig zu mieten. Innerhalbt weniger Jahr haben ihm dieses viele Künstler aus Peking und später ganz China nachgemacht und es hat sich eine Eigendynamik entwickelt. Ca. seit der Jahrtausendwende ist 798 zu dem angesagten Künstlerviertel in Peking für moderne chinesische Kunst avanciert. Die Mietpreise haben sich vervielfacht und man findet neben den Kunst-Ausstellungen eine große Ansammlung von westlichen Bars und Straßencafés.

[caption id="attachment_652" align="alignleft" width="150" caption="Europa by Ai Weiwei"]Europa by Ai Weiwei[/caption] Da es sehr kalt war und keines der Gebäude (außer den Bars) beheizt ist, haben wir uns nur 2 Stunden im Künstlerviertel 798 aufgehalten. Die interessantesten Kunstwerke möchte ich euch kurz vorstellen. Natürlich merkt man dabei, dass ich ein weltreisender Mathematiker bin. Beginnen wir mit der Weltkarte des berühmten chinesischen Architekten Ai Weiwei. Aus Stofflappen hat er eine 3-dimensionale Weltkarte angefertigt, die ca. 1,20 Meter hoch und ungefähr 3*5 Meter groß sein durfte.  Diese Weltkarte habe ich aus verschiedenen Perspektiven fotographiert. Leider sind nur die Fotos von China, Amerika und Europa halbwegs brauchbar geworden.

[caption id="attachment_644" align="alignright" width="150" caption="Chinesischer Abakus"]Chinesischer Abakus[/caption] Barbara das folgende Stück Kunst habe ich extra für dich fotographiert und in den Blog-Artikel aufgenommen. In einem der Gebäude des Künstlerviertels haben wir nämlich einen ca. 3 Meter hohen chinesischen Abakus entdeckt, der aus Metall und Autoreifen bestand. Leider konnte ich den Abakus nicht für dein Mathematik Museeum erwerben. Auch wäre der Transport sicherlich nicht ganz einfach gewesen, aber vielleicht kannst du dich an den Fotos erfreuen und eines gerahmt anstelle des Jadeabakus in euer Museeum integrieren?

[caption id="attachment_650" align="alignleft" width="150" caption="E=MC² in 798"]E=MC² in 798[/caption]Der Abakus ist allerdings nicht das einzige Ausstellungsstück gewesen, das Bezug auf mein Studienfach genommen hat. Auf der Hauptsraße habe ich einen roten, menschengroßen Affen gefunden, der mit seiner Hand auf Einsteins berühmte Formel E = MC² gedeutet hat. Ob der Affe und die Formel wirklich zusammen gehörten konnte mir leider keiner erklären. Die meisten Passanten haben sich auch eher für den Affen als für die Physik interessiert. Aber ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es einen tieferen Zusammenhang zwischen dem Affen und der Formel gibt. Schließlich hat der gute Herr Einstein ja oft genug in seinem Leben betont, dass wir Menschen primitiv und nicht halb so entwickelt sind, wie wir das gerne hätten.

798 wird im Sommer bei lauwarmen Abenden sicherlich erneut mein Ausflugszielt werden. Dann verspreche ich euch auch eine größere Vielfalt an Fotos und noch mehr Hintergrundinformationen.

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Internationale Kueche

Written by Rene-Pickhardt in Beiwai Universität

Der Sprachunterricht der internationalen Klassen an der Beiwai wird von unseren Lehrern regelmäßig durch Freizeitaktivitäten im Klassenverband aufgelockert. Diese Aktivitäten sind nicht verpflichtend, es wird jedoch erwartet, dass man sich daran beteiligt. An meinem freien Tag heute stand Kochen auf dem Programm. Meine Studienkollegen und ich sollten jeweils ein Gericht aus unserer Heimat kochen.

Gemeinsam gehts zum Einkaufen

[caption id="attachment_603" align="alignright" width="150" caption="Was kostet die Pereronie?"]Was kostet die Pereronie?[/caption]

Zu erst stand jedoch gemeinsames Einkaufen auf dem Programm: Gemeinsam mit den Spanieren, einer Franzsösin, einem US-Amerikaner (aus Hawai!)  und eine Japanerin, sind wir auf den Markt gegangen und haben erstaunlich viele Zutaten aus unseren Heimatländern kaufen können. Die Schweizerin war beim Einkaufen nicht dabei, da sie ihre Zutaten bereits am Tag zu vor erworben hatte. Natürlich lag der Zweck dieser Übung auch darin gemeinsam unsere Chineischkenntnisse zu verbessern. Im Anschluss sollte das große, gemeintschaftliche Kochen in der Küche unseres Studentenwohnheims beginnen.

