Chinesisch lernen

Written by Rene-Pickhardt in Rene @ China, Sprache & Praxis

In der ersten Woche habe ich hauptsächlich zusammen mit der Gruppe administrative Dinge erledigt und mir mein Zimmer ein wenig wohnhaft gestaltet. Am Freitag hatten wir den Einstufungstest für ausländische Studenten. hierbei wurden in einem schriftlichen Test und in einem Gespräch unsere Chinesischkenntnisse geprüft, so dass wir in eine geeignete Klasse einsteigen können. Felix Haferkamp und ich sind zusammen in eine B-Klasse gekommen, während die meisten aus der Gruppe als Anfänger in einen A-Kurs gekommen sind.

Somit startet am Montag endlich der Unterricht, was langsam auch wirklich nötig ist. Mein chinesisch hat sich nach 10 Tagen bislang kaum verbessert, allerdings bin ich jetzt bestens mit Chinesischer Lern-Software und anderen Lehrmaterialien ausgestattet.

Hier also mal eine kleine Liste an Musthavs:

  • Smartphone mit Windows Mobile und der Software Pleco
  • einen Account bei Cinesepod
  • die Software Anki (die sich übrigens für viele sprachen einsetzen lässt) zusammen mit einem Tablet Notebook
  • Chinesischsprachige Lernkarten mit Bildern für kleine Kinder
  • Meinen HSK-Karteikarten Satz mit den 2000 gängigsten chinesischen Schriftzeichen

In Kürze werde ich zu den einzelnen Punkten Unterseiten anlegen und erklären, weshalb diese Lehrmaterialien gut sind und in wie fern sie sich meiner Meinung nach von den Konkurrenzprodukten absetzen.

Obwohl ich mittlerweile ca. 500 chinesische Schriftzeichen erkennen und aussprechen kann, sollte man sich nicht der Illusion hingeben, dass einem das in China auch nur irgendwie weiterbringt. In Peking verstehe ich wenn ich unterwegs noch gar nichts. Es reicht für einfache Dialoge im Taxi und zum Bestellen von meist sehr leckerem Essen im Restaurant, das bisher noch nie mehr als zwei Euro pro Person gekostet hat.

Diese Lehrmaterialien kauft man übrigens vor Ort in China. Es ist absolut doof sich sein Gepäck mit Büchern oder ähnlichem voll zu stopfen.

  1. Kosten die Sachen hier viel weniger
  2. Erhält man sie in jeder Buchhandlung oder auf der Straße
  3. Kann man seinen begrnzten Platz im Koffer anderweitig z.B. für Schokolade nutzen

Comments (6)

Meine ersten Eindrücke vom Pekinger Nachtleben sind durchwachsen. Das liegt vermutlich daran, dass ich noch gar nicht richtig die Gelegenheit hatte, etwas zu unternehmen. Entweder kam Jetlag dazwischen oder der Taxifahrer brauchte stundenlang um das D22, eine der angesagten Rockkneipen mit Livemusik in Peking, zu finden. Das D22 ist eine richtig Gemütliche Rockbar, die ich das nächste Mal fotographieren werde und in der ich viel Zeit verbringen werde, da sie einfach ein sehr gemütliches Ambiente liefert.

Um so mehr freue ich mich auf das Stratovarius-Konzert, im Mao Live House am Sonntag abend. Für das Konzert bin ich mit Freddy vom Painkillermag, dem chinesischen Metal-Hammer, verabredet.

Ansonsten sind die Ausgehpreise etwas billiger als in Deutschland, aber zumindest die Ecken die wir bisher gesehen haben, bei denen auch viele Ausländer sind, waren nicht signifikant günstiger. Hier ein Paar Eindrücke von unserem Besuch bei Hai Hou

Gallery "Ein Abend in Hai hou Peking" is currently not (yet) available...
Hai Hou ist ein Viertel um einen See in Peking. Hier wimmelt es von Menschen, die bei gutem Wetter am See spazieren gehen. Rund um den See sind viele Kneipen platziert und die von mir getauften Barschreier probieren Gäste für ihre Kneipen zu werben.

Was ich aber beeindruckend finde ist die Tatsache, dass in den Pekinger Bars fast immer Livemusik angeboten wird. Das macht den Besuch einer Bar in Peking viel angenehmer als in Deutschland.

Comments (3)