Sushi aus Japan

[caption id="attachment_596" align="alignright" width="150" caption="frische Sushi"]frische Sushi[/caption]

Shankou unsere Japanerin hat uns mit Sushi eine typische japanische Speise präsentiert. Interessant hierbei war zu sehen, wie sie beim Sushirollen tatsächlich ihre Stäbchen benutzte. Das Rollen der Sushi  war ein großes Ereignis, so dass sich jeder ein Mal daran probieren wollte. Shankou hatte beim Einkaufen der Zutaten natürlich eine Art Heimvorteil, denn hier konnte sie problemfrei sämtliche Zutaten erhalten. Dafür hatte sie sich allerdings auch für ein ziemlich schweres Rezept entschieden.

Crepe aus Frankreich

Zhihua (Capucine) unsere Französin hat und mit Crepe beschert. Leider konnten wir keine flüssige Schokolade oder Nutella erwerben, weswegen wir die Crepes mit Zucker und Butter essen mussten. Da sich das Herstellen der Crepes als etwas langwierig herausgestellte und mein Gericht schnell fertig war, habe ich ihr geholfen Crepes in meinem Wok zu braten. Das hat übrigens, entgegen unserer Erwartungen, erstaunlich gut funktioniert. Zhihua und ich waren uns allerdings darüber einige, dass wir in Frankreich für ein solches Vergehen mit mindestens 5 Jahren Freiheitsentzug zu rechnen hätten.

Tortillia und Castellana aus Spanien

[caption id="attachment_606" align="alignright" width="150" caption="Beim Tortillia kochen"]Beim Tortillia kochen[/caption]

Die Spanier Ricarda, David und Luca haben uns Tortillia und eine spanische Tomatensuppe mit dem Namen Castellana gezaubert. Die Suppe wird kalt zubereitet und gegessen und ist sehr zähflüssig. Der Gag ist, dass man Weißbrot in Wasser aufweicht und es gemeinsam mit Tomaten und Knoblauch zu einem dicken Brei vermischt. Nachdem noch einige andere kleine Gewürze dazu kommen wird die Suppe mit Peperonis und Eiern dekoriert und gegessen. Wahlweise kann man sie sogar mit noch mehr Weißbrot servieren.

Rösti aus der Schweiz

[caption id="attachment_605" align="alignright" width="150" caption="Schweizer Rösti"]Schweizer Rösti[/caption]

Rösti gab es von unserer Schweizerin Shasha (Vanessa).  Dazu gibt es wenig zu sagen, roh geröstete Kartoffeln mögen zwar ein traditionelles Gericht aus der Schweiz sein, jedoch kennt man das auch aus Deutschland. Ich habe diese Art von Essen natürlich besonders genossen. Insbesondere habe ich mich gefreut, dass ich es nicht mit deutschen Bratkartoffeln probiert habe. Ich denke 3 kartoffelgerichte wäre dann wirklich zu viel des Guten gewesen und hätte bei unserem Lehrer sicherlich einen seltsamen Eindruck hinterlassen.

Chinesisches essen aus Hawai

[caption id="attachment_588" align="alignright" width="150" caption="Ben der Ami"]Ben der Ami[/caption]

Unser Amerikaner Benjamin hat beschlossen, dass Burger o.ä. in China ein zu aufwändiges Gericht ist. Insbesondere hatten wir nur ein geringes Budged für Zutaten und Fleisch ist hier viel zu teuer. Also hat er sich daran versucht ein chinesisches Gericht (Gan Bian Niu Rou Si oder auf Deutsch Rind mit Sellerie) zu kochen. Leider benötigte dieses Gericht auch etwas Rindfleisch welches entweder verkocht ist oder aber nicht gut abgehangen war. Es war somit leider viel zu zäh.

Eintopf aus Deutschland

[caption id="attachment_595" align="alignright" width="150" caption="Eintopf kochen"]beim Eintopf kochen[/caption]

Tja ich selbst habe leider kein typisch Deutsches Gericht kochen können. Schließlich sind Bratwurst und Sauerkraut in China nur schwer zu erstehen. Jedoch habe ich das Lieblingsgericht von meiner Mama und mir gekocht. Das heißt es gab ein Gemüse Ratatouille mit Speckwürfeln und  Paprika, Tomaten, Knoblauch, Zwiebeln und Peperonie.

Unser Lehrer und einiziger Chinese, der bei der Aktion beteiligt war und dessen Idee das Kochen war hat dann aus den ganzen Resten noch ein Paar kleine Speisen hervorgezaubert. Außerdem hat er jedem und vor allem Ben ein wenig geholfen.

Chinesisches Interview der Köche

Während dem Kochen habe ich ein kleines Videointerview mit unseren Chefköchen und Superstars auf Chinesisch geführt. Ich stelle dabei immer wieder die Frage: “Ni zuo sheme cai? zenme zuo?”, “你做什么菜?怎么做?” (Was Kochst du für ein Gericht? Wie geht das Rezept?) Meine Interview-Partner mussten zum Antworten schon ein Paar mehr Chinesischkenntnisse vorweisen als ich, doch ich finde sie haben sich alle recht gut geschlagen. Wenn ihr die Gerichte nachkochen wollte, dann empfiehlt es sich natürlich, chineisch zu lernen, um besser zu verstehen, wie die Beteiligten im Video ihre Rezepte erklären.

Gemeinsames Essen

Nach dem gemeinsamen Kochen wurden die Gerichte im Gemeinschaftsraum gegessen, allerdings wurden die Gerichte noch ein Mal öffentlich vorgestellt. Ich habe in Deutschland schon probiert internationale Kochabende zu organisieren. Doch ist es einfach etwas anderes, wenn man das gemeinsam mit Leuten aus allen möglichen Ländern macht! Jetzt interessiert mich natürlich noch, was ihr denkt, welches Gericht am besten war? Bzw. was ihr in so einer Situation gekocht hättet?

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Es weihnachtet sehr und auch in Peking gibt es den ein oder anderen Deutschen, der seine Kinder lieber auf eine Deutsche Schule schickt. Für knapp 10.000 Euro im Jahr kann man das haben. Auf die Deutsche Botschaftsschule Peking gehen ca. 450 Kinder und Jugendliche der Jahrgangsstufen 1 bis 13. Da die Kinder am Nikolaustag auch einen Nikolaus brauchen, müssen wir Studenten hinhalten und den angenehmen Job übernehmen.

Also wird einmal der wertvolle Sprachkaus an der Beiwai blau gemacht, damit man sich den Vormittag in einem roten Kostüm als Nikolaus verkleidet vertreiben kann und zur Bespaßung der Kinder beitragen kann. Der Elternbeirat der Deutschen Schule Peking organisiert den Vormittag mit den Nikoläusen. Die Kinder der einzelnen Klassen müssen im Vorfeld einen netten Brief über einen ihrer Mittschüler schreiben. Die Briefe bekommt dann der Nikolaus und liest sie im Klassenverband vor. Es ist schon lustig zu sehen, wie in einer 11. Klasse Liebesbriefe und ähnliches umhergehen. Überhaupt scheint die Quote der Pärchen an der DSP sehr hoch zu sein. Die Eltern konnten mir das direkt erklären. Die Jugendlichen haben nicht wirklich viel Wahl und sind auch eher einsam in Peking.

Eine andere Sache, die ich als Nikolaus an der Deutschen Botschaftsschule Peking spannend fand, war die 13. Klasse und die Pläne der Schülerinnen und Schüler, wo es zum Studium hingehen sollte. Die Schüler, die oft mals aus wohlhabenden Familien kommen und nebenbei noch recht kosmopolitisch denkend erzogen werden, scheinen sich in dem Umfeld noch gegenseitig anzustacheln, so scheinen in dem Abi Jahrgang an der Deutschen Schule Peking die Wünsche für ein Studium in USA, England, China, Deutschland, Südamerika oder sonst wo ganz normal zu sein. Ich persönlich fand das spannend und habe mir vorgenommen später auch einen tollen Job im Ausland zu haben, bei dem mir der Arbeitgeber das Geld für eine solche Schule bezahlt. Ich denke Kinder können in der heutigen globalisierten Welt nicht früh genug lernen global zu denken!

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7 Star Park (Guilin)

Written by Rene-Pickhardt in Guilin

Am letzten Tag unserer Reise nach Guilin sollte unsere Abreise am Bahnhof in Guilin um 19:30 Uhr sein. Da wir in den Ferien, in denen alle Züge überfüllt waren pünktlich am Bahnhof sein wollten und nicht wussen, wie lange wir für den Tripp von den Reisterrassen in Ping An wirklich bis nach Guilin brauchen würden, haben wir uns einfach morgens auf den Weg gemacht. Auf dem Weg hat unser Busfahrer eine Abkürzung genommen, so dass wir viel zu früh in Guilin wahren.  Wir haben uns dafür entschieden in der Universitätsstadt den 7 Star Park zu besuchen.

Der Park ist ganz nett aber nicht besonders sehenswert. Für 5 Kuai haben wir einen Taxifahrer gefunden der uns zum Park gebracht hat. Als er direkt die Preise verhandeln wollte und der Park knapp 100 Kuai Eintritt pro Person kosten sollte, bei dem nicht mal ein Studentenrabatt erlaubt war sind wir doch kritisch geworden und haben mit den Leuten von der Kasse selbst gesprochen und mussten nur 25 Kuai pro Person zahlen. Der vermeidliche Betrüger war ganz schön schnell weg.

Wie gesagt der Park ist ganz nett, aber dafür muss man nicht extra bis nach Guilin reisen. Ansonsten bleibt zu sagen, dass das Heileit des Parks eine Meute von Affen waren, die plötzlich aus dem nichts mit ganz viel essen in den Händen aufgetaucht sind und im Park rumgetollt sind. Die “Jungs” waren putzmunter und haben uns einen netten Zeitvertreib vor der ewig langen Heimfahrt beschert.

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Internationale Kueche

Tuesday, December 15th, 2009

Der Sprachunterricht der internationalen Klassen an der Beiwai wird von unseren Lehrern regelmäßig durch Freizeitaktivitäten im Klassenverband aufgelockert. Diese Aktivitäten sind nicht verpflichtend, es wird jedoch erwartet, dass man sich daran beteiligt. An meinem freien Tag heute stand Kochen auf dem Programm. Meine Studienkollegen und ich sollten jeweils ein Gericht aus unserer Heimat kochen.

Gemeinsam gehts zum Einkaufen

[caption id="attachment_603" align="alignright" width="150" caption="Was kostet die Pereronie?"]Was kostet die Pereronie?[/caption]

Zu erst stand jedoch gemeinsames Einkaufen auf dem Programm: Gemeinsam mit den Spanieren, einer Franzsösin, einem US-Amerikaner (aus Hawai!)  und eine Japanerin, sind wir auf den Markt gegangen und haben erstaunlich viele Zutaten aus unseren Heimatländern kaufen können. Die Schweizerin war beim Einkaufen nicht dabei, da sie ihre Zutaten bereits am Tag zu vor erworben hatte. Natürlich lag der Zweck dieser Übung auch darin gemeinsam unsere Chineischkenntnisse zu verbessern. Im Anschluss sollte das große, gemeintschaftliche Kochen in der Küche unseres Studentenwohnheims beginnen.

Sushi aus Japan

[caption id="attachment_596" align="alignright" width="150" caption="frische Sushi"]frische Sushi[/caption]

Shankou unsere Japanerin hat uns mit Sushi eine typische japanische Speise präsentiert. Interessant hierbei war zu sehen, wie sie beim Sushirollen tatsächlich ihre Stäbchen benutzte. Das Rollen der Sushi  war ein großes Ereignis, so dass sich jeder ein Mal daran probieren wollte. Shankou hatte beim Einkaufen der Zutaten natürlich eine Art Heimvorteil, denn hier konnte sie problemfrei sämtliche Zutaten erhalten. Dafür hatte sie sich allerdings auch für ein ziemlich schweres Rezept entschieden.

Crepe aus Frankreich

Zhihua (Capucine) unsere Französin hat und mit Crepe beschert. Leider konnten wir keine flüssige Schokolade oder Nutella erwerben, weswegen wir die Crepes mit Zucker und Butter essen mussten. Da sich das Herstellen der Crepes als etwas langwierig herausgestellte und mein Gericht schnell fertig war, habe ich ihr geholfen Crepes in meinem Wok zu braten. Das hat übrigens, entgegen unserer Erwartungen, erstaunlich gut funktioniert. Zhihua und ich waren uns allerdings darüber einige, dass wir in Frankreich für ein solches Vergehen mit mindestens 5 Jahren Freiheitsentzug zu rechnen hätten.

Tortillia und Castellana aus Spanien

[caption id="attachment_606" align="alignright" width="150" caption="Beim Tortillia kochen"]Beim Tortillia kochen[/caption]

Die Spanier Ricarda, David und Luca haben uns Tortillia und eine spanische Tomatensuppe mit dem Namen Castellana gezaubert. Die Suppe wird kalt zubereitet und gegessen und ist sehr zähflüssig. Der Gag ist, dass man Weißbrot in Wasser aufweicht und es gemeinsam mit Tomaten und Knoblauch zu einem dicken Brei vermischt. Nachdem noch einige andere kleine Gewürze dazu kommen wird die Suppe mit Peperonis und Eiern dekoriert und gegessen. Wahlweise kann man sie sogar mit noch mehr Weißbrot servieren.

Rösti aus der Schweiz

[caption id="attachment_605" align="alignright" width="150" caption="Schweizer Rösti"]Schweizer Rösti[/caption]

Rösti gab es von unserer Schweizerin Shasha (Vanessa).  Dazu gibt es wenig zu sagen, roh geröstete Kartoffeln mögen zwar ein traditionelles Gericht aus der Schweiz sein, jedoch kennt man das auch aus Deutschland. Ich habe diese Art von Essen natürlich besonders genossen. Insbesondere habe ich mich gefreut, dass ich es nicht mit deutschen Bratkartoffeln probiert habe. Ich denke 3 kartoffelgerichte wäre dann wirklich zu viel des Guten gewesen und hätte bei unserem Lehrer sicherlich einen seltsamen Eindruck hinterlassen.

Chinesisches essen aus Hawai

[caption id="attachment_588" align="alignright" width="150" caption="Ben der Ami"]Ben der Ami[/caption]

Unser Amerikaner Benjamin hat beschlossen, dass Burger o.ä. in China ein zu aufwändiges Gericht ist. Insbesondere hatten wir nur ein geringes Budged für Zutaten und Fleisch ist hier viel zu teuer. Also hat er sich daran versucht ein chinesisches Gericht (Gan Bian Niu Rou Si oder auf Deutsch Rind mit Sellerie) zu kochen. Leider benötigte dieses Gericht auch etwas Rindfleisch welches entweder verkocht ist oder aber nicht gut abgehangen war. Es war somit leider viel zu zäh.

Eintopf aus Deutschland

[caption id="attachment_595" align="alignright" width="150" caption="Eintopf kochen"]beim Eintopf kochen[/caption]

Tja ich selbst habe leider kein typisch Deutsches Gericht kochen können. Schließlich sind Bratwurst und Sauerkraut in China nur schwer zu erstehen. Jedoch habe ich das Lieblingsgericht von meiner Mama und mir gekocht. Das heißt es gab ein Gemüse Ratatouille mit Speckwürfeln und  Paprika, Tomaten, Knoblauch, Zwiebeln und Peperonie.

Unser Lehrer und einiziger Chinese, der bei der Aktion beteiligt war und dessen Idee das Kochen war hat dann aus den ganzen Resten noch ein Paar kleine Speisen hervorgezaubert. Außerdem hat er jedem und vor allem Ben ein wenig geholfen.

Chinesisches Interview der Köche

Während dem Kochen habe ich ein kleines Videointerview mit unseren Chefköchen und Superstars auf Chinesisch geführt. Ich stelle dabei immer wieder die Frage: “Ni zuo sheme cai? zenme zuo?”, “你做什么菜?怎么做?” (Was Kochst du für ein Gericht? Wie geht das Rezept?) Meine Interview-Partner mussten zum Antworten schon ein Paar mehr Chinesischkenntnisse vorweisen als ich, doch ich finde sie haben sich alle recht gut geschlagen. Wenn ihr die Gerichte nachkochen wollte, dann empfiehlt es sich natürlich, chineisch zu lernen, um besser zu verstehen, wie die Beteiligten im Video ihre Rezepte erklären.

Gemeinsames Essen

Nach dem gemeinsamen Kochen wurden die Gerichte im Gemeinschaftsraum gegessen, allerdings wurden die Gerichte noch ein Mal öffentlich vorgestellt. Ich habe in Deutschland schon probiert internationale Kochabende zu organisieren. Doch ist es einfach etwas anderes, wenn man das gemeinsam mit Leuten aus allen möglichen Ländern macht! Jetzt interessiert mich natürlich noch, was ihr denkt, welches Gericht am besten war? Bzw. was ihr in so einer Situation gekocht hättet?

Nikolaus - Deutsche Botschaftsschule Peking (DSP)

Friday, December 4th, 2009

Es weihnachtet sehr und auch in Peking gibt es den ein oder anderen Deutschen, der seine Kinder lieber auf eine Deutsche Schule schickt. Für knapp 10.000 Euro im Jahr kann man das haben. Auf die Deutsche Botschaftsschule Peking gehen ca. 450 Kinder und Jugendliche der Jahrgangsstufen 1 bis 13. Da die Kinder am Nikolaustag auch einen Nikolaus brauchen, müssen wir Studenten hinhalten und den angenehmen Job übernehmen.

Also wird einmal der wertvolle Sprachkaus an der Beiwai blau gemacht, damit man sich den Vormittag in einem roten Kostüm als Nikolaus verkleidet vertreiben kann und zur Bespaßung der Kinder beitragen kann. Der Elternbeirat der Deutschen Schule Peking organisiert den Vormittag mit den Nikoläusen. Die Kinder der einzelnen Klassen müssen im Vorfeld einen netten Brief über einen ihrer Mittschüler schreiben. Die Briefe bekommt dann der Nikolaus und liest sie im Klassenverband vor. Es ist schon lustig zu sehen, wie in einer 11. Klasse Liebesbriefe und ähnliches umhergehen. Überhaupt scheint die Quote der Pärchen an der DSP sehr hoch zu sein. Die Eltern konnten mir das direkt erklären. Die Jugendlichen haben nicht wirklich viel Wahl und sind auch eher einsam in Peking.

Eine andere Sache, die ich als Nikolaus an der Deutschen Botschaftsschule Peking spannend fand, war die 13. Klasse und die Pläne der Schülerinnen und Schüler, wo es zum Studium hingehen sollte. Die Schüler, die oft mals aus wohlhabenden Familien kommen und nebenbei noch recht kosmopolitisch denkend erzogen werden, scheinen sich in dem Umfeld noch gegenseitig anzustacheln, so scheinen in dem Abi Jahrgang an der Deutschen Schule Peking die Wünsche für ein Studium in USA, England, China, Deutschland, Südamerika oder sonst wo ganz normal zu sein. Ich persönlich fand das spannend und habe mir vorgenommen später auch einen tollen Job im Ausland zu haben, bei dem mir der Arbeitgeber das Geld für eine solche Schule bezahlt. Ich denke Kinder können in der heutigen globalisierten Welt nicht früh genug lernen global zu denken!

7 Star Park (Guilin)

Thursday, December 3rd, 2009

Am letzten Tag unserer Reise nach Guilin sollte unsere Abreise am Bahnhof in Guilin um 19:30 Uhr sein. Da wir in den Ferien, in denen alle Züge überfüllt waren pünktlich am Bahnhof sein wollten und nicht wussen, wie lange wir für den Tripp von den Reisterrassen in Ping An wirklich bis nach Guilin brauchen würden, haben wir uns einfach morgens auf den Weg gemacht. Auf dem Weg hat unser Busfahrer eine Abkürzung genommen, so dass wir viel zu früh in Guilin wahren.  Wir haben uns dafür entschieden in der Universitätsstadt den 7 Star Park zu besuchen.

Der Park ist ganz nett aber nicht besonders sehenswert. Für 5 Kuai haben wir einen Taxifahrer gefunden der uns zum Park gebracht hat. Als er direkt die Preise verhandeln wollte und der Park knapp 100 Kuai Eintritt pro Person kosten sollte, bei dem nicht mal ein Studentenrabatt erlaubt war sind wir doch kritisch geworden und haben mit den Leuten von der Kasse selbst gesprochen und mussten nur 25 Kuai pro Person zahlen. Der vermeidliche Betrüger war ganz schön schnell weg.

Wie gesagt der Park ist ganz nett, aber dafür muss man nicht extra bis nach Guilin reisen. Ansonsten bleibt zu sagen, dass das Heileit des Parks eine Meute von Affen waren, die plötzlich aus dem nichts mit ganz viel essen in den Händen aufgetaucht sind und im Park rumgetollt sind. Die “Jungs” waren putzmunter und haben uns einen netten Zeitvertreib vor der ewig langen Heimfahrt beschert.

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